hallo mapa!
mapa hat geschrieben:
ich glaube, ich muss meinen Frust einmal loswerden…
Wahrscheinlich kennt Ihr ja das Gefühl, sich im Kreis zu bewegen.
willkommen im club....
mapa hat geschrieben:
Es wurde dann tatsächlich ein Hypophysenadenom gefunden; ich war im AKH auf der Endokrinolog. Ambulanz zwecks Abklärung und konnte vorerst aufatmen.
und was bedeutet das nun in therapeutischer hinsicht für dich? welche behandlungsstrategie gibt es nun in diesem fall für dich? musst du für das hypophysenadenom zusätzlich medikamente nehmen?
mapa hat geschrieben:
Aufgrund der anderen Werte im Normbereich liegt (noch) keine weitere Erkrankung (Prolaktinom, Morbus Cushing etc.) vor.
aufgrund welcher anderen werte? meinst du die nebennierenhormone? (cortisol usw.)?
mapa hat geschrieben:
Es wurde auch ein Ultraschall gemacht; Ergebnis: sie hat sich schon ziemlich verabschiedet („Sieht aus wie schlecht operiert.“, O-Ton Arzt!)
wieviel ml restvolumen ist denn überhaupt noch vorhanden? denn wenn (fast) nichts mehr vorhanden ist, ist es ja völlig logisch, dass deine werte so abgesackt sind, weil dein bedarf an hormonen einfach gestiegen ist.
mapa hat geschrieben:
25.5.09
fT4 1,4 (0,8 – 1,85)
TSH 0,2 (0,4 – 3)
Tg-Ak 12,1 (< 60)
TPO-AK 156,5 (< 60)
fT3 wurde nicht erhoben.
Aufgrund dieser Werte hat er mir empfohlen, wieder auf 150 mg zu reduzieren, damit ich nicht zu sehr in ÜF rutsche.
von einer (drohenden) überfunktion ist hier aber nichts zu erkennen. dein ft4 liegt bei 57 %, das lässt durchaus noch platz zum steigern offen. ein ft3 sollte auch immer gemacht werden, um etwaige konversionsstörungen zu erkennen. und gerade in deinem fall kann man sich ja erstens auf den TSH nicht wirklich verlassen, denke ich (aufgrund der hypophysenanomalie) und zweitens müsste geklärt werden, ob überhaupt noch genügend T3 produziert wird, wenn du kaum mehr schilddrüsengewebe hast. zwar wird nicht alles von der sd selbst umgewandelt, aber doch ein gewisser teil. und dann müsstest du klären, ob du evtl. zusätzlich auch noch ein T3- oder kombipräparat brauchst.
mapa hat geschrieben:
UND er hat gemeint, dass ich möglicherweise ein Magen/Darmproblem hätte und das Thyroxin nicht richtig resorbiert wird (zumindest zeitweise).
möglich wäre es schon, ja. ich würde das internistisch abklären lassen. ich glaube aber, dass du schlichtweg noch nicht deine (für dich) optimale dosis (wohlfühldosis) erreicht hast bzw schreibst du ja, dass von deiner schilddrüse fast nichts mehr vorhanden ist. häufig bessern sich verdauungsprobleme nach dem steigern der dosis oder verschwinden völlig. ich hatte zuvor monatelang sodbrennen, jetzt schon lange nicht mehr, seitdem ich thyroxin gesteigert habe.
mapa hat geschrieben:
Der HNO hat inzwischen auch eingestanden, nachdem ich die Kehlkopfentzündung einfach nicht los werde, dass es zumindest indirekt mit der SD zusammenhängen könnte….. Das Problem hatte ich schon mal vor ein paar Jahren: monatelang Kehlkopfentzündung scheinbar nicht therapierbar, kaum waren die SD-Werte wieder OK, verschwand auch die Kehlkopfentzündung…… seltsam
eine dosiserhöhung kann wundersames bewirken. und schmerzen im hals-/kehlkopfbereich sind häufig begleitsymptome einer schilddrüsenproblematik. ich hatte ständig starke halsschmerzen, bevor man entdeckte, dass mit meiner sd etwas nicht stimmte - und dann später auch jedes mal, wenn wieder ein schub auftrat.
mapa hat geschrieben:
Außerdem habe ich gelesen, dass zwischen Hashi und Magenproblemen durchaus ein Zusammenhag besteht. Ist neu für mich, aber würde ja passen…
Sorry, dass das so lang geworden ist, doch im Moment bin ich ziemlich frustriert. Mir ging’s schon viel schlechter, doch ich hab echt geglaubt, nach 11 Jahren Hashi hat man das „Gröbste“ überstanden und muss nicht fast wieder von vorne beginnen…… seufz
ich versteh dich gut... nehme zwar erst seit knapp 1 jahr hormone, hatte aber auch schon mehrere schübe und muss im prinzip nach jedem schub wieder beinahe von vorn anfangen mit der einstellerei...

mapa hat geschrieben:
Gibt es eigentlich jemanden, der ähnliche Probleme hat, d.h. scheinbar schlechte Resorption von LT????
ja, mich... ich war auch schon bei deiner dosis von 175 µg angelangt.... wobei ich es (in meinem fall) nicht als schlechte resorption seitens des verdauungstraktes betrachten würde, sondern andere ursachen entdeckt habe: progesteronmangel beispielsweise erzeugt verschlechterte resorption von sd-hormonen. dann käme natürlich als naheliegendster grund schlichtweg ein schub in frage (von deiner schilddrüse ist ja offenbar fast nichts mehr da, insofern würde ich das mal als primären grund annehmen). und natürlich kann die ursache, wie du selbst auch vermutest, im verdauungstrakt selbst liegen (schlechte resorption durch beeinträchtigten magen-/darmtrakt).
würde das alles mal genau abklären lassen....
liebe grüße
maerchen