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 Betreff des Beitrags: Behinderung durch Hashi?
BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 11:58 
Ich bin Psoriatikerin und habe Hashi.
Weiß zufällig jemand ob ich mit diesen Krankheiten einen Behindertenstatus beantragen kann?
Psoriasis ist ja auch eine Art Autoimmunkrankeit, weil ja meine Immunabwehr meine Haut angreift und jezt noch dieses Hashi.
Eigentlich müßte das ja reichen für einen Behindertenstatus denk ich mir mal.
Hoffentlich hat da jemand erfahrung danke auf jeden Fall schon mal.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2006 12:52 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Ich glaube eigentlich nicht, dass du eine Chance hast. Ich leide seit 6 Jahren unter argen Panikattacken, kann nicht mit den Öffis fahren oder alleine in fremde Geschäfte gehen, und habe ebenfalls Hashi.

Mir wäre es unmöglich täglich mit den Öffis zur Arbeit zu fahren und habe einen schriftlichen Befund von meiner Neurologin. Trotzdem wurde ich abgelehnt und auch meine Klage wurde abgewiesen.

Aber vielleicht weiß wer aus dem Forum Bescheid und hat bessere Erfahrungen.

LG
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 11:48 
Uschi hat geschrieben:
Ich glaube eigentlich nicht, dass du eine Chance hast. Ich leide seit 6 Jahren unter argen Panikattacken, kann nicht mit den Öffis fahren oder alleine in fremde Geschäfte gehen, und habe ebenfalls Hashi.

Mir wäre es unmöglich täglich mit den Öffis zur Arbeit zu fahren und habe einen schriftlichen Befund von meiner Neurologin. Trotzdem wurde ich abgelehnt und auch meine Klage wurde abgewiesen.

Aber vielleicht weiß wer aus dem Forum Bescheid und hat bessere Erfahrungen.

LG
Uschi


Hallo Uschi,

darf man erfahren, womit Du Deinen Antrag begründet hast? Die Diagnose Hashimoto ergibt in D einen Grad der Behinderung von 10. Es ist wohl auch in A wichtig, alle Beschwerden einzeln anzuführen und Hashimoto erst ganz am Schluss zu erwähnen.

Man muss ja bedenken, dass Hashimoto (10 % der Bevölkerung sind inzwischen betroffen!!) letztlich eine Folge der staatlich sanktionierten Jodprophylaxe ist, und das kann ja anscheinend auch in A nicht zugegeben werden, um allfällige Konsequenzen zu vermeiden.

LG - Norbert

PS: http://www.norbertnehring.de


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 12:11 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Servus Norbert !

Ich habe die Panikattacken und das Hashimoto angegeben. Für mich sind die Panikattacken seit Jahren das größte Problem, da ich ja nicht alleine mit den Öffis fahre und auch nicht in fremde Geschäfte gehen kann. Ich kriege dann meistens diese Anfälle und gleichzeitig Durchfal, den ich schon 2x nicht zurückhalten konnte. Kannst dir ja vorstellen wie peinlich und unangenehm das für mich war.

Meine Ärztin hatte ja auch einen Befund geschrieben wo all diese Dinge aufgeführt waren, aber das blieb alles unbeachtet. Ich musste zu 2 Sachverständigen (meine Mutter musste ja mitfahren), und innerhalb von 10 Minuten kamen diese "netten Herren" zu dem Schluss ich ganz ohne weiteres Ganztags arbeiten, vollbelastet werden und auch den Arbeitsweg ohne Probleme zurücklegen.

Erst vergangenes Jahr hatte ich die Möglichkeit gehabt in meine alte Firma die zu Fuss erreichbar ist zurückzukehren, jedoch in eine andere Abteilung. Täglich hatte ich schon in der Früh die Angstzustände, Durchfall und Brechen. Ich konnte mich kaum auf die Einschulung konzentrieren und war daheim dann unfähig meiner Hausarbeit nachzugehen. Nach 3 Wochen meinte mein neuer Chef, er muss mich leider wieder entlassen, denn ich bin überhaupt nicht belastbar.

Aber anscheinend zählt das alles nicht, nur das Urteil dieser Sachverständiger. Und da soll man nicht verzweifeln an der Gerechtigkeit !!

Alles Liebe
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 13:34 
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Registriert: 10. Dez 2005 23:34
Beiträge: 318
Liebe Uschi,

das ist verdammt bitter!! Man könnte wirklich ausrasten!

Ähnliche Fälle kenne ich auch aus D. Wie läuft bei Euch in A das Verfahren ab? Wo und auf welche Weise ist ein solcher Antrag zu stellen? Gibt's dafür Formulare und wo bekommt man die? Es interessiert mich deshalb sehr, da ich mit dem BMGF wegen der Jodprophylaxe Kontakt habe und denke, dass man die ganze Bandbreite der gesundheitlichen Auswirkungen von Hashimoto gar nicht zu Kenntnis nimmt bzw. nehmen möchte.

Vielleicht könntest Du mir weiterhelfen? Danke Dir, liebe Grüße und Daumendrücken für die Zukunft

Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 16:36 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Lieber Norbert !

Hast du eine Mailadresse, wo ich dir Genaueres schreiben kann?

LG
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 16:46 
Offline

Registriert: 10. Dez 2005 23:34
Beiträge: 318
Uschi hat geschrieben:
Lieber Norbert !

Hast du eine Mailadresse, wo ich dir Genaueres schreiben kann?

LG
Uschi


Liebe Uschi,

meine Mailadresse:

norbert0nehring@t-online.de

Du findest sie auch in meinem Profil.

Ich danke Dir schon jetzt!

Viele liebe Grüße

Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04. Mär 2006 18:23 
Hallo bin fast 50, habe Hashi, Asthma bronchiale, Arthrose im re Knie, soll Gelenksersatz machen lassen, habe tgl. Schmerzen am ganzen Körper, fühle mich schlapp, immer eine hohe Senkung, gehe aber 60 % arbeiten und bin danach immer so kaputt, das ich die freien Tage kaum was unternehmen kann, sondern einfach Kraft sammle um wieder arbeiten zu gehen. Ich muß auch, denn ich bin alleinstehend, wer würde mir denn die Miete bezahlen, essen, Strom, Gas, also ich verstehe zwar Gast 1 mit der Frage der Behinderung, aber so einfach ist das nicht. Seit 5 Monaten weis ich das ich Hashi habe und hoffe nun das es mir mit Euthyrox irgendwann mal besser gehen wird, aber arbeiten gehen, das muß man einfach, es nützt nichts, auch wenn man das Gefühl hat man schafft es nicht! Gute Besserung all denen es noch schlechter geht!


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