Schilddrüsenforum Österreich
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Weiteren Weg zum Arzt...
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Seite 1 von 2

Autor:  Jessi77 [ 19. Mär 2010 13:39 ]
Betreff des Beitrags:  Weiteren Weg zum Arzt...

ich wollte mal wissen, wer zu einem Arzt fährt, der nicht gerade um die Ecke liegt. Da ich hier in der Nähe wohl nicht weiterkommen werde, muß ich wohl weiter auswärts suchen :(
LG Jessi

Autor:  G.F.E. [ 21. Mär 2010 9:29 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich habe eine Freundin, die zu einer Homoöpathin nach Brüssel fliegt, natürlich einmal im Jahr. Sie lebt, wie ich in Wien, fliegt am Morgen hin, abends wieder zurück. Ich würde auch auswärts suchen, finde momentan in Wien niemanden, mit dem ich zufrieden bin.
Lg Gertrude

Autor:  Jessi77 [ 21. Mär 2010 9:36 ]
Betreff des Beitrags:  ...

in Wien ist doch Dr. Zettinig, ich dachte der ist sehr gut?

Autor:  Maus [ 21. Mär 2010 9:58 ]
Betreff des Beitrags: 

http://www.schilddruesenspezialisten.de ... _au_ch.php

lg
MAUS

Autor:  Maus [ 21. Mär 2010 10:01 ]
Betreff des Beitrags: 

Vielleicht hilft das weiter ?

http://www.schilddruesenforum.at/viewto ... vorarlberg

lg
MAUS

Autor:  G.F.E. [ 21. Mär 2010 20:45 ]
Betreff des Beitrags:  Nuklearmediziner

Hallo,
ich wollte nicht über irgendeinen Arzt urteilen, da ich erst wenige Schilddrüsenspezialisten kenne.
Vor 2 Monaten hatte ich eine Computertomografie und es wurde ein TSH gemacht, das erhöht war. Ich war im Hanusch stationär aufgenommen und andere Schilddrüsenwerte wurden zur Abklärung gemacht, die so ausschauten:
TSH 7,60 Normalbereich: 0,35-5,50
FT4 0,91 Normal: 0,89-1,80
FT3 2,62 Normal: 2,30-4,20

TPO 877 normal:<60
TG-AK 79 normal:<60
Ultraschall und Szintigrafie wurden auch gemacht.
Die Diagnose lautet Autoimmunthyreoiditis Hashimoto. Ich bekam 50 mcg Euthyrox und die nächste Kontrolle Ende April.
Dann habe ich viele Seiten im Forum gelesen, dass man die Einstellung nach 6 Wochen überprüfen sollte, und wollte das nicht im Hanusch-Krankenhaus machen, sondern machte einen Termin bei Fr. Dr. Riedl, sie bestätigte die Diagnose per Ultraschall und der Befund der Blutwerte kam prompt nach 3 Tagen.
T3 0.96 (0,60-1,81)
freies T4 1,12 (0,89-1,76)
TSH 3,15 (0,35-4,50)
Die Therapieempfehlung lautete 75 mcg Euthyrox.
Mein Problem ist, dass ich vorher die Autoimmunerkrankung nicht merkte, jetzt mich aber sehr schlecht fühle.
Nach einer anfänglichen Verstopfung, die wieder weg ist, habe ich ständig einen "Kloß" im Hals und die Kieferknochen schmerzen. Anfangs dachte ich der Kopf platzt. Gelenksschmerzen und Muskelschmerzen beinahe täglich an Armen und Beinen.
Ich bin schrecklich müde und habe das Gefühl, den Alltag nicht zu schaffen.
Wird das irgendwann besser?
Obwohl das alles nicht zu der Frage passt, will ich damit auch sagen, dass ich weit zu einem passenden Arzt fahren würde. Beim Dr.Zettinig war ich noch nicht, weil ich noch nicht zu einem Wahlarzt gehen will. Ich möchte noch die Kassenmöglichkeiten ausschöpfen.
Liebe Grüße Gertrude

Autor:  Maus [ 22. Mär 2010 8:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Nuklearmediziner

G.F.E. hat geschrieben:
Hallo,
ich wollte nicht über irgendeinen Arzt urteilen, da ich erst wenige Schilddrüsenspezialisten kenne.
Vor 2 Monaten hatte ich eine Computertomografie und es wurde ein TSH gemacht, das erhöht war. Ich war im Hanusch stationär aufgenommen und andere Schilddrüsenwerte wurden zur Abklärung gemacht, die so ausschauten:
TSH 7,60 Normalbereich: 0,35-5,50
FT4 0,91 Normal: 0,89-1,80
FT3 2,62 Normal: 2,30-4,20

TPO 877 normal:<60
TG-AK 79 normal:<60
Ultraschall und Szintigrafie wurden auch gemacht.
Die Diagnose lautet Autoimmunthyreoiditis Hashimoto. Ich bekam 50 mcg Euthyrox und die nächste Kontrolle Ende April.
Dann habe ich viele Seiten im Forum gelesen, dass man die Einstellung nach 6 Wochen überprüfen sollte, und wollte das nicht im Hanusch-Krankenhaus machen, sondern machte einen Termin bei Fr. Dr. Riedl, sie bestätigte die Diagnose per Ultraschall und der Befund der Blutwerte kam prompt nach 3 Tagen.
T3 0.96 (0,60-1,81)
freies T4 1,12 (0,89-1,76)
TSH 3,15 (0,35-4,50)
Die Therapieempfehlung lautete 75 mcg Euthyrox.
Mein Problem ist, dass ich vorher die Autoimmunerkrankung nicht merkte, jetzt mich aber sehr schlecht fühle.
Nach einer anfänglichen Verstopfung, die wieder weg ist, habe ich ständig einen "Kloß" im Hals und die Kieferknochen schmerzen. Anfangs dachte ich der Kopf platzt. Gelenksschmerzen und Muskelschmerzen beinahe täglich an Armen und Beinen.
Ich bin schrecklich müde und habe das Gefühl, den Alltag nicht zu schaffen.
Wird das irgendwann besser?
Obwohl das alles nicht zu der Frage passt, will ich damit auch sagen, dass ich weit zu einem passenden Arzt fahren würde. Beim Dr.Zettinig war ich noch nicht, weil ich noch nicht zu einem Wahlarzt gehen will. Ich möchte noch die Kassenmöglichkeiten ausschöpfen.
Liebe Grüße Gertrude


Liebe gertrude !

wilkommen im forum. schön, dass du deine erfahrung vom hanusch und fr.dr.riedl schreibst. ich habe leider schlechte erfahrungen mit dem hanusch und auch lainz gemacht, da mein tsh "noch" in der norm war - und man nicht auf die neuen grenzwerte (also bis 2,5) reagiert hat.

vor vielen, vielen jahren hatte ich schon beschwerden im hals und das hanusch meinte nur, ich hätte eine sehr kleine sd, aber sonst wäre alles ok - tsh lag damals schon knapp bei 4. mir wären viele jahre an schlechter lebensqualität erspart geblieben, hätte man damals schon reagiert und mir hormone verschrieben.

ich habe schon fr.dr.riedel gehört und auch im forum danach gefragt, aber anscheinend bist du die erste die jetzt bei ihr war.
übrigens leute, sie hat eine homepage, wo ihr nähes erfahren könnt !!

sag mal, wie lange hast du auf einen termin gewartet?
muss man in der ordi dann lage warten?
welchen eindruck hattest du von ihr, klärt sie einem ein bisschen auf usw....?

was mich verwundert, dass sie nur T3 macht anstatt wie fT4 auch fT3 - die freien werte sind viel aussagekräftiger - daher bin ich schon wieder etwas skeptisch.

würde mich freuen, wenn du uns deine erfahrungen schreibst.

lg
MAUS

Autor:  G.F.E. [ 22. Mär 2010 13:36 ]
Betreff des Beitrags: 

hallo maus,
danke für deine willkommensgrüße.
über das hanusch kann ich nicht wirklich viel sagen, da war ich völlig neben mir, ich und schilddrüsenprobleme, wie das?
durch viele jahre hindurch haben mir alle ärzte, denen ich untergekommen sind, allerdings gesagt: haben sie schilddrüsenprobleme? beim blick auf meinen "basedow". den ich jetzt aber nicht habe. (nur glupschaugen:-))
die untersuchende ärztin war sehr professionell, hat allerdings nichts mit mir geredet, der turnusarzt, der die anamnese aufgenommen hat, hatte alle infos auf einem schmierzettel und war schwer überfordert.
nach dem lesen im forum fand ich dann die Kontrolle 3 monate später doch sehr lange hin, und dachte, ich suche mir eine niedergelassene ärztin. eben dr. riedl: termin hatte ich in zwei wochen, wartezeit halbe stunde, behandlung ziemlich ignorant, schmerzen im kiefer ist sicher nicht von der schilddrüse, gehen sie zum hno. (da war ich aber noch nicht, vielleicht mache ich das doch)
das wars, aber die blutabnehmende prakt. ärztin war wenigstens sehr nett.
ich habe sie auch gefragt, wie das medikament mit dem östradiol, das ich schmiere, zusammengeht, das hat sie nicht interessiert.
ein bißchen komme ich mir so vor, dass alle beschwerden (muskelschmerzen, gelenksschmerzen, globusgefühl, antriebslosigkeit, verstopfung) wie aufgestülpt durchs euthyrox sind, und wenn ich es absetzen würde, ginge es mir wieder besser???
ich hatte vorher nichts, bloss schwitzen und antriebslosigkeit, kriegte nichts in griff, das alles habe ich auch auf den mangel an weiblichen hormonen zurückgeführt, durch eine gebärmutter und eierstockentfernung letzten sommer. das schwitzen ist durchs östradiol besser, alles andere nicht.
mittlerweile kenne ich in meinem bekanntenkreis zwei frauen, die hashimoto haben, eine ist seit zehn jahren im kes in behandlung, fühlt sich gut, die andere geht zur dr. handgriff, zahlt 250 euro und hat das gefühl, das es immer schlechter wird.
es ist wie eine schleuse, wenn ich anfange zu schreiben, kann ich nicht mehr aufhören, meine freunde will ich nicht mehr nerven, bin froh, dass ich das hier alles schreiben kann.
lg gertrude

Autor:  grisu [ 22. Mär 2010 16:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Gertrude!
Bez. deiner Kieferschmerzen kann ich dir einen Tipp geben:

geh zu deinem Zahnarzt! in den meisten Fällen kommen diese Schmerzen vom Kiefergelenk. Tritt meist im Zusammenhang mit psych. Problemen(Stress) - die du ja auf grund deiner Krankheit auch hast - auf.Man kann dies normalerweise mit einer Schiene( meist im Oberkiefer), die in der Nacht getragen wird gut behandeln.

Lg grisu

Autor:  Maus [ 22. Mär 2010 19:00 ]
Betreff des Beitrags: 

G.F.E. hat geschrieben:
mittlerweile kenne ich in meinem bekanntenkreis zwei frauen, die hashimoto haben, eine ist seit zehn jahren im kes in behandlung, fühlt sich gut, die andere geht zur dr. handgriff, zahlt 250 euro und hat das gefühl, das es immer schlechter wird.
lg gertrude


hallo nochmal !

dazu ist das forum auch da, um soch alles von der seele zu schreiben - denn wer kann dein befinden besser nachempfinden, als wir "die ebenfalls betroffenen".

von der dr.handgriff habe ich auch schon verschiedene meinungen gehört - gute und schlechte - wie halt überall.

wie geht das jetzt bei der dr.riedl weiter?? wann musst du zur nächsten kontrolle kommen?

leider ist es halt so, dass es zu einer oft langwierigen einstellungsphase kommt. zusätzlich kann der einstieg mit einer zu hohen dosis probleme bereiten usw..

ich wünsche dir baldige besserung und alles gute
MAUS

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