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| Autoimmunthyreoditis+ UF große ANGST https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=1656 |
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| Autor: | Gast [ 07. Mär 2006 13:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | Autoimmunthyreoditis+ UF große ANGST |
ich war zur Untersuchung meiner schilddrüse. die ärztin sagte ich hätte eine leichte UF und sonst wäre alles i.O nun hab ich den befund bekommen und da steht etwas ganz anderes drin: Diagnose: periphere euthyreote SD Funktion bei V.a antikörpernegative Autoimmunthyreoiditis Laborwerte: TSHbasal 3,19 uIu/ml (n: 0,4-4) FT3 5,9 pmol/l (n:3,4-7,1) FT4 15,2 pmol/l (n:10,2-24,4) Anti TPO AK <10,00 U/ml (n:<100) TSH Rezeptor-AAk (TRAK) <5 U/l "Laborchemisch war eine euthyreote Stoffwechsellage nachweisbar. Dabei befand sich jedoch der TSH Wert im oberen Normbereich. Sonografisch war die SD normal groß und ohne knotige Veränderungen. Das Echomuster war diskret inhomogen echoarmm so dass sonograpisch der Verdacht auf Vorliegen einer Autoimmunthyreoiditis geäußert werden muss.Auf Grund der Symptomatik und des grenzwertig erhöhten TSH-Wertes empfehlen wir den Beginn einer niedrig dosierten L-Thyroxintherapie. was bedeutet dieser Befund? habe iche eine Autoimmundthyreoditis? versteh nicht warum die ärztin sagte es sei alles i.O über jede antwort freue ich mich sehr danke im vorraus die ängstliche pauline |
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| Autor: | Norbert Nehring [ 07. Mär 2006 15:44 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Gast hat geschrieben: ich war zur Untersuchung meiner schilddrüse. die ärztin sagte ich hätte eine leichte UF und sonst wäre alles i.O
nun hab ich den befund bekommen und da steht etwas ganz anderes drin: Diagnose: periphere euthyreote SD Funktion bei V.a antikörpernegative Autoimmunthyreoiditis Laborwerte: TSHbasal 3,19 uIu/ml (n: 0,4-4) FT3 5,9 pmol/l (n:3,4-7,1) FT4 15,2 pmol/l (n:10,2-24,4) Anti TPO AK <10,00 U/ml (n:<100) TSH Rezeptor-AAk (TRAK) <5 U/l "Laborchemisch war eine euthyreote Stoffwechsellage nachweisbar. Dabei befand sich jedoch der TSH Wert im oberen Normbereich. Sonografisch war die SD normal groß und ohne knotige Veränderungen. Das Echomuster war diskret inhomogen echoarmm so dass sonograpisch der Verdacht auf Vorliegen einer Autoimmunthyreoiditis geäußert werden muss.Auf Grund der Symptomatik und des grenzwertig erhöhten TSH-Wertes empfehlen wir den Beginn einer niedrig dosierten L-Thyroxintherapie. was bedeutet dieser Befund? habe iche eine Autoimmundthyreoditis? versteh nicht warum die ärztin sagte es sei alles i.O über jede antwort freue ich mich sehr danke im vorraus die ängstliche pauline Hallo Pauline, wenn ich den Befund (insbes. TSH) richtig interpretiere, besteht bei Dir der Verdacht, dass sich eine Unterfunktion (aufgrund einer derzeit subklinischen Hashimoto-Thyreoiditis...diskret inhomogener, echoarmer Sonobefund) entwickelt . Die Medikationsempfehlung möchte ich nicht kommentieren, da sollte man langsam mit einer Substitution und sehr niedrigen Dosierungen anfangen (z. B. 1 - 2 Tropfen Lixin). Wurden die Werte für Tg-AK nicht angefordert? Es müssen ja - wie schon angedeutet - nicht immer Tpo nachweisbar sein! Die TRAK scheinen wohl innerhalb des "Normbereiches" zu liegen. Aus meiner Erfahrung würde ich Dir dringend raten, auf eine jodreduzierte Ernährung zu achten, denn Jod heizt den autoimmunen Entzündungsprozess in der SD an. Vielleicht kannst Du auf diese Weise verhindern, dass die Krankheit (noch sind keine TPO feststellbar) weiter fortschreitet. LG- Norbert PS: Hier noch ein Tipp für Dich: http://members.aon.at/shg.schilddruese/ |
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| Autor: | Gast [ 07. Mär 2006 15:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
danke für die schnelle antwort. stehe jedoch jetzt voll aufm schlauch. da meine ärztin nur sagte ich hätte eine UF und sonst wäre alles i.O. sie sagte nix von einer autoimmunthyreoditis... deshalb sagte sie auch nix wegen einer jod"freien" ernährung. weiss nicht wo jod drin ist und wo nicht.... nehme seit 7 tagen eine halbe thyroxin 75 und muss in 4 wochen nochmal zum bluttest. ist denn diese autoimmunthyroeditis gefährlich? können meine symptome (angst panikattacken, schwindel, herzstolpern) davon kommen???? sämtliche ärzte sagten es sei psychisch. habe ich nun eine antwort auf meine leiden?????? |
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| Autor: | Norbert Nehring [ 07. Mär 2006 16:36 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Gast hat geschrieben: danke für die schnelle antwort.
stehe jedoch jetzt voll aufm schlauch. da meine ärztin nur sagte ich hätte eine UF und sonst wäre alles i.O. sie sagte nix von einer autoimmunthyreoditis... deshalb sagte sie auch nix wegen einer jod"freien" ernährung. weiss nicht wo jod drin ist und wo nicht.... nehme seit 7 tagen eine halbe thyroxin 75 und muss in 4 wochen nochmal zum bluttest. ist denn diese autoimmunthyroeditis gefährlich? können meine symptome (angst panikattacken, schwindel, herzstolpern) davon kommen???? sämtliche ärzte sagten es sei psychisch. habe ich nun eine antwort auf meine leiden?????? Hallo Pauline, eine Ferndiagnose möchte ich ungerne stellen, aber die von Dir geschilderten "psychischen" Symptome können durchaus eine Folge einer gestörten SD-Funktion sein. Der Befund spricht von einem V. a. antikörpernegative Autoimmunthyreoiditis (= Verdacht auf ....). Pauline, bitte hab nun keine zusätzliche Angst. Die Krankheit ist nicht akut gefährlich, wichtig ist dabei nur die stete Kontrolle (anfangs mind. alle 3 Monate) und die richtige SD-Hormoneinstellung. Du leidest momentan sehr unter den psychischen Nebenwirkungen der gestörten SD-Funktion. Die SD-Hormone (..und eine möglichst jodarme Ernährung - so meine Erfahrung) können hier eine Besserung bewirken. Lass doch wenigstens einmal versuchsweise Jodsalz und erkennbar damit hergstetellte Produkte weg. Alles Gute und lG - Norbert PS: Informationen u. a. zu den autoimmunen SD-Erkrankungen findest Du unter diesen Links: http://www.kit-online.org/ http://www.schilddruese.net/symposien/muenchen.php - 2003 ab pdf-Seite 17 und 2005 ab pdf-Seite 39 http://www.hashimotothyreoiditis.de/ http://www.schilddruesenpraxis.de/downl ... chuere.pdf Zum Thema Jod habe ich in meiner HP http://www.norbertnehring.de/ grundsätzliche Infos zusammengestellt und zu Jodgehalten selbst findest Du auch etwas in http://members.aon.at/shg.schilddruese/page_4_1.html |
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| Autor: | Uschi [ 07. Mär 2006 16:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Pauline ! Auch ich leide seit 1995 unter Angst- und Panikattacken. Habe verschiedene Psychopharmaka genommen, Psychotherapien gemacht alles umsonst. Ich habe ebenfalls eine UF aufgrund Hashimoto und bin überzeugt, dass meine Attacken im Zusammenhang mit der SD stehen. Ich nehme jetzt seit Ende Jänner eine ganz niedrige Dosis und seit einer Woche 25 µg und soll auf 75 µg steigern. Momentan geht es schon wieder arg los mit den Ängsten, aber ich denke, dass es sich um eine momentane Erstverschlimmerung handelt, die dann immer besser wird und sollte ich einmal gut mit Hormonen eingestellt sein ganz verschwinden werden (hoffentlich!!) Du brauchst keine Angst zu haben, die UF ist nicht lebensgefährlich und nachdem du ja schön langsam Hormone zugeführt bekommst, wird es dir mit viel Geduld auch irgendwann besser gehen. Meine Ärztin hat auch nichts von einer Jodarmen Ernährung gesagt, nur dass ich nicht Jod extra in Tabletten oder Form von Vitamintabletten zuführen soll. Ich vertrage jedes Essen aber viele im Forum haben Probleme und müssen darauf achten. Also lass den Kopf nicht hängen es wird schon werden LG USchi |
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| Autor: | Gast [ 08. Mär 2006 11:02 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
ok danke für die vielen antworten. nun muss ich mal dumm fragen... wo ist denn überall jod drin??? jodsalz weg lassen ist mir klar... aber sonst? wie lange kann es dauern bis ich eine besserung verspüre?? nehm die tabl. erst ca 8 tage ich hoffe die angst und panikattacken gehen weg denn das ist für mich kein leben mehr (geh kaum noch aus dem haus vor angst!!) war auch schon bei sämtlichen ärzten - alles psychisch.. kern gesund... bla bla.. nun hoffe ich wirklich sehr auf das medikament!!! das ist meine letzte rettung..!!! lg pauline |
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| Autor: | Uschi [ 08. Mär 2006 11:19 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Pauline ! Unter http://www.jodkrank.de/Ernahrung/Tabell ... halte.html kannst du dich ein bisserl informieren bzgl. Jod. Ich weiß was du mitmachst mit den Panikattacken, weil es mir ja genauso geht. Man hofft und hofft, dass es wieder weggeht so wie es gekommen ist. Es ist unerträglich und man ist dermaßen eingeschränkt und fühlt sich so hilflos und ausgeliefert, weil nichts hilft. Bitte gibt die Hoffnung nicht auf, ich lebe schon seit 1997 damit, mal ist es besser dann wieder extrem arg so wie die letzten Tage. Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen und vorallem, wir sind nicht alleine, es gibt noch viele andere in diesem Forum denen es ebenso schlecht geht. Alles Gute USchi |
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