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Hallo, poste heute zum ersten Mal hier im Forum. Ist leider notwendig geworden. Möchte hier mal kurz meine Geschichte schildern (bin männlich, 24):
Vor über 6 Monaten, Anfang Dezember letzten Jahres, hab ich von einem Moment auf den anderen ein starkes Engegefühl im Brustbereich bekommen. War zu dieser Zeit grad auf Kurztrip in Istanbul, ist aber eher nebensächlich. Jedenfalls hat dieses grauenhafte Engegefühl längere Zeit angehalten. Bin dann nach meiner Rückkehr nach Österreich gleich zum Arzt um das abklären zu lassen. Wurde in's Krankenhaus geschickt, kleines Blutbild, EKG, alles in Ordnung. Vermutlich nur ein Infekt, der schnell wieder vergehen würde. Mit dieser Diagnose hab ich mich dann auch erstmal zufrieden gegeben.
Leider wurde es überhaupt nicht besser. Das Engefühl wurde zwar schwächer (zog sich über Wochen und Monate), dafür kamen dann die große Müdigkeit und Schwäche, welche heute noch immer bestehen.
Ich stehe in der Früh auf und fühle mich schon total schlapp. Im Alltag komme ich zwar noch recht gut zurecht, an körperliche Anstrengung ist aber nicht zu denken. Bin vorher regelmäßig in's Fitnesscenter gegangen.
Um das Ganze abzukürzen, sämtliche Symptome: Schwäche, Müdigkeit, Muskelzucken, Quaddeln (Nesselsucht?), unnatürlich starkes Herzklopfen bei leichter körperlicher Anstrengung, Puls am ganzen Körper spürbar (auch im Ruhezustand).
Herz und Lunge wurden schon genau gecheckt, alles in Ordnung. Großes Blutbild wurde auch gemacht, keine Auffälligkeiten. Dabei wurde auch der TSH-Wert bestimmt (nur der). War, glaub ich, bei zwischen 2,6 und 2,7. Hab den Befund gerade nicht bei mir. Auf Nachfrage bzgl. der anderen SD-Werte wurde mir gesagt, heute zieht man nur mehr den TSH-Wert heran.
Trotzdem würde ich die SD nochmals genauer unter die Lupe nehmen lassen, da ich mit dem momentanen Zustand mehr als unglücklich bin. Bin vollkommen antriebslos und das schon über 6 Monate. Was haltet ihr davon?
Vielen Dank bereits für die zahlreichen konstruktiven Antworten.
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