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Psychischer Anteil an Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse
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 Betreff des Beitrags: Psychische Faktoren
BeitragVerfasst: 05. Jan 2014 21:00 
Offline

Registriert: 14. Dez 2007 23:36
Beiträge: 1
Wohnort: Wien
Ich habe das Gefühl, dass ich seit Jahren intensive psychische Aufarbeitung betreibe, Psychotherapie erfolgreich abgeschlossen und sehr viel an mir persönliche arbeite ... außerdem ernähre ich mich sehr gesund, mache zwar zu wenig Bewegung, aber das ist das Einzige, das ich mir noch vorhalten könnte ...
Ich nehme nur mehr jene Ergänzungen ein, die einen für mich merkbaren Effekt haben und dennoch sind meine Antikörper seit Jahren jenseits der Messbarkeit ... unverändert ...
Was meint ihr zu diesem Artikel, der mir sehr gut gefallen hat, aber mit allem intensiven Bearbeiten von psychischen Faktoren bin ich seit vielen Jahren auch nicht merklich weitergekommen ... oder vielleicht doch, indem es seit Jahren nicht schlechter geworden ist ...

Zitat:

"Es ist bewundernswert, mit welchem bemerkenswerten Engagement die meisten Betroffenen beispielsweise in Selbsthilfegruppen oder den vielen Internetforen bis in das kleinste Detail über den Jodgehalt in Nahrungsmitteln, die mögliche Existenz unbekannter Krankheitserreger oder die vielen unterschiedlichen Ergebnisse ihrer letzten Hormonuntersuchungen diskutieren.

So wichtig und sinnvoll dieser Informationsaustausch auch ist, so wenig findet erfahrungsgemäß jedoch dabei eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und den bislang noch unerlösten Gefühlen statt. Es besteht immer die Gefahr, dass durch überwiegend theoretische und schulmedizinische Diskussionen, die Betroffenen nur an der Oberfläche ihres eigentlichen Problems verhaftet bleiben und sich dabei ausschließlich auf stoffliche und körperliche Ereignisse fixieren.

Ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass es in Wirklichkeit keine Trennung zwischen Körper (Physis) und Seele (Psyche) gibt, kann äußerst hilfreich auf dem Weg der Selbsterkenntnis sein und dabei auch eine Menge an kostbarer Lebenszeit sparen,
die wir meist mit der Suche nach geheimnisvollen Viren, schlechten Genen oder ungesunden Nahrungsmitteln verbringen. Selbst wenn ein Mensch sich vollständig und absichtlich gegen sein inneres Wachstum verschließen würde, gilt auch für ihn das Naturgesetz: Entwicklung ist unvermeidlich!

Warum sich also nicht gleich auf einen transformativen Heilungsprozess einlassen?"

Quelle: http://www.heilersein.de/aktuellethemen ... sedow.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Psychische Faktoren
BeitragVerfasst: 06. Feb 2014 22:41 
Offline

Registriert: 06. Feb 2014 18:26
Beiträge: 5
Verstehe ich dieses Zitat richtig, dass es uns vermitteln möchte, dass Teile der Auswirkungen von Schilddrüsenproblemen ihren Ursprung in einer "geknickten" Psyche haben können? Beziehungsweise, dass die Psyche den Körper hierbei negativ beeinflusst?

Falls ja, das kann ich, für mich, nicht so unterschreiben. Bei mir ist es genau umgekehrt, und der größte Teil meiner Probleme hat sich förmlich in Luft aufgelöst, seit ich meine Schilddrüse medikamentös behandle.
In meinem Fall würde ich sogar eher diese Schlussfolgerung insofern umkehren, dass Körper und Seele eindeutig unzertrennlich zueinander gehören. Oftmals aber der Körper die Seele in Mitleidenschaft zieht.

Dennoch kann ich mir auch vorstellen dass man einiges körperliches mit seiner Seele kaputt machen kann. Burn Out ist da sicher ein gutes Beispiel. Aber gerade bei Hashimoto, habe ich das Gefühl dass viele Menschen nicht erkennen, was für einen hohen Druck eine unzureichende Behandlung auf die Seele ausüben kann.

Allerdings war ich auch nie ein Fan von Naturheilmethoden - in welcher Form auch immer.

Kann sein, dass ich jetzt genau an dem Thema vorbei geschrieben habe, falls dem so ist, hoffe ich dass mir verziehen sein möge ;-)


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