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| Hashimoto/Euthyrox und Leberwerte https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=2180 |
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| Autor: | ManuelaG [ 07. Aug 2006 16:28 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hashimoto/Euthyrox und Leberwerte |
Nachdem bei mir eine beginnender Hashi diagnostiziert wurde, nehme ich seit jetzt gut 3 Monaten Euthyrox 50. Nach 2 Monaten Einnahme (und gleichzeitigem Absetzen der Pille, weil ich wissen wollte, wieweit das Hashi auf meinen Zyklus schon Einfluss hat) wurden meine Blutwerte wieder überprüft. Weil ich zudem den Arzt gewechselt hatte, wurde gleich ein großes Blutbild gemacht. Dabei stellte sich jetzt heraus, dass die Schilddrüsenwerte kaum besser wurden, dafür aber meine Leberwerte und der Blutsenkungswert schlagartig gestiegen sind. Bei einer (grauenvollen) Gastro-Colo-Untersuchung zeigt sich jetzt, dass ich einen stark entzundenen Zwölffingerdarm habe. Das entsprechnede Biopsieergebnis steht noch aus, mein Internist ist noch 3 Wochen auf Urlaub. Kann es einen Zusammenhang zwischen Hashi oder der Einnahme von Euthyrox und den Werten bzw. der Entzündung geben? Laut Angabe des Arztes haben Schilddrüsenhormonpräparate keinerlei Nebenwirkungen, in der Klinik, in der ich die Spielgelungen machen musste, meinte man aber das wäre Blödsinn, es gäbe keine Medikamente ohne Nebenwirkungen... Danke für Eure Hilfe! Manuela |
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| Autor: | Sylvia H. [ 12. Aug 2006 8:52 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Vielleicht hast du eine Lactose-Intoleranz? Ist in Euthyrox Lactose drin? Viele Medikamenten-Unverträglichkeiten lassen sich auf Zusatzstoffe zurückführen, z.b. auch Sorbit, Farbstoffe, Konservierungsmittel etc. Sylvia |
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| Autor: | kathrin1980 [ 13. Aug 2006 2:19 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, es gibt verschiedene Möglichkeiten: - Lasktoseintoleranz (dann muss umgestellt werden) - neben Hashi noch eine weitere AI (25% aller Hashis haben weitere) - ....etc. Gute Infos bekommst Du auch bei www.ht-mb.de/forum LG Kathrin |
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| Autor: | ManuelaG [ 13. Aug 2006 13:15 ] |
| Betreff des Beitrags: | @Kathrin und Sylvia |
Da habt ihr beide ganz recht! Ich habe eine Lactoseintoleranz, die praktisch gleichzeitig bestätigt wurde wie das Hashi. Aber mein damaliger Internist hat mir die Euthyrox trotzdem verschrieben und der neue Internist meinte auf die enthaltene Lactose angesprochen, dass das nicht so schlimm wäre und in den alternativen Präparaten vielleicht nichts in den Inhaltsangaben stände, aber trotzdem etwas Lactose enthalten sein könne. Kurz: Er hat meine diesbezüglichen Bedenken vom Tisch gefegt! Da ich aber selbst schon seit über einem Jahr weis, dass ich eine Lactoseintoleranz habe (den Test hat der Internist angeordnet, denn ohne wissenschaftlichen Beleg existiert offenbar keine Erkrankung oder Störung...), bin ich bestens informiert darüber, was ich essen darf oder nicht. Trotz (meistens) strenger dementsprechender Diät habe ich aber seit 9 Monaten fast ständig Durchfälle. Das war auch der Grund, warum ich ursprünglich zum Internisten überwiesen wurde. Ich habe es auch schon mit Lactrase probiert (künstliche Lactase-Präparate, um Lactose aufzuspalten), aber auch bei hoher Dosierung und Lebensmitteln mit "kann Spuren von Lactose enthalten" zeigte sich keine Veränderung meines Problems. Trotzdem würde mich doch sehr interessieren, wie ihr auf die Lactoseintoleranz gekommen seid und welche Zusammenhänge es dabei genau gibt. Langsam macht mir mein Gesundheitszustand wirklich ziemliche Sorgen. Erst die Lactose, dann das Hashi und jetzt auch noch Leber und Zwölffingerdarm. Wäre sehr froh, wenn sich zumindest einige Symptome auf ein ursächliches Problem reduzieren lassen könnten. Scheint mir so, als wäre ich bei den sogenannten Fachleuten sowieso nicht so gut aufgehoben. Immerhin ignoriert jetzt schon der zweite Arzt meine LI. Wenn das jetzt aber sogar noch Auslöser einer weiteren Erkrankung sein sollte, dann weis ich wirklich nicht mehr weiter. Ich kann doch nicht quartalsweise alle Internisten der Umgebung durchtesten. Danke für Eure Hilfe. Ohne dieses Forum würde ich weiter im Dunkeln tappen! lg Manuela |
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