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 Betreff des Beitrags: MR und Kontrastmittel?
BeitragVerfasst: 09. Jul 2012 11:15 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
Hi,

ich hab nächsten Montag ein MRT, weil ich einen Gleitwirbel habe, der operiert werden soll. Leider werden die Nerven auch immer eingeklemmt und mit dem MRT soll erkannt werden, in wieweit die Nerven geschädigt sind/werden.

Jeztt habe ich gelesen, dass es möglich sein kann, dass man ein Kontrastmittel gespritzt bekommt, um bessere Ergebisse zu bekommen.

Darf ich mit Hashi kontrastmittel bekommen?????

Lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: MR und Kontrastmittel?
BeitragVerfasst: 09. Jul 2012 12:04 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
liebe claudia !

Röntgenkontrastmittel & Anästhetika


Viele Röntgenkontrastmittel enthalten Jod. Durch Messungen der Jodausscheidung im Urin in Abhängigkeit von der Kontrastmittelmenge wurde festgestellt, dass die Schilddrüse bei Röntgenuntersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln große Mengen Jod einlagert. Dieses Jod beeinflusst die Schilddrüsenfunktionslage. Insbesondere der TSH-Wert wird dadurch erniedrigt, so dass es zu einer kontrastmittelinduzierten Hyperthyreose kommen kann. Diese Gefahr ist umso größer, je niedriger das TSH bereits vor der Untersuchung mit dem jodhaltigen Röntgenkontrastmittel gewesen ist. Die Schilddrüsenhormonkonzentrationen fT4 und fT3 sowie die Antikörperhöhe bleiben bei einmaliger Untersuchung mit einem jodhaltigen Röntgenkontrastmittel jedoch in der Regel unverändert
(J. Rendl, B. Saller: "Schilddrüse und Röntgenkontrastmittel: Pathophysiologie, Häufigkeit und Prophylaxe der jodinduzierten Hyperthyreose" / S. Schlüter: "Schilddrüsenfunktionsänderungen nach Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel bei Coronarangiographien und PTCA: Eine prospektive Studie an 102 Patienten").


Für alle planbaren, medizinischen Eingriffe sollte grundsätzlich eine Euthyreose (ausgeglichene Schilddrüsenstoffwechsellage) angestrebt werden, da es bei manifesten Hypo- und Hyperthyreosen häufiger zu Komplikationen kommt. Bei einer Hyperthyreose werden aufgrund des beschleunigten Stoffwechsels Anästhetika schneller abgebaut, so dass nachreguliert werden muss. Bei einer Hypothyreose besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Betäubungsmitteln, so dass bei diesen Patienten Lokalanästhetika länger wirken. Deshalb ist es sehr wichtig jeden Arzt auf die bestehende Schilddrüsenerkrankung hinzuweisen.


Auch der Zahnarzt sollte über das Vorliegen einer Schilddrüsenerkrankung informiert werden. Denn einige der in der Zahnmedizin angewendeten Lokalanästhetika enthalten Adrenalin- oder Noradrenalinzusätze. Diese können auch bei ansonsten gut eingestellten schilddrüsenkranken Patienten zu einer kurzzeitigen Überfunktionssymptomatik führen. Jedem Zahnarzt stehen aber alternative Betäubungsmittel zur Verfügung die im Allgemeinen problemlos vertragen werden.

Trotzdem denke ich sollte die Wichtigkeit dieser MR Untersuchung im Vordergrund stehen - was sein muss, muss sein - red mit dem Arzt darüber. Ich weiß nur, dass ein momentane ÜF nicht sein sollte und eine richtige UF besteht ja bei dir eh nicht. Bist ja auch schon ein "alter Hase" was Hashi und Einstellung angebelangt.

LG
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: MR und Kontrastmittel?
BeitragVerfasst: 09. Jul 2012 13:51 
Offline

Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
die *alte häsin* winkt mal zum mäuschen :D

danke für deine Antwort - ja so in der Art hatte ich es im Gedächtnis, aber wie wir ja wissen, sagt jeder was anderes.

nein, ich hab keine ÜF und auch zur Zeit keine UF - bin, so denke ich, immer noch gut eingestellt, obwohl ich seit september 2011 kein blutbild mehr machen hab lassen (hat sich irgendwie nie ergeben)!
Möchte da aber jetzt im urlaub machen lassen!

Ich hoffe, dir gehts inzwischen schon ein wenig besser? hast du schon eine Möglichkeit gefunden, mit der es dir besser geht?

lach jetzt ja nicht, ok - aber was hälst du von einem Schamanen? ich war selber noch nie bei einem, habe aber in der Nähe von Graz einen, von dem ich nur Gutes höre......und ich war nahe daran, mit meinem rückenproblem hin zu gehen, dann kam mir aber der *ausfall meines fusses* dazwischen und ich musste röntgen gehen.

also dann, danke nochmal für deine Antwort
Lg der alte hase gggg


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