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Hallo Karin,
also ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten:
Finger weg vom Fasten bei einer Autoimmunerkrankung und/oder einer Stoffwechselstörung!
In meiner Familie ist es seit Jahren üblich, in der Fastenzeit die F.X. Mayer-Kur ("Milch-Semmel-Diät") zu machen. Ich habe mich immer gewundert, daß ich nur die Hälfte der anderen abnahm (trotz ärztlicher Begleitung, Bauchmassagen, Wickel etc.....). Auch das Wohlgefühl nach ein paar Tagen hat sich nicht eingestellt, es ging mir psychisch ganz schlecht. Und dann hat eben nach der Kur der Jojo-Effekt ganz massiv eingesetzt..............so sind binnen 15 Jahren ca. 30 !!!Kilo hängengeblieben. Seit meiner Schwangerschaft, also 8 Jahren, mache ich überhaupt keine Diäten mehr, ernähre mich aber trotz Fruchtzucker- und Milchzuckerintoleranz ausgewogen. Und siehe da: meine Gewicht steigt seither wenigstens nicht mehr an! Wenn ich doch das Gefühl habe, wieder etwas zugelegt zu haben, bin ich eben eine Woche besonders Konsequent und verzichte ganz auf Weißmehlprodukte, lasse die eine oder andere Mahlzeit ausfallen.
Eine befreundete Ärztin hat mir bestätigt, daß dies die bessere Methode sei. Wenn der Stoffwechsel eh schon nur mühsam mit Medikamenten in halbwegs geordnetet Bahnen verläuft, sollte man ihn nicht auch noch mit Fasten durcheinanderbringen. Bei einer normalen Stoffwechsellage mögen Fastenzeiten durchaus angebracht sein, bei Autoimmunerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen (auch z.B. Diabetes, SD-Unterfunktion) ist von Fastenkuren abzuraten.
Vielleicht hat ja jemand im Forum anderer Erfahrungen gemacht, aber für mich persönlich ist das Thema Diät und Fasten abgehakt.
Liebe Grüße
Lisi
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