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 Betreff des Beitrags: Panik und Druck im Kopf
BeitragVerfasst: 12. Jul 2007 13:45 
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Registriert: 24. Apr 2007 16:28
Beiträge: 7
Hallo,

nehme seit april 07 Euthyrox ein und habe vor drei Wochen von 37,5 auf 56,25 gesteigert, da sich an meinen Werten nicht viel verändert hat.

Habe nun seit 2 Wochen zwei Stunden nach morgendlicher Einnahme innere Unruhe bis hin zur Panik und Übelkeit und einen Druck im rechten Schläfenbereich. Kann das ein Anfluten der Hormone sein? Am Nachmittag gehen die Beschwerden langsam zurück und am Abend geht es mir am besten!

Kann dieser Druck im Kopf von der Steigerung kommen! Wer kann mir helfen?

DANKE für Antworten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik und Druck im Kopf
BeitragVerfasst: 12. Jul 2007 17:11 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
meister eder hat geschrieben:
habe vor drei Wochen von 37,5 auf 56,25 gesteigert, da sich an meinen Werten nicht viel verändert hat.

Habe nun seit 2 Wochen zwei Stunden nach morgendlicher Einnahme innere Unruhe bis hin zur Panik und Übelkeit und einen Druck im rechten Schläfenbereich. Kann das ein Anfluten der Hormone sein? Am Nachmittag gehen die Beschwerden langsam zurück und am Abend geht es mir am besten!


Hallo!

Ist doch eine deutliche Steigerung und da kann es schon sein, dass der Körper anfangs mit leichten ÜF-Symptomen reagiert. Wäre gut, wenn Du in 1-2 Wochen Werte machen lässt, um genaueres zu sagen.

Wie waren Deine Werte vor der Steigerung?

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jul 2007 18:02 
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Registriert: 24. Apr 2007 16:28
Beiträge: 7
Hallo,

das sind meine Werte:


BE am 19.04.07

TSH 1,58 (0.3 - 3.5),

ft3 5.1 (2.8 - 7.1)

ft4 17,0 (9.5 - 25)

TPO 372 (< 60)

Beginn mit Einnahme von 18,75 Euthyrox, nach 3 Wochen Steigerung auf 37,5 Euthxrox.

BE am 18.06.07

TSH 1.46 (0.3 - 3.5)

ft3 5.3 (2.8 - 7.1)

ft4 16.9 (9.5 - 25)

TAK 32.5 (0 – 115)

TPO 21.6 (0 -34)

Am 21.06.07 Steigerung auf 56,25!

Ein paar Tage danach begann der Druck im Schläfenbereich, jeden Tag, kein richtiger Kopfschmerz! Herzstolpern, Puls und Blutdruck normal, Panik und Überlkeit. Die morgendlichen schmerzhaften Gelenke und Steifigkeit hatte ich ja schon immer!

Kann das alles vom Steigern sein und wie lange halten solche Sympthome beim Steigern an?

DANKE für jegliche Hilfe, habe ziemliche Angst!!

l.g.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Jul 2007 17:17 
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Registriert: 24. Apr 2007 16:28
Beiträge: 7
Kann mir wirklich niemand weiterhelfen?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13. Jul 2007 22:16 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Guten Abend!

Kann Dir nur noch einmal empfehlen neue Werte zu machen, denn dann kann man sicher mehr sagen.

Du hast am 21.6. gesteigert, man sagt ca. 4-6 Wochen danach sind die Werte aussagekräftig. Würde also an Deiner Stelle Anfang der übernächsten Woche zur Blutabnahme gehen und dann kann man anhand der neuen Werte sicher mehr sagen.

Es kann natürlich sein, dass Du einen neuen Schub hattest und der genau mit der Steigerung zusammen gefallen ist. Wenn es nur vom Steigern wäre, dann müsste bereits eine Verbesserung eingetreten sein. Wenn die Probleme noch anhalten, dann muss man wohl eher nach anderen Ursachen suchen, die Probleme könnten aber grundsätzlich schon von einer schlechten Einstellung der Hormone kommen.

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16. Jul 2007 10:34 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo,

wenn ich diesen druck im kopf (und die weiteren symtpome, die du anführst) hab sind meine werte im üf-bereich - d.h. ich muss die dosis reduzieren oder es kann auch ein anzeichen für einen schub sein.

19.04.07 ohne medis
TSH 1,58 (0.3 - 3.5),
ft3 5.1 (2.8 - 7.1)
ft4 17,0 (9.5 - 25)

18.06.07 unter 37,5 euthyrox
TSH 1.46 (0.3 - 3.5)
ft3 5.3 (2.8 - 7.1)
ft4 16.9 (9.5 - 25)

ab 21.06.07: 56,25!

warum musst du überhaupt euthyrox nehmen - deine werte sind ja ok (mit ausnahme von tpo-ak - hab ich nicht übersehen). hast du schon einen ultraschall machen lassen (grösse und strukturierung der sd wären interessant - bereits durch hashimoto verändert?).

die freien werte und der tsh nicht verändert - interessant, hab ich noch nie so gesehen! wenn schon euthyrox, dann max. 18,75 µg - deine werte sehen wirklich gut aus.
meine meinung: neuerliche blutabnahme - sofort - tsh hat sich zwar noch nicht angepasst, aber die ft3-und ft4-werte sind bereits aussagekräftig - speziell, wenn du bereits die wirkung spürst. und diesmal bei der blutabnahme: tsh, ft3, t3, ft4, t4 abnehmen lassen. die antikörper sind jetzt nicht relevant, wurden schon abgenommen. vielleicht ist das t3 zu hoch?!

ein ansatz wäre noch das rt3 (theoretisch möglich):
rt3 soll eigentlich vor "zuviel" t3 schützen, indem es dessen rezeptoren an den zellen blockiert. das funktioniert bei gesunden, nicht jedoch, wenn starker stress über längere Zeit besteht oder wenn man extern zuviel t4 zuführt -> dann kann sich der mechanismus des erhöhten rt3 verselbstständigen.
wenn du also extern zuviel t4 (durch euthyrox) zuführst, passiert etwas, das von natur aus praktisch nie vorkommt, nämlich dass isoliert t4 steigt. bis zu einer gewissen grenze wird es bei den meisten noch konvertiert (ft3 steigt mit), dann klinkt sich der körper aus und fängt an zu "schützen", indem er das überflüssige t4 zu rt3 umwandelt. und dann ist gleichgültig, wie der t3-pegel im blut ist, weil es unwirksam wird.

ich weiss aber kein labor, das rt3 abnimmt - ist in unseren breiten scheinbar nicht üblich - in z.b. amerika schon.
nachdem deine blutwerte nicht reagieren - könnte das die ursache sein - er schützt sich vor zuviel hormon - ist nur eine idee.

lg,
patrizia


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