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 Betreff des Beitrags: hashimoto
BeitragVerfasst: 14. Mai 2006 18:46 
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Registriert: 14. Mai 2006 18:30
Beiträge: 8
Wohnort: obersteiermark
ich bin neu hier, da ich auf der suche nach betroffenen war. ich leide seit jahren an hashimoto und habe den beitrag von tamara und den anderen betroffenen gelesen. mir geht es ungefähr gleich. ich bin eigentlich eine richtige ulknudel, lache gerne, aber in den letzten 3 jahren hab ich oft nicht gewusst was eigentlich mit mir los ist. zittern, schweißausbrüche, angstzustände, herzrasen. ich hab einen richtigen stressberuf, und habe die symtome am anfang auf den stress zurückgeführt. in den letzten 2 jahren hab ich aber gewusst, es muß an dieser leidigen schilddrüsenkrankheit liegen. meine hausärztin ist leicht überfordert habe ich den eindruck, die ärztin bei der ich wegen der schilddrüse in behandlung war ist derartig überlastet, die hat mich schon einmal mit einer anderen patientin verwechselt, glücklicherweise bin ich damals draufgekommen. ich habe in dieser woche jetzt einen termin bei einer wirklichen spezialistin, denn im moment werden meine angstzustände, das herzrasen und das gefühl jeden moment einen herzinfarkt zu bekommen immer ärger. ich fühlemich ganz einfach total down, zerstört und krank. es gab zeiten, da hab ich gedacht ich fange an zu spinnen oder drehe gleich durch. beim durchlesen der beiträge konnte ich oft nur denken, mein gott gleich gehts mir. ich lasse jetzt nicht mehr locker, bis in endlich richtig gut eingestellt bin und behandelt bin. eine bekannte meiner schwärgerin hatte jahrelange quälerein hinter sich, sie hatte sogar eine strahlenbehandlung, die sie jedoch nicht medhr machen würde. es hat auch vbei ihr jahrelang gedauert bis sie dann 3 wochen im krankenhaus war und richtig behandelt wurde. ich werde jetzt alles unternehmen, denn ich will wieder der lustige ausgeglichene Mensch werden und mich gesund und wohlfühlen. ich habe auch gelesen, die meisten haben an gewicht zugenommen, bei mir ist es umgekehrt, ich war eigentlich immer dünn und hab jetzt wieder 3 kg abgenommen. für infos und ratschläge wäre ich unendlich dankbar, denn der erfahrungsaustausch ist glaube ich sehr wichtig.

andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: hashimoto
BeitragVerfasst: 15. Mai 2006 12:46 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo andrea8792,

dein tpo-ak=1000 bedeutet lediglch, dass sich eine erhöhte anzahl von tpo-ak in deinem blut befinden und damit als ziemlich eindeutiges indiz auf hashimoto hindeutet (sd-ultraschall sollte auch noch erfolgen, um eine eindeutige diagnose zu stellen). bei mir habe ich folgendes feststellen können (das ist aber nicht bei jedem so, also kann man das nicht verallgemeinern), je höher die tpo-sk und tg-ak sind umso stärker ist im moment das entzündungsgeschehen in der sd.

ich kann deine probleme gut nachvollziehen, da fast alle hier gleiche symptome haben, die selbst zu wesensveränderungen führen kann - wie auch bei mir. bei ht ist es wichtig, gerade bei diagnosestellung und um zu einer guten einstellung zu kommen - einen arzt zu finden, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt - aber auch das ist leider oft ein problem. in späterer folge, wenn du die reaktionen deines körpers auf die sd-hormone kennst, kannst du selbst nachjustieren.

ich kann dir nur raten auf deinen körper zu hören, diesbezüglich sensibler zu werden, damit veränderungen erkennen und schnell reagieren kannst.
ich habe in uf auch nix zugenommen - eher abgenommen, da ich fast nichts gegessen habe. die symptome sind zwar ähnlich, aber doch individuell verschieden.

lass den kopf nicht hängen, diese wo. gehst du ja zu einem spezialisten, mit einer guten einstellung kann alles wie früher werden,
lg,
patrizia


andrea[/quote]


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 Betreff des Beitrags: Re: hashimoto
BeitragVerfasst: 16. Mai 2006 8:43 
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Registriert: 14. Mai 2006 18:30
Beiträge: 8
Wohnort: obersteiermark
patrizia hat geschrieben:
hallo andrea8792,

dein tpo-ak=1000 bedeutet lediglch, dass sich eine erhöhte anzahl von tpo-ak in deinem blut befinden und damit als ziemlich eindeutiges indiz auf hashimoto hindeutet (sd-ultraschall sollte auch noch erfolgen, um eine eindeutige diagnose zu stellen). bei mir habe ich folgendes feststellen können (das ist aber nicht bei jedem so, also kann man das nicht verallgemeinern), je höher die tpo-sk und tg-ak sind umso stärker ist im moment das entzündungsgeschehen in der sd.

ich kann deine probleme gut nachvollziehen, da fast alle hier gleiche symptome haben, die selbst zu wesensveränderungen führen kann - wie auch bei mir. bei ht ist es wichtig, gerade bei diagnosestellung und um zu einer guten einstellung zu kommen - einen arzt zu finden, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt - aber auch das ist leider oft ein problem. in späterer folge, wenn du die reaktionen deines körpers auf die sd-hormone kennst, kannst du selbst nachjustieren.

ich kann dir nur raten auf deinen körper zu hören, diesbezüglich sensibler zu werden, damit veränderungen erkennen und schnell reagieren kannst.
ich habe in uf auch nix zugenommen - eher abgenommen, da ich fast nichts gegessen habe. die symptome sind zwar ähnlich, aber doch individuell verschieden.

lass den kopf nicht hängen, diese wo. gehst du ja zu einem spezialisten, mit einer guten einstellung kann alles wie früher werden,
lg,
patrizia


andrea
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Hallo Patrizia!

Danke für deine Worte.
Ich hab mir meine Befunde genau angesehen, dieser fT3 Wert stimmt bei mir nicht. Er ist immer erhöht, TSH war zu niedrig. Nur nach meiner letzten Untersuchung wurde na gar nichts getan, ausser ich soll in einem Jahr wieder zur Untersuchung kommen. Bei der Szintigraphie wurde eine hochgradige verminderte Aktivitätsaufnahme festgestellt. AK steigend. Erklärt hat mir das aber niemand. Ich habe mich einfach zu wenig darum gekümmert und mir gedacht wird schon wieder besser werden. Leider war das Gegenteil der Fall. Und als es ganz arg wurde hab ich ein Antidepressivum bekommen. Bei mir wurden ständig Medikamente verordnet (einschl. ein Betablocker fürs Herz) und auf einmal wurde wieder alles gestrichen. Danach ist es mir immer schlechter gegangen, das ist so richtig schleichend gekommen. Ich hab dann bemerkt,dass mir der Betablocker fürs Herz recht gut tut und hab das Medikament wieder genommen. Da ist das Zittern, die Angst und das Herzrasen besser. Aber für mich ist es schon verrückt wenn ich selber draufkommen muß. Sobald ich das Medikament absetze ist es vorbei. Ich werde sicherlich kämpfen, denn jetzt weiß ich ja einmal ungefähr wo ich ansetzen muß. Dieses Forum hat mir auch geholfen, denn beim Durchlesen war ich wirklich erschüttert über die Gleichheit der Beschwerden. Ich habe auch wirklich nicht im entferntesten geahnt, dass die Schilddrüse so ein verflixtes Ding sein kann.

lg
Andrea
würdemich freuen wieder von dir zu hören.


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