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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit Combithyrex
BeitragVerfasst: 17. Okt 2006 21:34 
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Registriert: 17. Okt 2006 9:00
Beiträge: 1
Hallo,

bin neu hier, heiße Gabi und bin 24 Jahre alt.
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Wegen meiner extremen Müdigkeit hab ich meine Schülddrüse untersuchen lassen. Hab im Juli also die Diagnose Hashimoto bekommen.
Meine weiteren Symptome sind starke Stimmungsschwankungen, Kälteempfinglichkeit und teilweise Antriebslosigkeit.

Meine damaligen Werte:
fT4 16,30 (11-22 mpol/l)
bTSH 3,792 (0,4-3,5 mU/l)
TAK <60 (bis 60 U/ml)
TPO 69,10 (bis 60 U/ml)

Die Therapie: Euthyrox 75 1x1 tgl.
Diese hab ich auch ganz gut vertragen. Die Müdigkeit hat sich gebessert, auch meine Stimmung ist viel besser geworden. Bei der Kälteempfindlichkeit hat sich nichts getan.

Nach einer Kontroluntersuchung beim Nuklearmediziner hatte ich folgende Werte:
fT4 18,16 (11-22 mpol/l)
TT3 2,23 (0,9-2,7 pmol/ml)
bTSH 0,992 (0,4-3,5 mU/l)
TAK <60 (bis 60 U/ml)
TPO <60 (bis 60 U/ml)

Da noch Restsymptome bestehen, will mich der Nuklearmediziner auf Combithyrex mite 1x1/2 tgl. umstellen. Er meinte, dass mir T3 fehlt. Zusätzlich soll ich auch noch Selen einnehmen.

Hat jemand Erfahrung mit Combithyrex mite??
Ist es stärker oder schwächer als Euthyrox 75? Er meinte ich könnte am Anfang Herzrasen bekommen und Zittern.

Weitere Bedenken hab ich wegen der Gewichtszunahme.
Bisher hatte ich nämlich kein Problem mein Gewicht zu halten (hab eine sportliche Figur).
Denn sollte ich das Combi-Präparat nicht vertragen und wieder ein reines T4 nehmen, hat das sicher Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Hatten bisher noch nie Verstopfungen.
Hat hier jemand Erfahrungen zwischen Wechsel von Combi auf reines T4-Präparat?

Irgendwie bin ich nun total unsicher.

Danke im Voraus,
lg
Gabi


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Combithyrex
BeitragVerfasst: 29. Okt 2006 19:27 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Gabi!

Mit Euthyrox wird dem Körper T4 zugeführt, was der Körper an T3 benötigt, muss die SD selbst umwandeln.

Wenn dieser Umwandlungsprozess nicht ausreichend vollbracht wird, können trotz ausreichender T4-Zufuhr noch Rest-Unterfunktionssymptome bleiben, die durch eine zusätzliche Zufuhr von T3 behoben werde können.

Man verwendet dann ein Combipräparat, wo zusätzlich zum T4 T3 drinnen ist.

Nachdem T3 stoffwechselaktiver ist, kann es am Anfang zu leichtem Herzklopfen kommen. Es gibt zwei Möglichkeiten, dem zu begegenen, indem man nur die Hälfte der Zieldosis des Comipräparats nimmt mit der Hälfte des alten Medikaments für ca. 2 Wochen und dann erst auf die Zieldosis des Komipräparats geht oder man nimmt ein reines T3 Präparat und kombiniert das mit dem alten Präparat. Zu berücksichtigen ist natürlich, dass die Menge T3 einzurechnen ist und zwar mit einem Faktor 2,5.

Hast Du inzwischen schon versucht umzustellen?

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01. Nov 2006 11:39 
Hallo Gabi,
deine Werte haben sich ja schon sehr gebessert. Und dein Befinden auch. Ich verstehe bei diesen Werten nicht ganz, warum du ein Kombipräparat versuchen sollst?! Hat der Arzt dir erklärt, warum?

Ich selbst habe noch keine Erfahrung mit Kombipräparaten.

Sylvia


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Nov 2006 0:42 
Offline

Registriert: 03. Nov 2006 0:33
Beiträge: 3
Wohnort: Kärnten
Hallo Gabi,
mir gehts ähnlich wie Dir.

Seit 1,5 Monaten weiß ich, dass ich Hashi habe.

Habe auch mit Euthyrox 75 (1x1 täglich) begonnen. Nachdem ich nach ca. 5 Wochen mit Euthyrox aber keine Änderung bemerkt habe (weder positiv noch negativ) wurde ich nun vor 2 Wochen auf Combithyrex umgestellt - bislang noch immer ohne großartige Änderungen....!?

Ich weiß jetzt auch nicht recht woran ich bin.

Tut mir leid, ich bin dir jetzt wohl auch sicher keine große Hilfe. Jedenfalls kann ich nur sagen, dass ich beim Combipräparat keine negativen Nebenwirkungen feststellen kann.

Liebe Grüße und alles Gute
Karin


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