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Hallo!
Vor ca. einem halben Jahr bekam ich bei einer Blutuntersuchung vor einer Septumkorrektur einen erhöhten TSH Wert (irgendwas über 5 soweit ich mich erinnere) auf meinem Befund. Bei einem Anruf meinte die reichlich ungeduldige Ärztin, dass das egal wäre für die Operation. Vor der OP meinte dann eine andere Ärztin, dass alles ok wäre, kein Hinweis das näher ansehen zu lassen oder ähnliches.
Die OP ist gut verlaufen, danach begann ich mich über den Wert zu informieren. Vor ca. 4 Wochen habe ich den Hausarzt aufgesucht -> TSH bei 6.1 - T3 &T4 in bester Ordnung. Der Arzt war im Gegensatz zu seinen Kollegen recht besorgt und schickte mich zum Ultraschall und machte ein EKG. Ergebnis - völlig unauffällig. Der den Ultraschall ausführende Arzt meinte, bei dem Befund würde er gar nichts machen, auch keine Medikamente verabreichen. Mit dem Befund zurück zum Hausarzt - der meinte dann ich solle 6 Monate (!) warten, dann nochmal Werte checken und wenn er noch immer erhöht ist ab zur Senszintigraphie und/oder in die SD Ambulanz im AKH.
So, nun kommt mir das etwas seltsam vor. Gut, meine Symptome sind nicht alarmierend aber ich bin nicht mehr so sportlich aktiv wie früher, leicht reizbar usw. wobei viele von den Dingen extrem schleichend kamen, bzw. teilw. schon immer tendentiell vorhanden waren (ist das vielleicht gar angeboren?). Daher hätte ich doch gerne bald etwas unternommen.
Wie auch immer, hier lese ich, dass viele Ärzte da schon längst Medikamente verschreiben - ohne Senszintigraphie, teilw. sogar ohne Ultraschall. Ich habe aber doch das Gefühl, dass der Arzt durchaus sorgsam war, trotzdem scheint mir die Vorgehensweise nicht dem Standard zu entsprechen was mich stark verunsichert. Wie schätzt ihr die Lage ein? Empfehlungen? Freue mich über jede Hilfe!
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