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 Betreff des Beitrags: Warte auf Ergebnisse bin aufgeregt
BeitragVerfasst: 09. Nov 2011 12:16 
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Registriert: 09. Nov 2011 0:39
Beiträge: 3
Hallo an alle
Ich bin 41 Jahre alt und völlig neu in der Thematik. Hab mich schon ein wenig durch die Foren gelesen und einen kleinen Überblick verschafft über SD Fehlfunktionen etc. aber einige Fragen haben sich dennoch ergeben. Da ja die Ärzte heut kaum Zeit haben und einem selber in dem Moment die richtigen Fragen meist nicht einfallen, suchte ich so ein Forum wie dieses hier. Meine Probleme bekommen langsam einen Namen....
Letzten Freitag hat meine Hausärztin mir Blut abgenommen. Leider waren die Ergebnisse gestern noch nicht da. Erst morgen werde ich erfahren was nun los ist, denn meine Ärtzin tippt anhand meiner Symptome auf die Schilddrüse was immer sie damit meint, aber ganz ehrlich, ich hoffe schon langsam, dass sich sowas bestätigt, damit mir endlich geholfen werden kann.
Dazu hole ich mal etwas aus: Entschuldigung an alle die sowas laufend lesen....
Ich hab schon seit langer Zeit mal mehr mal weniger gesundheitliche Probleme,bei denen ich nicht genau weiß wo ich sie einordnen soll. Ich habe keine Schmerzen oder so, aber ich hab manchmal das Gefühl meine Beine wiegen Zentner und können mich nicht tragen irgendwie, so eine Art Muskelschwäche. Bin nicht übergewichtig oder so. Meine Verdauung spielt verrückt, ich habe Verstopfung, Blähungen, seltsames kurzzeitiges Herzrasen/stolpern, mir ist komisch, schwindelig, ich hab dabei kalte Hände und Füße und eigentlich ist mir auch ständig kalt, hab ein seltsames Benommenheitsgefühl. Manchmal glaube ich umzukippen. Nicht, dass mir schwarz vor Augen wird-wie wenn der Kreislauf spinnt- aber ich hab dann Probleme gerade stehen zu bleiben- zumindest denke ich das- in einer Schlange oder so, und denke ich kipp um wenn ich mich nicht irgendwo festhalte. Find ich nichts zum Festhalten kipp ich aber nicht um, muß aber schnellstens aus der Situation raus um durchatmen zu können. Komme an solchen Tagen einfach nicht in die Gänge bin müde und total platt nach der Arbeit und hab ein richtiges Krankheitsgefühl sozusagen.Manchmal Halsweh, das dann wieder spontan weg ist. Kopfdruck, der kommt und geht. Kann nach der Arbeit nichts mehr machen außer ausruhen. Seelisch bin ich dann ganz unten. Glaube immer ich habe eine schlimme Krankheit und keiner kann mir helfen....Irgendwie schaff ich das dann doch solche Tage zu überstehen und meine Aufgaben wie Haushalt, Job und Familie zu erledigen. Ich hab nicht alle Beschwerden gleichzeitig und das ist auch nicht ständig so, aber ich könnte auch nicht sagen ob es Auslöser gibt oder es zyklisch auftritt oder so. Würde ja auch an PMS erinnern das Ganze aber wie gesagt es tritt nicht nur vor den Tagen auf..Bis vor ca. 2Jahren nahm ich die Pille und schob derartige Beschwerden gern auf die Pille die ich dann absetzte. Danach ging es ne Weile besser, aber irgendwann kehrten die Beschwerden zurück auch ohne Pille.
Ende Oktober jetzt ist es so schlimm gewesen, dass ich mich krankmelden mußte. Da wurde ich morgens schon mit Schwindelgefühlen wach. Hatte Angst mich ins Auto zu setzen.

Manchmal hab ich wochenlang gar keine Probleme und dann treten gehäuft sämtliche Symptome auf einmal auf und das hält dann mehrere Tage an. Bei der letzten Blutuntersuchung (Check up) vor 2 Jahren wurden die SD Werte auch mitgemacht, da waren alle Werte im Normbereich.

So nun kommen die Fragen die sich für mich ergeben haben: (Sorry, dass ich soviel schreibe)

1. Habe gelesen, dass es sein kann, dass man trotz normaler SD Werte an einer sog. latenten SD Unterfunktion leiden kann. Dann überlagern wohl die Östrogene die SD Hormone irgendwie und man stellt bei einer normalen Blutuntersuchung nichts auffälliges fest, die Symptome bleiben aber. Ich möchte gleich gut gewappnet zu meiner Ärztin gehen und frage hier mal nach ob sich jemand damit auskennt? Wie wäre in dem Falle weiter zu verfahren? Welche Argumente hauen meine Ärztin vom Stuhl? :twisted:
2. Kann es trotzdem eine SD Fehlfunktion sein auch wenn ich mal wochenlang keine Probleme habe und dann wieder mal alle zusammen?
3. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist es dann ratsam einen Facharzt aufzusuchen oder kann die Hausärztin die Einstellung der Medikamente alleine vornehmen?
4. Meine Symptome lassen an eine SD Unterfunktion denken oder? Dafür spricht auch, dass ich im Job körperlich ziemlich schwer arbeite und trotz normaler Ernährung langsam aber sicher ein Kilo ums andere zulege....Inzwischen hab ich über 70 kg. Vor einem Jahr warens 67kg und ich hab nichts verändert an meinen Gewohnheiten . Im Gegenteil ich bewege mich viel mehr. :shock:
5. Meine Mutter hatte im Alter von um die 60 Jahre ne SD OP, weil bei ihr sog.kalte Knoten festgestellt wurden, die dann entfernt wurden. Vorher ging es ihr auch immer besch....allerdings soweit ich mich erinnere waren es bei ihr mehr Symptome einer Überfunktion. Ihr zitterten die Hände ganz dolle und sie war sehr unruhig innerlich. Ich meine ihre Blutwerte waren damals auch immer ok.Weiß es aber nicht genau. Fragen kann ich sie leider nicht mehr :cry: Auf jeden Fall war alles was entfernt wurde gutartig. Frage: Können SD Probleme erblich sein?
So das waren erstmal meine Fragen. Ich bin ziemlich aufgeregt wegen der Ergebnisse morgen. Was wenn wieder alles in Ordnung ist? Eigentlich sollte man sich dann freuen, aber meine Beschwerden sind ja dann nicht automatisch weg.
Freue mich über jede Info.
LG Caro


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2011 14:00 
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Registriert: 13. Okt 2011 15:19
Beiträge: 10
Vieles kann die SD Werte beeinflussen so dass ein Problem nicht gleich als SD Problem erkannt wird, zum Beispiel kurbelt rauchen den Stoffwechsel an und wenn man aufhört sind erst die Werte so dass man die SD Probleme erkennt.
Ich kenne deine Probleme nur zu gut ich habe Hashimoto aber meine SD Hormone sind im Normalbereich und ich werde leider nicht behandelt.
Sollten deine Hormone normal sein, lass auch die TPO-AK und die TG- AK messen (beides Antikörper bei Hashi Patienten)

Erst wenn auch da alles in Ordnung ist kann man SD ausschließen.

Bei mir sind nur die TPO-AK erhöht.

Die Probleme die du beschreibst mit dem Gefühl umzukippen und raus zu müßen aus einer Situation ist eine leichte Angststörung und sowas ist sehr häufig bei SD ich hab das auch aber in einer schwereren Form und du hast wohl auch leichte Depressionen.

Sollte man wirklich nichts bei deinen Werten finden geh trotzdem auf eine SD Ambulanz und lass Ultraschall und Scintigramm machen.

Nur wenn auch das ohne Ergebnis bleibt würde ich zum Neurologen raten, den dann brauchst du ein leichtes Antidepressivum, bzw kannst du auch jetzt schon was für dich tun in dem du dir aus der Apotheke Johanniskrautkapseln holst.

Wenn du morgens eine nimmst wirst du hoffentlich wie ich schon nach einer Woche merken dass es dir merklich besser geht, du bist wieder wacher und kannst auch nach der Arbeit noch was unternehmen.

Ich wünsch dir alles Gute und wenn deine Hausärztin die Behandlung machen will, dann musst keinen Spezialisten aufsuchen, aber das traut sich nicht jeder bzw. hat nicht jeder Ahnung davon.

Falls doch achte darauf dass man mit niedriger Dosis anfängt und nur in kleinen Schritten steigert, sonst kanns passieren dass es dir momentan noch schlechter geht bis du dich daran gewöhnt hast.


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2011 15:30 
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Registriert: 09. Nov 2011 0:39
Beiträge: 3
Hallo Buffy! Erstmal vielen Dank für deine Nachricht. Ich werd mir das mal aufschreiben und die Ärztin ggf. dann drauf ansprechen.
Mit dem Rauchen hab ich 2004 schon aufgehört, aber ungefähr seit dieser Zeit hab ich diese Probleme. Weil ich meine Beschwerden mit dem Rauchen aufhören in Zusammenhang brachte war ich schon manches Mal soweit, dass ich wieder anfangen wollte zu rauchen weil es mir da viel besser ging. :shock:
Was ich nicht verstehe ist, wieso wirst du nicht behandelt wenn du Hashimoto hast aber deine SD Hormone im Normalbereich sind? Gegen die Beschwerden muß man doch auch was tun oder?


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BeitragVerfasst: 09. Nov 2011 21:10 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Caro1970 hat geschrieben :

Bei der letzten Blutuntersuchung (Check up) vor 2 Jahren wurden die SD Werte
auch mitgemacht, da waren alle Werte im Normbereich.

LG Caro

hallo caro !

auch wenn deine sd-werte vor 2 jahren oder auch diesmal im normbereich liegen, heißt das noch lange nicht, dass du nicht doch eine sd-erkrankung hast.

dies kann man nur anhand diverser zusätzlicher untersuchungen bei einem endokrinologen feststellen lassen. (ultraschall, antikörperbestimmung event.szinthigrafie).

bitte lass dir eine überweisung vom hausarzt geben, damit du weißt was los ist.

auch bei normalwerten kann man knoten haben oder auch eine ander sd-erkrankung wie hashi usw.... - wobei noch zu sagen wäre, normwerte sind nicht gleich normwerte. alles was höher ist als (THS 2,5) gehört unbedingt weiter abgeklärt - wobei auch die freien werte eine entscheidende rolle spielen.

alles gute
MAUS


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BeitragVerfasst: 03. Dez 2011 0:26 
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Registriert: 09. Nov 2011 0:39
Beiträge: 3
Hallo nochmal. Hatte leider keine Zeit aber jetzt will ich kurz meine Ergebnisse der Blutuntersuchung mitteilen. Vielleicht kann mir ja hier noch jemand was dazu sagen? Alle Werte sind laut Auskunft der Ärztin im Normbereich.
ImEinzelnen: TSH basal: 1.29 FT3: 2.84 FT4: 1.11 TGAK: negativ TRAK: <1
TPO:<5.0 THYR:16.77
Ich weiß nicht inwiefern die anderen Werte hier noch relvant sind, auf jeden Fall sind alle im Normbereich. Dazu möchte ich anmerken, dass es mir leider immernoch zeitweise richtig besch....geht. Ich hab meiner Ärztin gesagt ich sollte mich über die Werte wohl freuen aber ich weiß ja nun leider noch nicht wieso es mir manchmal so geht....sie meint es sei psychisch, könne auf einen beginnnenden Burn out hinweisen und ich solle Entspannungsübungen machen bla laber sülz. Hab gefragt wegen weiterführender SD Untersuchungen beim Spezi....ach nö sei nicht nötig. Hab sogar latente SD UF angesprochen. Alles quatsch sagt sie. Progesteronmangel/Östrogendominanz hab ich angefragt...nix. für sie war der Fall erledigt. Ich hab dann eine SD Ärztin angeklingelt in meiner Wut/Enttäuschung und morgen (ja Samstag) habe ich dort einen Termin zum Gespräch und ggf. ultraschall bekommen. Des weiteren wird im Januar beim Gyn noch ein Hormonstatus gemacht, Östrogene, Progesteron und DHEA. Geht zwar auf meine Kosten :evil: aber da muß ich wohl durch. Hat denn jemand Erfahrungen mit meiner Kombination von Symptomen der UF und intakten Blutwerten? :roll:
Erstmal lieben Dank bis hierher.
Caro


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