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 Betreff des Beitrags: schlechte Ärzte?
BeitragVerfasst: 12. Jun 2007 17:54 
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Registriert: 11. Jun 2007 13:23
Beiträge: 7
Wohnort: Leipzig
Hallo, bei mir wurde bereits vor zwei Jahren aufgrund der Symptome eine SD-Unterfunktion vermutet. Der Hausarzt meinte bei einem TSH-Wert von 4,1 jedoch, er könne die SD als Ursache ausschließen. Ich hab es natürlich geglaubt. Bis jetzt wurde immer wieder TSH gemessen und er varriierte von 2,5 bis 3,3.
Heute war ich endlich bei einem Endokrinologen(meine ganz große Hoffnung) und ich war nach drei Minuten wieder draußen. Das ging alles so schnell, dass ich gar nicht wusste, wie mir geschah. Sie meinte TSH 2,5, alles in Ordnung. SD etwas zu klein, macht nichts, sie will mir keine Hormone geben. Als ich dann meinte, dass ich aber eindeutige Symptome habe,ließ sie mich kaum ausreden und verschrieb mir Thyroxin 50. Auf Wiedersehen. Was denn nun? Ich bin völlig fertig, da mich die Symptome noch um den Verstand bringen: Haarausfall, ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Frieren, Schlafprobleme, Kloß im Hals und noch so einiges. Ich hab zum Teil richtig depressive Verstimmungen und hab zu Hause erst mal geheult, als ich beim Arzt raus war.
Was meint ihr zu den TSH-Werten? Denkt ihr, es ist vielleicht doch keine SD-Unterfunktion? Ab wann habt ihr mit Hormonen angefangen und bei welchem TSH geht es euch gut?
Ich wäre euch sehr dankbar für ein paar Antworten.
Susan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jun 2007 18:34 
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Registriert: 10. Dez 2005 23:34
Beiträge: 318
Hallo Susan,

das Ergebnis Deines Besuches beim Endokrinologen erscheint mir wahrlich etwas dürftig zu sein!

Welche Werte wurden denn überhaupt schon bestimmt? Wichtig wären neben TSH auch fT3, fT4, Tg-AK und auch TRAK. Und wie kam die Aussage "Kleine SD" zustande? Nur getastet oder per Sono?

Du solltest auf keinen Fall mit der vollen Hormon-Dosis anfangen. Jodsalz und jodhaltige NM würde ich zumächst meiden, da eine Hashimoto-Thyreoiditis bisher nicht sicher ausgeschlossen wurde.

LG - Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jun 2007 20:26 
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Registriert: 11. Jun 2007 13:23
Beiträge: 7
Wohnort: Leipzig
Hallo Norbert,
was jetzt bestimmt wurde, kann ich leider nicht sagen, da mich die Ärztin nicht informiert hat. Ich habe aber mit meiner Hausärztin gesprochen, dass sie die Ergebnisse mal anfordern soll. TPO-AK wurden einmal vor einem Jahr bestimmt und waren negativ, die anderen beiden wurden noch nicht bestimmt.
Die T3/T4-Werte, die ich habe, sind etwa zwei Monate alt:
T3: 2,56 nmol/l (Norm 1,2-2,92)
T4: 110 nmol/l (Norm 71,5-166)
Scheinen aber nicht die freien Werte zu sein, oder?
Mich wundert es jedenfalls, dass der TSH so schwankt. Von 2,11 über 4,16 war bis jetzt alles dabei. Ich bin einfach etwas unsicher, ob es eine UF ist, da mir ein Wert um 2 nicht sehr hoch scheint (im Vergleich zu 7 oder so, was man öfter mal hier im Forum liest).
Zur Größenbestimmung: sie hat Ultraschall gemacht, aber was konkret "etwas zu klein" bedeutet, weiß ich leider nicht.
LG, Susan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12. Jun 2007 21:39 
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Registriert: 10. Dez 2005 23:34
Beiträge: 318
Hallo Susan,

die Beurteilung "negativ" bei den TPO ist wenig aussagefähig. Waren sie innerhalb der "Norm" oder waren sie nicht vorhanden? Aber das wird sich ja ebenso wie der Sono-Befund jetzt von Deiner HA aufklären lassen. Die genannten T3/4 sind nicht die freien Werte.

Schwankungen des TSH sind durchaus in diesem Bereich möglich. M. E. könnte das auch ein Hinweis auf einen autoimmunen Prozess in der SD sein.

Lass doch hören, wenn Du mehr weißt!

Alles Gute und LG - Norbert


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 Betreff des Beitrags: Re: schlechte Ärzte?
BeitragVerfasst: 13. Jun 2007 21:19 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Susan.Foss hat geschrieben:
Was meint ihr zu den TSH-Werten? Denkt ihr, es ist vielleicht doch keine SD-Unterfunktion? Ab wann habt ihr mit Hormonen angefangen und bei welchem TSH geht es euch gut?


Hallo Susan!

Die meisten fühlen sich bei einem TSH so um die 1 sehr wohl. Was drüber ist tendiert Richtung Unterfunktion, was drunter ist in Richtung Überfunktion.

Wenn es Probleme gibt so wie Du sie schilderst, kann man sicher schon mal mit Hormonen versuchen, die Befindlichkeit zu verbessern. Wenn Dein Arzt Dir 50µg verschrieben hat, wäre das ja mal ein Anfang, die Hormone für 6 Wochen zu nehmen (ev. 2 Wochen nur 25 µg und danch für 6 Wochen 50), Befinden beobachten und danach neue Werte machen.

Mal schauen, ob sich das positiv auswirkt.

Die Befindlichkeit bei SD-Erkrankungen ist vielfach wirklich eine Sache von ausprobieren...

lg
Maria


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