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| Von L-Thyroxin zu Euthyrox - Geduld erforderlich? https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=5169 |
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| Autor: | Helga57 [ 14. Nov 2012 14:55 ] |
| Betreff des Beitrags: | Von L-Thyroxin zu Euthyrox - Geduld erforderlich? |
Liebes Forum, habe heute dieses Forum entdeckt und hoffe, dass ich ein paar Tipps bekomme, denn ich bin derzeit recht unglücklich Zunächst einmal: ich bin 57 Jahre alt, 173 cm groß und habe derzeit 89 kg, bin also übergewichtig. Aber ich bin recht sportlich und mache viel Bewegung. Nun zu meiner Krankengeschichte, die zunächst einmal "gesund" beginnt. Ich habe seit "Ewigkeiten" L-thyroxin genommen, in den letzten Jahren waren es 150 mg. Hatte vor mehr als 15 Jahren eine Strumaresektion. Meine Werte waren immer bestens, da ich gut eingestellt war. Jedenfalls hatte ich überhaupt keine Probleme, was die sonst üblichen Unterfunktionssymptome betrifft. Im letzten Jahr war es mir auch gelungen, mit Hilfe von Weight Watchers auf 85 kg zu kommen und ich wollte noch ein bisschen mehr abspecken (wegen künstlicher Hüfte vor allem). Da es mir immer so gut gegangen ist, auch die Laborwerte, die zwischendurch immer wieder ermittelt wurden, gut waren, habe ich die regelmäßigen Untersuchungen in der Endokrinologie in den letzten Jahren vernachlässigt. Im letzten Jahr hatte es Probleme gegeben, die Großpackung L-Thyroxin über Rezept zu erhalten. Mittlerweile zahlt die Krankenkasse die 150 mg nicht mehr. Deshalb erhielt ich Anfang Juli von meinem Hausarzt (der mein absolutes Vertrauen hat) die Euthyrox verschrieben. Mir wurde gesagt, dass das Präparat ganz gleich wirkt. Deswegen habe ich nicht mehr weiter drüber nachgedacht. Ab Ende Juli begannen meine Füße und Unterschenkel anzuschwellen, jeden Tag hatte ich am Abend Elefantenfüße. Zuerst schob ich es auf die Hitze, dann auf meinen sitzenden Beruf. Im September war ich auf Urlaub und da ich viel Bewegung machte, wurde das mit den Schwellungen besser, wenngleich ich mich immer müde fühlte. Aber im Oktober wurde es mit den Beinen ganz schlimm. Auch habe ich wieder grundlos zugenommen, trotz WW-Kost! Und fühlte mich ständig wie ein Wasserreservoir ... Mitte Oktober machte ich die Labor-Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt. Und es stellte sich heraus, dass der TSH-Wert total schlecht ist (13,6). Am 6.11. wurden die Euthyrox nun in der ersten Reaktion auf 200 mg erhöht, in 3 Monaten soll ich dann zur Endokrinologie. Zunächst war die Wirkung enorm: Die Füße und Beine schwollen ab, auch meine Augenlider in der Früh und ich habe innerhalb von vier Tagen zwei Kilo verloren. Ich dachte mir, super, es wirkt. Aber seit gestern ist es wieder anders, Füße geschwollen, schmerzender Rist, müde Stimmung, Kopfschmerzen und vor allem total kalte Füße und Hände (obwohl es gar nicht so kalt ist). Soll ich eurer Meinung nach Geduld haben? Oder soll ich auf irgendeine Weise versuchen, wieder das L-Thyroxin zu bekommen? Ich bin überzeugt davon, dass es mit dem Medikamentenwechsel zu tun hat. Irgendwie sehe ich es ja nicht ein, dass ich nur aufgrund des Medikamentenwechsels nun Probleme habe. Mit vielem Dank für Antworten grüßt euch Helga |
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| Autor: | Maus [ 14. Nov 2012 20:43 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Von L-Thyroxin zu Euthyrox - Geduld erforderlich? |
liebe helga ! willkommen im forum. warum sollte die kassa denn dein l-thyroxin nicht bezahlen, hast du dich da schon erkundigt? ich selbst habe lange euthyrox (enthält laktose) genommen und bin dann auf thyrex (laktosefrei)umgestiegen. mir wurde von anfang an gesagt, dass es zu einer erstverschlechterung bzw umstiegsproblemen kommen kann und die dosis auch nicht die selbe bleiben muss... und so ist es auch. früher täglich 125µg euthyrox, jetzt thyrex im wechsel 125µg/112,5µg. hast du vielleicht eine laktoseallergie oder intolleranz ? daher könnten auch deine beschwerden kommen. ich würde an deiner stelle auch keine 3 monate warten, sondern schon früher 4-6 wochen nach dem präperatwechsel zur blutabnahme gehen vielleicht kennst du den tread von einem anderen user noch nicht und interessiert dich !! viewtopic.php?f=3&t=5153 ich wünsche dir alles gute und baldige besserung. MAUS |
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| Autor: | Helga57 [ 15. Nov 2012 10:21 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Von L-Thyroxin zu Euthyrox - Geduld erforderlich? |
Liebe Maus, vielen Dank für deinen Hinweis auf den Thread, der mich aber nicht so ganz schlau gemacht hatte. Ich denke nicht, dass ich eine Laktoseintoleranz habe, denn mir ist der Begriff bekannt und ich habe eine Freundin, die das hat, und die Symptome sind zwar ähnlich, aber nicht so ganz passend? Aber ich werde das das nächste Mal bei meinem Arzt ansprechen. Die Kasse zahlt bei L-Thyroxin 150 mg nur noch die 28-Stück-Packungen, was total umständlich ist, denn aufs Rezept kann nur eine geschrieben werden. Die Großpackung ist im Erstattungskodex gestrichen. Aber vielleicht gibt es einen verschreibungstechnischen Weg. Die lange Wartezeit von 3 Monaten sollte garantieren, dass durch die Erhöhung der Dosis von 150 auf 200 keine falschen Werte entstehen. Aber ich werde mich dahingehend noch einmal bei der Schilddrüsenambulanz erkundigen. Mittlerweile mache ich auch Untersuchungen in Richtung Niere (nephrotisches Syndrom) bzw. Venen. Es kann ja auch ein multifaktorieller Grund da sein, dass ich solche schlechten Werte habe. Noch immer in trüber Stimmung, aber vielen Dank für die Aufmunterung, Helga |
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