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Hallo!
Ich habe dieses Forum bei meiner Suche im Internet gefunden und möchte mich erstmal kurz vorstellen: Mein Name ist Maggy, ich bin 44 Jahre alt und habe seit dem letzten Jahr massive Veränderungen bzw. eigenartige Symptome feststellen können.
Ich muss auch dazu sagen, dass ich zwar immer schon Probleme mit meinem Gewicht hatte, aber im letzten Jahr habe ich ca. 25-30 kg zugenommen- und ich esse mit Bestimmtheit nicht soviel mehr als früher.
Aber ich möchte einmal von vorne beginnen: Eigentlich war ich schon vor ziemlich genau einem Jahr beim Hausarzt und habe ihm u.a. mitgeteilt, dass ich bei der geringsten Anstrengung (z.B. Unkrautzupfen) schwer Luft bekomme – meine Lunge ist jedoch lt. Lungenfacharzt okay. Das diese Atemnot nur ein Teil meiner Beschwerden war, wurde eigentlich gar nicht so richtig darauf eingegangen. Anfang März bekam ich dann eine schwere Infektion – lt. Hausarzt ein Rota-Virus (Magen/Darm-Virus, der eigentlich eher Kleinkinder befällt) und hatte 5 Tage rund 41 Grad Fieber – es war die schlimmste Erkrankung meines Lebens, wenn ich das so sagen darf. Ich bekomme normalerweise gar keine Fieber und dann sowas – ich bin mehrmals zusammengeklappt (Kreislauf) und hab in 1 Woche ca. 10 kg abgenommen – was für mich das Angenehmste an der Sache war. Auch nachdem das Fieber vollständig weg war, war ich noch sehr geschwächt, aber ich denke, das ist normal. Leider war das abgenommene Gewicht in kürzester Zeit wieder drauf, aber auch das dürfte normal sein. Was für mich nicht normal ist, war die immer größere Atemnot und die weitere Gewichtszunahme.
Hinzu kamen starker Haarausfall und Zykluystörungen (Zyklen bis 49 Tage) waren an der Tagesordnung – ich dachte eigentlich an die beginnenden Wechseljahre und wollte beim Gynäkologen einen Hormonstatus machen lassen – der wurde allerdings gar nicht gemacht, da mein Frauenarzt meinte, lt. Ultraschall kann von beginnendem Wechsel nicht die Rede sein, es wäre einfach eine Hormonstörung und so habe ich eine leichte Pille (die ich ca. 1 Jahr nehmen sollte) verschrieben bekommen – der Haarausfall hat sich wirklich relativ rasch gegeben und der Zyklus ist logischerweise auch wieder okay.
Aber immer mehr andere Symptome, die ich gerne nachstehend auflisten möchte, kamen hinzu: - nächtlicher häufiger Harndrang (obwohl wenig getrunken wird) - nächtliche Mundtrockenheit - Blähbauch - vor allem in der zweiten Tageshälfte und nachts - oft geschwollene Beine, Abdrücke der Socken oder der Bettwäsche - auch im Gesicht und Halsbereich manchmal aufgedunsen, Kloß im Hals (Abdrücke Brille, habe das Gefühl, einen zu engen Rollkragenpulli anzuhaben) - zeitweise geschwollene Lymphknoten (auch momentan wieder) - extrem starke Müdigkeit, schwere Augen (so, als würde sie jemand zudrücken wollen) - oft depressive Phasen (könnte ständig heulen) - Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit - häufiges Stolpern oder irgendwo anlaufen (patschert sein) - leicht schreckbar - sehr empfindliche Kopfhaut (Frisieren ist zeitweise die Hölle) - schlechteres Hören (fällt mir erst in letzter Zeit auf) - häufige Kopfschmerzen - stellenweise juckende, trockene (an manchen Stellen schuppige) Haut - manchmal Schwindel bzw. Flimmern vor den Augen - Gehör sehr lautempfindlich, manchmal leichtes rauschen - Blutdruck schwankt (beim EKG war er 160/100 – seither messe ich 3-4x täglich und stelle diese Schwankungen fest)
Mit dieser Liste bin ich vor Kurzem beim Hausarzt gewesen, denn die Atemnot wird immer schlimmer und auch so, bin ich einfach nicht mehr so belastbar wie früher – ich merke, dass irgendwas in meinem Körper steckt – aber ich weiß nicht, was. Die Diagnose meines Hausarztes: Er vermutet entweder eine Herzinsuffienz oder eine Schilddrüsenunterfunktion. Es wurde ein Blutbild mit zusätzlichem BNP-Wert (Herz) , TSH, T3 und T4 angeordnet. Zusätzlich ein EKG und ein Lungenfunktionstest. Mit den Befunden sollte dann eine Befundbesprechung stattfinden – die leider erst nächste Woche stattfinden kann, weil mein Arzt jetzt auf Urlaub ist.
Folgende Werte zeigt der Blut-Befund: TSH: 3,3 (Normal: 0,3-4,0) FT3: 5,2 (Normal: 3,1-6,8) FT4: 1,0 (Normal: 0,7-1,7) Die Schilddrüsen-Werte liegen also allesamt im Normalbereich. Der Herz-Wert leider nicht; ProBNP ist mit 150 angegeben (Normal: <125). Das ebenfalls angeordnete EKG dürfte aber, was ich so feststellen kann, normal sein.
Jetzt bin ich natürlich dementsprechend beunruhigt und verstehe gar nichts mehr - deshalb versuche ich einen Hinweis zu finden, ob es nicht doch von der Schilddrüse kommt. Ich habe daher in meinen Unterlagen gekramt und ältere Blutbefunde hervorgeholt. Das Blutbild vom 14.5.2010 zeigte einen TSH-Wert von 2,7, das Blutbild vom 27.1.2009 einen TSH-Wert von 1,6 (alle Befunde vom selben Labor und mit demselben Referenzbereich) – man kann also erkennen, dass der TSH-Wert langsam ansteigt.
Ich habe noch knapp eine Woche Zeit bis zum nächsten Arzttermin – ich bin so nervös und irgendwie verzweifelt, weil ich noch keine endgültige Diagnose habe. Könnt Ihr mir vielleicht Eure Meinung schreiben, was Ihr für eine Vermutung habt? Ich suche ständig im Internet irgendwelche Hinweise – aber das macht mich noch mehr verrückt. Ich bin sowieso ein Mensch, der ständig über alles nachgrübelt, jetzt natürlich noch mehr.
Entschuldigt bitte, dass ich soviel geschrieben habe, aber ich wollte nichts auslassen, was womöglich mit der eigentlichen Erkrankung zu tun hat.
Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Hinweise!
LG, Maggy
Zuletzt geändert von Maggy am 26. Feb 2011 8:55, insgesamt 1-mal geändert.
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