Logog Schilddrüsenforum


Das Diskussionsforum für Schilddrüsenfragen
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten,
Angehörigen und Interessierten


Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzen!!

Initiatoren:
Initiatoren
Willkommen Forum Initiatoren Links Impressum Haftungsausschluß Home


Aktuelle Zeit: 19. Apr 2026 10:14

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Homöopath/in in Wien gesucht
BeitragVerfasst: 24. Aug 2004 14:40 
Hallo allerseits,

kennt jemand eine(n) Homöopathen/in in Wien mit dem schon gute Erfahrungen bei Behandlung von Hashimote gemacht wurden?

Danke im voraus

Marie


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Aug 2004 16:41 
Hallo Marie !

Ich kenne zwar keinen Homöopathen, aber du wirst ja wissen, daß man Hashimoto nicht durch homöopathische Mittel heilen kann. Du mußt auf jeden Fall Medikamente (Schilddrüsenhormon) für Hashimoto nehmen. Homöopathsiche Mittel kannst du auf jeden Fall für die Nebenwirkungen nehmen, welche durch Hashi entstehen (wie z.B. Müdigkeit, Haarausfall usw.).
LG
Christine


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Aug 2004 17:34 
Hallo Marie!

Mein Hausarzt ist klassischer Homöopath, leider wohnen wir in Salzburg. Ich nehme keine Hormone (liegen in der Lade) und die homöopathische Behandlung hilft mir sehr. Ich bin derzeit komplett beschwerdefrei. Die AK möchte ich in einigen Monaten kontrollieren lassen. Keine Ahnung wie ich das meinem Schularzt-Internisten dann schonend beibringen werde ;-)

Mein homöopathischer Arzt hat mir auf meine Anfrage hin erzählt, dass einige Hashis (übrigens alles Frauen) bei ihm in Behandlung sind. Einigen geht es mittlerweile sehr gut, bei anderen hat die Behandlung keine Veränderung bewirkt. Ich hatte wenig Hoffnung, weil in den Internet-Foren und in der einschlägigen Literatur ja immer wieder ziemlich rüde behauptet wird, Hashi sei unheilbar und man müsse lebenslang am Pharma-Tropf hängen. Leider hängen viele Hashis an ihren Werten, Tabletten und Wehwehchen. Diese Hoffnungslosigkeit ist wirklich schade. Mir ging es auch SEHR schlecht (physisch und psychisch) und mittlerweile blendend.

Wenn Du magst, schreib mir ein mail. Mein Homöopath kann Dir sicher eine(n) erfahrene(n) KollegIn in Wien nennen.

Liebe Grüße!
Silvia
g.rennert@a1.net


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Aug 2004 10:16 
Offline

Registriert: 29. Mär 2004 11:26
Beiträge: 64
Wohnort: Oberösterreich
hi,
ich hätte eine Frage, mir wurde im April die Schilddrüse zur Gänze entfernt, hatte Morbus Basedow. Hat dein Homäopath auch damit Erfahrung?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Aug 2004 14:04 
Hallo Silvia !
Durch welches homöopathisches Mittel kann ein Schilddrüsenhormon ersetzt werden ? Wenn eine Unterfunktion oder Hashi da ist, braucht man dieses ja unbedingt, weil die Schilddrüse es selbst nicht ausreichend produzieren kann. Es wäre interessant, wie deine Werte (TSH, fT3 u. fT4) aussehen. Ich bin für Naturheilkunde immer offen und mach es auch nebenher (wie z.B. Akupressur), aber ohne Hormon geht es nicht, da man ja dann immer mehr in die Unterfunktion kommt.
LG
Christine


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25. Aug 2004 21:13 
Hallo an alle!

Zur Homöopathie:
Es gibt eben nicht "ein" homöopathisches Mittel für eine bestimmte Erkrankung, sondern z. B. 10 Patienten mit derselben Erkrankung/Diagnose erhalten INDIVIDUELL ein Mittel, also eventuell 10 verschiedene homöopathische Mittel.

Durch ein homöopathisches Mittel wird auch nicht ein Hormon "ersetzt", sondern der Organismus als solches, ein bestimmtes Organ, eine Drüse, was auch immer ... erhält einen Impuls. Wenn das Organ bereits sehr zerstört oder operativ entfernt ist, lässt sich natürlich nichts mehr machen.

Warum sollte eine Schilddrüse, die ehemals gesund war, nicht wieder gesunden? Gerade heute hat mir mein (schulmedizinischer) Internist erklärt, dass auch Gesunde Schilddrüsen-AK im Blut haben (bei "meinem" Labor gilt man z. B. bei einem TAK-Wert von unter 34 als "negativ"). Ich habe einen TAK-Wert von 626. Warum sollte es mir nicht gelingen, den Entzündungsprozess positiv zu beeinflussen? Ich bin allerdings davon überzeugt, dass eine homöopathische Behandlung alleine nicht ausreicht. Die Homöopathie ist sicher keine "Wundermedizin", die mit ein paar Kugerl alles heilt, was durch falsche Lebensgewohnheiten etc. verursacht wurde.

Ich finde, gerade bei Autoimmunerkrankungen bietet sich die Homöopathie an. Wir bekommen ja nicht vom bösen Nachbarn mit dem Hammer eins übergezogen und gehen dann zum Homöopathen um ein Kopfschmerzmittel, sondern IN UNS SELBST herrschen chaotische Verhältnisse. Unser Körper greift sich selbst an. Warum sollte er sich dann nicht auch selbst heilen können? Wenn man die genaue Ursache der Erkrankung nicht kennt, warum weiß man dann sicher, dass sie unheilbar ist?

Natürlich bleibt es jedem/jeder unbenommen, die Symptome zu unterdrücken (z. B. durch Einnahme von Hormonen), wenn er/sie damit zufrieden ist und gut damit leben kann. Mir ist es halt lieber, die Ursache zu beheben. Dieser Weg ist natürlich ungleich unbequemer.

Ich möchte auch keinesfalls falsche Heilshoffnungen schüren oder jemanden eine alternativmedizinische Behandlung aufdrängen. ICH habe diesen Weg gewählt und werde Euch, wenn gewünscht, ehrlich von meinen Erfahrungen berichten. Natürlich auch, wenn ich schlechte Erfahrungen mache.

LG
Silvia


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2004 6:21 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Viel Glück!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2004 10:14 
Hallo Silvia,

Du bist wirklich ganz auf meiner Linie! Ich halte Dir fest die Daumen.

Ich werde es auch erst einmal mit Homöopathie versuchen, besonders da ich gemerkt habe, was T4 bei mir erst einmal bewirkt hat. Wahrscheinlich ist es besser verträglich, wenn man es langsam steigert aber der Arzt hat mir nichts von möglichen Nebenwirkungen erklärt und ich hatte furchtbare Bauchkrämpfe und Durchfall.

Ich weiß auch, daß T4 kein "Medikament" ist sondern ein Hormon ersetzt, daß die kranke SD sonst in ausreichender Menge produzieren würde. Wenn man den Körper langsam daran gewöhnt, kann ich mir vorstellen, daß es vielen Leuten schon geholfen hat.

Ich werde aber auch erst einmal versuchen, die Selbstheilungskräfte meines Körpers anzuregen, bevor ich nur wieder einen Stoff ersetze. Ich bin natürlich auch noch in der glücklichen Lage, daß die Symptome noch nicht so schlimm sind.

Ich werde auch berichten, ob die Homöopathie bei mir geholfen haben wird. Ich hoffe es!

Silvia, noch mal alles Gute!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2004 10:34 
Hallo Silvia !

Du widersprichst dir ja selbst, wenn du angibst, daß du keine Tabletten nimmst und diese in der Lade liegen. Dann schreibst du daß nur eine homöpathische Behandlung alleine nicht ausreicht. Also doch ein Schilddrüsenhormon notwendig ist. Was nun ?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Aug 2004 11:15 
Ich habe mich bezüglich der Euthyrox unexakt ausgedrückt:

Mein Internist hat sie mir verschrieben und ich habe sie mir auch in der Apotheke besorgt (so viel ich weiß hat das Rezept ja auch ein "Ablaufdatum"). Nun liegen sie ungeöffnet in der Schublade. Ich hatte einfach eine Hemmung, mit der Einnahme zu beginnen und wollte vorher noch etwas anderes ausprobieren. Da ich mit der Homöopathie in der Vergangenheit schon gute Erfahrung gemacht habe, habe ich meinen homöopath. Arzt (praktischer Arzt) um Rat gefragt. Er hat mir KEIN Versprechen gegeben, sondern erzählt, dass er einige Hashis in Behandlung hatte und hat. Einigen geht es mittlerweile sehr gut, bei andern gab es keine Veränderung/Verbesserung.

Mir geht es jetzt nach kurzer Zeit der homöopath. Behandlung hervorragend. Ich habe keine Symptome mehr. Ich habe auch plötzlich total viel Energie, habe das ganze Haus durchgeputzt, Reparaturen erledigt, viele eingeschlafene Sozialkontakte wieder aufgenommen... mir ist nicht mehr dauernd kalt, mein Blutdruck war immer unter 100 und ist plötzlich bei 120/60 usw. usw.

Mein schulmedizinischer Internist hat die Hormonwerte und das TSH in der Nuklearmedizin bestimmen lassen und meinte, sie seien jetzt im grenzwertigen Normalbereich (Zahlen hat er mir leider nicht gesagt). Es ist für ihn auch o. k., wenn ich die Euthyrox nicht nehme (habe es ihm gestern "gebeichtet"). Er meint allerdings auch, dass die AK "eindeutig" sind (TAK: 626, TPO: 76). Diese möchte ich ebenfalls evaluieren. Da sie erst Ende Juli zum ersten mal bestimmt wurden, möchte ich noch ein paar Wochen abwarten. Mein Internist meint, ich hätte schon lange Hashimoto, was ich retrospektiv auch so sehe. Daher überrascht mich die schnelle Besserung umso mehr.

LG
Silvia


Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
design by webcompany
Powered by phpBB © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de