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BeitragVerfasst: 30. Okt 2011 19:53 
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Registriert: 29. Okt 2011 15:04
Beiträge: 1
Hallo zusammen,

ich wende mich nun an dieses Forum, da ich selbst nicht weiterkomme.

Was genau bedeuten meine Schilddrüsen-Blutwerte?

Ich nehme seit kurzem Schilddrüsenhormone, "um die Schilddrüse zu beruhigen".

Meine Werte vor der Einnahme waren:

TSH basal 6,51
Freies T3 4,51
Freies T4 1,20
TPO-AK 59 U/ml
TAK 522 U/ml

Nach ca. 6 Wochen wurden meine Blutwerte wieder kontrolliert. Diese lagen nun bei

TSH basal 1,05
Freies T3 4,12
Freies T4 1,70
TPO-AK 53 U/ml
TAK 536 U/ml

Mein Arzt gab mir nur die Auskunft, dass die Antikörper sich nicht gebessert hätten, und wir weiter "zuwarten". Die Entzündung wäre noch da. Ich muss sehr oft räuspern, hängt das damit zusammen?

Was genau bedeuten aber nun diese Antikörperwerte?
Was haben diese für Konsequenzen? Muss ich mir Sorgen machen?

Ich nehme 75Mikrogramm Levothyroxin-Natrium.
Allerdings ging es mir am Ende der ersten sechs Wochen mit einer ganzen Tablette nicht so gut, hatte starkes Herzklopfen, Unruhe etc.
Aktuell nehme ich nun eine dreiviertel Tablette. Damit geht es mir gut.

Ich wäre sehr dankbar, wenn ich Antworten erhalten würde.

Vielen Dank und VG


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BeitragVerfasst: 03. Nov 2011 17:42 
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Registriert: 27. Nov 2010 16:01
Beiträge: 211
Hallo,

Du hast bei Deinen Werten keine Normwerte dahinter geschrieben, aber ich denke mal, insbesondere die TAK sind gut drüber. Sicher hast Du schon im Netz gesucht, was hohe Antikörper bedeuten, und dass es ein Anzeichen für Autoiummunerkrankungen ist.

Diese sind an sich nicht heilbar, aber behandelbar. Dass Du Hormon bekommen hast, um die SD zu entlasten, was genau richtig. Vielleicht waren es für Dein Wohlbefinden aber zuviel. Von null auf 75 µg ist auch etwas dolle.

Du solltest auf unnötig hohe Gaben von Jod verzichten, z.B. in Kontrastmitteln oder in Algen-Nahrungsergänzungmitteln. Jod kann die Entzündung anheizen.

Dass Deine Antikörper nach 6 Wochen nicht großartig gefallen sind, ist nicht weiter ungewöhnlich. Deine SD braucht Zeit, sich zu beruhigen. Wie gesagt: heilbar sind Autoimmunerkrankungen nicht. Es ist im Grunde wie eine Allergie des eigenen Körpers auf sein Organ. Eine Verirrung der Natur.

Grüße
Charlotte


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BeitragVerfasst: 03. Nov 2011 20:07 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Du kannst es mit 200µg Selen und 40µg Zink versuchen.
Dies immer wieder empfohlen um die Antikörper zu senken.

Lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2011 14:16 
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Registriert: 13. Okt 2011 15:19
Beiträge: 10
Ist es nicht sogar normal das die Antokörper Zahl steigt.
Bei meiner Mutter steigen die trotz Behandlung immer weiter. Aber die Hormonwerte normalisieren sich halt wieder.

Ich hab mir gestern auch ein Selen und Zink Präparat bei Müller geholt.

Das hat pro Kabel 100µg Selen und 12mg Zink.
Mal schauen ob auf Dauer eine Besserung eintritt.
Ausserdem hab ich mir wieder Johanniskraut aus der Apo geholt um meine Nervosität wieder runter zu bringen.
Johanniskraut kann ich jedem hier nur empfehlen.


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BeitragVerfasst: 08. Nov 2011 17:27 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
ich bin mit heilpflanzen sehr vorsichtig, siehe folgende infos:

Heilpflanzenpräparate

Viele Menschen, die häufiger unter Infektionen leiden, möchten ihre Immunabwehr durch pflanzliche Präparate stärken. Einige dieser Medikamente wirken aber nicht nur harmonisierend, sondern regelrecht anregend auf das Immunsystem. Eine derartige Stimulation des Immunsystems ist weder bei der Hashimoto-Thyreoiditis noch beim Morbus Basedow sinnvoll, da dadurch auch die Aktivität des Autoimmunprozesses verstärkt würde. Es besteht möglicherweise die Gefahr eines Krankheitsschubs mit erhöhter Bildung von Antikörpern und damit ein beschleunigtes Fortschreiten des Zerstörungsprozesses der Schilddrüse.


Nachfolgend sind einige immunsystemstimulierende Heilpflanzen aufgeführt, auf deren Anwendung bei einer Hashimoto-Thyreoiditis vorsichtshalber verzichtet werden sollte: Sonnenhut (Echinacea), Taigawurzel „sibirischer Ginseng“ (Eleutherococcus senticosus), Lebensbaum (Thuja occidentalis), Wilder Indigo (Baptisia tinctoria), Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) und Mistel (Viscum album).


Aber auch weitere Heilpflanzen können in den Schilddrüsenstoffwechsel eingreifen. Beispielsweise von Rosmarin ist bekannt, dass er in höheren Dosen die Konversion von T4 in die stoffwechselaktive Form T3 hemmen kann. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse sollte auf die hochdosierte Anwendung von Thymian verzichtet werden, weil dadurch die Schilddrüse zusätzlich angeregt würde.

zink sollte wirklich hoch dosiert genommen werden, mit 12µg wird es nicht reichen.

http://www.kit-online.org/acc/KIT-Info_ ... aengel.pdf


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