Wupperfrau hat geschrieben :
> Hallo Simone,
> ich weiß genau, was du meinst. Bei mir ist es so, dass mein Mann zwar
> großes Verständnis für mich hat aber natürlich wirkt sich die Unterfunktion
> auch auf unsere Beziehung aus. Grösste Problem sind meine Panikattakten und
> die Antriebslosigkeit, die mich zu einer echten
> "Null-raus-geh"-Frau gemacht haben. Ich kann nur noch mit meinem
> Mann spazieren oder an guten Tagen wandern gehen. Das ist nicht viel
> Abwechslung für ein Paar. Und das belastet, weil man nicht weiß, wann es
> wieder gut wird. Meine restliche Familie kennt meine ganze Symptomatik gar
> nicht, weil sie denken: "Unterfunktion? Da nimmt man ein paar
> Tabletten und dann ist gut. Wie lang dauert es denn noch bis man dich
> richtig eingestellt hat?" Ich habe die Diagnose Ende Februar 2012
> erhalten. Panikattaken kennen die meisten Menschen eh nicht und können sich
> gar nichts darunter vorstellen. Ich selber komme mir auch echt lächerlich
> dabei vor, davon zu erzählen, weil es oft "Kleinigkeiten" sind,
> die zur Panik führen. Einen Tipp habe ich leider auch nicht, wie man damit
> richtig umgeht. Ich verweise meistens auf dieses Forum und sage: "Ich
> bin nicht die Einzige, der es so ergeht und es gibt noch viele, die es noch
> schlimmer erwischt hat. Es ist, wie es ist."
> Drücke dir die Daumen, dass deine Bekannten bald mehr Verständnis für dich
> aufbringen.
> Schöne Grüße
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hallo und guten abend !
deine diagnose ist noch nicht sooooo lange her und du musst wirklich geduld haben. gehst du auch regelmäßig zu den kontrollen?
mein mann wurde letztes jahr im oktober mit der sd operiert und seit 3 wochen sind seine sd-werte endlich dort wo sie sein sollten und es scheint so, wie wenn er endlich "seine" dosis gefunden hätte.
er konnte sich auch nie vorstellen, wie es ist eine uf zu haben, aber seit der op weiß er es. gott sei dank sind ihm im gegensatz zu mir panikattacken erspart geblieben. aber sonst hatte er viele typische symptome wie trockene augen haarausfall, trockene haut, massive gewichtsprobleme, kälteempfindlichkeit (was es früher NIE gab). du siehst also bei ihm hat es ein ganzes jahr gedauert - bei mir sogar 1 1/2 Jahre.
wichtig ist wirklich regelmäßig kontrollen machen zu lassen um die dosis immer wieder neu anzupassen.
mein freundeskreis hat sich auch drastisch reduziert, vorallem von den familienmitgliedern kann man kein verständnis erwarten - entweder wollen oder können sie es nicht verstehen. trotzdem bin ich froh diverse erfahrungen gemacht zu haben. denn da sieht man erst, wo die richtigen freunde sind

ich wünsch dir alles gute
MAUS