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Darmbeschwerden durch Unterfunktion?
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Autor:  carparso [ 17. Apr 2014 10:51 ]
Betreff des Beitrags:  Darmbeschwerden durch Unterfunktion?

Hallo,
Ich habe seit (etwas länger) als einem Jahr oft Darmkrämpfe (linksseitig) und schmerzen in der Magengegend.
Bei mir wurden viele Untersuchungen gemacht (Magen/Darmspiegelung, Blutbilder, Fructose Laktose-test etc.). Man konnte bei mir keinerlei Organische Beschwerden feststellen. Man hat nur eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt (und Fructoseintolleranz, die mir schon bekannt war und nach der ich mich Ernähre).
Ich hatte oft Blähungen und Durchfall/ Verstopfung im Wechsel.
Ich nehme jetzt seit einer Woche L-Thyroxin 25 (halbe 50) ein und habe auch seit Einnahme wieder Durchfall. Kann das mit der Tablette zusammenhengen und können Blähungen und Darmkrämpfe (vorallem links) überhaupt durch die Unterfunktion der Schilddrüse entstehen?


mfg.

Autor:  Melissa [ 12. Feb 2015 9:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Darmbeschwerden durch Unterfunktion?

Ja, solche Unterleibskrämpfe, Blähungen, Verstopfungen abwechselnd mit Durchfällen können von der Unterfunktion kommen. ICH habe das alles nach Thyroxindosisreduktion am eigenen Leib erfahren. Die Dosisreduktion erfolgte weil über die vielen Jahre der Substitution mein TSH nicht mehr funktionierte..und 9 von 10 Ärzten den supprimierten TSH NUR als Überdosierung sehen konnten. Die Dosisreduktion war gegen meinen Willen erfolgt. Alle nachfolgenden Probleme bis hin zu Arbeitsunfähigkeit sind also nur aufgrund von Dosierungsfehlern zu beklagen.

Der 10. Arzt hat dann den TSH für nicht nutzbar erklärt, mich nach den freien werten eingestellt udn zeitnah mehrere Dosiserhöhungen durchführen müssen, denn meien SD war durch die Spirentien komplett abgefackelt.

Heute bin ich Profi im Managen dieser Darmprobleme. Gottseidank sind sie nach den Thyroxin-Dosiserhöhungen langsam weniger geworden, aber mein gesundheitsszustand hat sich so dramatisch verschelchtert, Karriere kaputt, SD weg! Ein SD-Krebs-Patient bekommt damit 50% Behinderung anerkannt..ein Hashimotopatient steht alleine da, kann wegen Hashimoto noch nicht mal krankgeschrieben werden. Jetzt wo es zur Volkskrankheit geworden ist und geburtenstarke Jahrgänge betroffen sind, sollten diese Zusammenhänge Allgemeingut werden. Traurig wenn jeder Hahsimotokranke solcher unzähliger Diagnostikverfahren unterzogen wird udn dann ein "OHNE BEFUND" herauskommt. Und das muss die Gesellschaft finanzieren..obwohl es dem Patienten gar nichts gebracht hat nur viel Stress, Zeitverschwendung am Ende noch Nebenwirkungen.

25µg ist nur eine Einsteigsdosierung die zeitnah gesteigert werden muss. Wer zu lange in zu kleinen Dosierungen belassen wird erleidet erstmal (neue oder verschlimmerte) UNTERfunktionssymptome. Das muss nicht sein, wenn zeitnah weiter an der Dosisfinung gearbeitet wird.

Verzichte auch Gluten und Zucker, Süssigkeiten, Apfelsaft, Traubensaft, Weizenbier/Bier, Rotwein....

Das Krampfkraut, Lieblingskraut von Pfarrer Kneipp wirkt toll gegen die schlimmen Unterleibskrämpfe, die bei SDUF auftreten können. Vielleicht brauchst du es auch um überhaupt die Dosisfindung einigermassen zu überstehen. Es stopft udn berugt die krämpfe, heilt Entzündungen.

Man könnte damit plus besserer SD-Medizin auch manch eine unnötige "Blinddarmentfernung" mit sparen helfen.

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