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BeitragVerfasst: 11. Sep 2013 0:59 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
meine Werte vom HA
16.07.2013 morgens nüchtern

TSH: 4,13ng/l (0,3-4,0)
fT3: 2,85ng/dl (2,1-4,3) = 34,09 %
fT4: 1,07 mlU/l(0,8-1,7) = 30,0 %

25 OHD: 61,8ng/ml

darauf hin hab ich mich zum Endokrinologen überweisen lassen:

07.08.2013
sagte er gleich beim Sono, Hashimoto und die Blutwerte kommen dann ein paar Tage später

Diagnose im Schreiben an meinen HA:
Sono: Schilddrüse mit 12ml normal groß (je 6ml), Echoarm, inhomogen, minimal hyperperfundiert. Links kleiner Knoten, echogleich, Holo, ma. 0,7cn (Schilddrüsenvolumen: Frauen Norm < 18ml)

Telefonat letzte Woche: es sei alles in Ordnung, die Blutwerte seien ok, man muss nichts weiteres unternehmen

aha, und beim Sono sagte er noch Hashi und ein Knoten..... frag ich was ist mit dem Hashi ? ... sagt er, die Blutwerte sprechen nicht dafür .... hmmm

die habe ich beim HA geholt:
07.08.2013 nachmittags 14 Uhr nicht nüchtern

TSH: 2,19 ulU/l (0,3-2,5)
fT3: 4,08 pmol/l (3,1-6,8) = 26,49 %
fT4: 14,8 pmol/l (12-22) = 28,0 %
TPO- AK: 25,8 IU/ml (0-32)
ACTH: 15,4 pg/ml (5,50)

und woher kommen dann meine Beschwerden??

(Gewichtszunahme von 20kg in 2 Jahren, und kann mich abstrampeln wie ich will nimm nix ab ernähre mich seit 2009 LowCarb, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, zunehmende Stimmungsschwankungen, Hitzewallung, dann wieder extrem frieren und nicht mehr auftauen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Karpaltunnel beidseitig wurde vor 2 Jahren schon operiert, Verdauungsprobleme, mal Verstopfung dann wieder Durchfall)

jetzt soll im Oktober noch ein OGGT gemacht werden, kann ja auch daran liegen das Gewicht, wo ich ja so überhaupt keine Lust drauf hab mir das Zuckerzeug reinzuziehen, da ich mich LowCarb ernähre.
Gleichzeitig schreibt er aber in dem Arztbrief: Es findet sich kein Hinweis auf eine Insulinresistenz bei normalem C-Peptid-Spiegel.
mein Nüchternzucker im Juli war 113, beim BZ im August beim Endo nachmittags um 14 Uhr nicht nüchtern war er 92.
aber von einer eventuellen Insulinresistenz kommen nicht die Beschwerden mit denen ich mich abkämpfe

so, mein 25 OHD Wert lag im Juli bei 61,8ng/ml (Ref. 30-100), nehme 50.000 I.E. alle 10 Tage schon seit über 2 Jahren.
August beim Endo, war der Wert bei 55,8 ng/ml (Ref. 30-120), bei gleichbleibender Substituierung und Sonne.
Seine Empfehlung im Arztbrief an den HA: Der Vitamin D-Spiegel ist sehr gut substituiert. Ich empfehle die Dosis zu halbieren, z.B. auf Dekristol 20.000 I.E. 1 x pro Woche ........ ..... muss ich das nun verstehen? sein Referenzwert geht bis 120 und da soll ich bei 55 runter? da bin ich im Winter dann im Keller

so, und woher zum Teufel kommt dann die Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Frieren, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit usw..... weil im Klimaterium bin ich wohl auch noch nicht laut seiner Auskunft über die Sexualhormone.

zwischen HA und Endo habe ich Ernährungstagebuch geführt und ganz akriebisch auf LowCarb geachtet, warum sich dann die Cholesterinwerte, vor allem die Triglyceride so verschlechtert haben sollen frag ich mich auch

Cholesterinwerte 17.07.2013

Cholesterin mg/dl: 181
HDL mg/dl: 66
LDL mg/dl: 105
Triglyceride mg/dl: 82

Cholesterinwerte 07.08.2013

Cholesterin mg/dl: 221
HDL mg/dl: 74,4
LDL mg/dl: 138
Triglyceride mg/dl: 124


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BeitragVerfasst: 11. Sep 2013 1:01 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
Heute Termin beim Nuklearmediziner

das Sono vom Endokrinologen vor 4 Wochen lautete so:
Schilddrüse mit 12ml normal groß (je 6ml), Echoarm, inhomogen, minimal hyperperfundiert. Links kleiner Knoten, echogleich, Holo, ca. 0,7cm (Schilddrüsenvolumen: Frauen Norm < 18ml)

heute beim Sono vom Nuklearmediziner, von zwei Ärzten begutachtet und die mündliche Aussage dazu:
Schilddrüse normal groß, ein Knoten links ca. 0,8cm, ein Knoten rechts ca. 0,8cm (ich habe beide auch selbst auf den Bildern gesehen) Strucktur der Schilddrüse weißt auf alle Fälle auf eine Entzündung, sprich Hashimoto hin.

dazu meine diversen Beschwerden,...... noch abwarten was die Blutwerte sagen und dann weiß ich deren genaue Aussage dazu. sie waren auf alle Fälle beide sehr freundlich und schienen mir kompetent. hörten sich all meine Leiden an.

so, nun erklär mir mal einer....... der Endo sah vor 4 Wochen nur einen Knoten, die beiden Nuk´s heute 2 Knoten. sooo schnell wächst doch auch kein Knoten mit klar abgegrenztem Rand, sogar mit Kalkablagerung am Rand.

nachdem ich schon skeptisch war mit der Aussage vom Endo ich müsse den Vitamin D Wert senken (laut seinem Labor bin ich bei 55ng/ml und sein Referenzbereich ist bis 120) macht mich das nun noch skeptischer.


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2013 23:15 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
so, heute habe ich die Ergebnisse von letzter Woche vom Nuklearmediziner bekommen.....
__________________________________________________ __________________________________________
hier nochmal zur Erinnerung der Befund vom Endokrinologen vom 07.08.13:

sagte er gleich beim Sono, Hashimoto und die Blutwerte kommen dann ein paar Tage später

Diagnose im Schreiben an meinen HA:
Sono: Schilddrüse mit 12ml normal groß (je 6ml), Echoarm, inhomogen, minimal hyperperfundiert. Links kleiner Knoten, echogleich, Holo, ma. 0,7cn (Schilddrüsenvolumen: Frauen Norm < 18ml)

ruft mich an es sei alles in Ordnung, die Blutwerte seien ok, man muss nichts weiteres unternehmen

07.08.2013 nachmittags 14 Uhr nicht nüchtern
TSH: 2,19 ulU/l (0,3-2,5)
fT3: 4,08 pmol/l (3,1-6,8)
fT4: 14,8 pmol/l (12-22)
TPO-AK: 25,8 IU/ml (0-32)
ACTH: 15,4 pg/ml (5,50)
__________________________________________________ _________________________________
Heute nun Diagnose vom Nuklearmediziner vom 10.09.13:

Diagnose:
Struma nodosa Grad I.

Sono:
Das Gesamtvolumen beträgt 17ml (Norm für Frauen bis 18ml). Rechts kaudal findet sich ein echokomplexer Knoten 8x6x8mm. Links knanial kommt ein ebenfalls echokomplexer Knoten 8x6x8mm zur Darstellung.

mündliche Aussage von zwei Nuk´s bei der Untersuchung,.... joa, das sieht nach Hashimoto aus. schauen wir dann noch auf die Blutwerte.

10.09.2013 morgens 8:00 Uhr nüchtern

TSH: 3,2 ulU/l (0,3-2,5)
fT3: 2,8 pg/ml (1,6-4,0)
fT4: 1,1 ng/dl (0,8-1,8)

TPO-AK: <20 U/ml (<50)
TAK: <20 U/ml (<50)

Beurteilung:
Grenzwertig große Schilddrüse mit zwei, sonographisch nicht malignomsuspekten, Knoten beidseits.
Die Stoffwechsellage der Patientin ist euthyreot mit einem TSH-Wert im oberen Normbereich. Kein Hinweis auf eine Immunthyreopathie.

Therapievorschlag:
Wir schlagen das Einleiten einer Strumaprophylaxe beginnend mit L-Thyroxin 75µg täglich vor und bitten unter dieser Medikation um eine laborchemische Kontrolle in 4-6 Wochen (Ziel-TSH: 0,5-1,5).
Eine sonographische Verlaufskontrolle in 1 Jahr erischein ausreichend.
__________________________________________________ __________________________________

so, und was hab ich nun???


vom HA hab ich jetzt erstmal LT 50µg bekommen, fange mit 25µg an, eine Woche, dann erst rauf auf 50 und dann guck ma mal ;-)


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2013 12:40 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
ist hier überhaupt noch jemand aktiv und liest was oder macht sich Gedanken ??? :(


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2013 17:01 
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Registriert: 16. Feb 2012 12:22
Beiträge: 79
Hallo Freya,

und willkommen hier im Forum. Hier sind noch einige Mitglieder aktiv aber manchmal dauert es einfach etwas bis eine Antwort kommt. Hab ein wenig Geduld.

Ich habe dich jetzt so verstanden, dass dir dein Hausarzt zu Beginn 25µg L-Thyroxin verschrieben hat. Stimmt doch, oder? Und der Nuklearmediziner hat dir nun empfohlen 75µg? Ich persönlich, finde es richtig, erst einmal mit den 25µg anzufangen. Ich erkläre dir auch warum. Wenn dein Körper von jetzt auf gleich die "volle" Dosis Hormone bekommt, kann er damit auch nicht umgehen und dir wird es sehr wahrscheinlich schlecht gehen. Ich habe auch direkt 75µg verschrieben bekommen und mein Körper spielte verrückt. Du musst dir vorstellen, dass deine SD jetzt nicht so gut arbeitet, wie sie sollte. L-Thyroxin soll sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Wenn du jetzt direkt 75µg nimmst, freut sich die SD erst einmal über Hilfe aber sie kann so viel auf einmal nicht richtig einschätzen. Deshalb beginnt man erst mit einer kleineren Dosis und prüft alle 4-6 Wochen die Blutwerte bis dann deine persönliche "Wohlfühl"-Dosis erreicht ist. Man braucht schon etwas Geduld. Aber das haben wir hier alle erlebt.

Meine Ärztin hat mir empfohlen lieber einmal im Quartal zum Ultraschall zu kommen um den Verlauf von Hashi besser beurteilen zu können. Das solltest du dir also doch noch überlegen, ob einmal im Jahr nicht zu wenig für dich sein könnte.

Ansonsten empfehle ich dir das Buch "Leben mit Hashimoto", wenn du es nicht schon bereits hast. Es hilft dir, die Ärzte besser zu verstehen, die richtigen Fragen bei den Ärzten zu stellen und nimmt auch Ängste.

Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen :-)

Wünsche dir alles Gute


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2013 17:45 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
es geht mir nicht um die Dosis..... das ist mir schon eh klar dass ich nicht mit 75 gleich reinhau.....

es geht mir um die verschiedenen Diagnosen, um die mündliche Auskunft beider Ärzte dass es Hashi sei.... aber hinterher im Diagnosebericht an meinen HA ist davon keine Rede mehr,.... der Endo meinte dazu ja noch nix behandlungsbedürftiges..... und dann noch der Unterschied von 12ml und 17ml und auf einmal heisst es Stuma.....

WAS HAB ICH NUN ??? darum gings mir

ich interpretiere es als die "echte" Form von Hashimoto ohne Antikörper

>>Es sind zwei verschiedene Verlaufsformen bekannt:

Die Hashimoto-Thyreoiditis i.e.S. (Autoimmunthyreopathie Typ 1A und 2A), mit einer Vergrößerung (Hypertrophie) der Schilddrüse („Kropf“ oder „Struma“).
Die Ord-Thyreoiditis (Autoimmunthyreopathie Typ 1B und 2B), mit einer Verkleinerung (Atrophie) der Schilddrüse. Sie wurde nach William Miller Ord benannt, der sie erstmals 1878 beschrieb.[2]

Da sich die Symptome, Diagnostik, Therapie und Prognose der beiden Formen nicht wesentlich unterscheiden und beide Formen jeweils ineinander übergehen können, werden sie heute in der Regel unter dem Begriff der Hashimoto-Thyreoiditis zusammengefasst. Bei beiden Verlaufsformen (die atrophe Form ist viel häufiger als die hypertrophe Form) kommt es auf Dauer zu einer Schilddrüsenunterfunktion,<<


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BeitragVerfasst: 21. Sep 2013 15:50 
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Registriert: 05. Sep 2013 19:50
Beiträge: 8
In welchen Fällen kann die BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) erhöht sein?

- Entzündungen (Bakterielle Infektionen, Autoimmunerkrankungen)

habe heute meine alten Blutwerte von 2009 und 2010 angesehen.

2009
BSG : 43 mm/h (Normwert Frau bis 20 mm/h)
TSH: 1,76 µIU/ml (Normwert 0,3 - 4)

2010
BSG : 42 mm/h (Normwert Frau bis 20 mm/h)
TSH: 1,99 µIU/ml (Normwert 0,3 - 4)

2013
BSG : 28 mm/h (Normwert Frau bis 20 mm/h)
TSH: 4,13 mIU/l (Normwert 0,3 - 4)

ich hatte keine Erkältung oder sonstige in der Zeit, darauf habe ich immer geachtet dass ich nur "gesund" zur BE gehe
kann es sein, dass da der Prozess von Hashi schon damals 2009 begonnen hat? :(


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