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 Betreff des Beitrags: zu welchem Arzt?
BeitragVerfasst: 17. Feb 2006 20:31 
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Registriert: 16. Feb 2006 12:05
Beiträge: 9
Hallo, bin neu hier und hab gleich eine Frage.
Bei mir wurde vor ein paar Tagen (zufällig) Hashimoto festgestellt. War eigentlich wegen einer anderen Sache bei dem Internisten.
Bisher wurden bestimmt:
TSH: 6,2 (0,27 - 4,20)
fT4: 1,17 (0,88 - 1,92)
TPO-AK: >1000,0 (0,00 - 60,00)

Weiters wurde ein Schilddrüsen-Ultraschall gemacht.

Da ich mich bisher mit dem Thema Schilddrüsenerkrankungen noch nicht befasst habe / befassen musste, hab ich jetzt noch ein paar "Anfänger"-Fragen:
Reicht das für eine sichere Diagnose aus oder müssen dazu noch weitere Untersuchungen gemacht werden?
Genügt es, wenn ich für die nun wohl erforderliche Behandlung zu meinem Hausarzt (Prakt.Arzt) gehe, oder ist es besser beim Internisten zu bleiben?
Oder muss man überhaupt zu einem anderen (noch mehr spezialisierten) Arzt?

Vielen Dank im Voraus!
Elly


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Feb 2006 21:55 
Offline

Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Elly33 hat geschrieben:
Hallo, bin neu hier und hab gleich eine Frage.
Bei mir wurde vor ein paar Tagen (zufällig) Hashimoto festgestellt. War eigentlich wegen einer anderen Sache bei dem Internisten.
Bisher wurden bestimmt:
TSH: 6,2 (0,27 - 4,20)
fT4: 1,17 (0,88 - 1,92)
TPO-AK: >1000,0 (0,00 - 60,00)

Weiters wurde ein Schilddrüsen-Ultraschall gemacht.

Da ich mich bisher mit dem Thema Schilddrüsenerkrankungen noch nicht befasst habe / befassen musste, hab ich jetzt noch ein paar "Anfänger"-Fragen:
Reicht das für eine sichere Diagnose aus oder müssen dazu noch weitere Untersuchungen gemacht werden?
Genügt es, wenn ich für die nun wohl erforderliche Behandlung zu meinem Hausarzt (Prakt.Arzt) gehe, oder ist es besser beim Internisten zu bleiben?
Oder muss man überhaupt zu einem anderen (noch mehr spezialisierten) Arzt?

Vielen Dank im Voraus!
Elly



Hallo Elly!

Also die von Dir angegebenen Werte zeigen Hashimoto Thyreoiditis an. Weitere Untersuchungen sind dazu im Augenblick nicht unbedingt erforderlich. Bei der Blutuntersuchung wäre jedoch noch gut, wenn zusätzlich fT3 bestimmt würde.

Für Dich ist jetzt wichtig, dass Du alle Befunde in Kopie sammelst, Dir dazu schreibst, welche Medikamente Du eingenommen hast und ergänzend dazu Dein Befinden notierst.

Hinsichtlich der Arztwahl sind auf die Schilddrüse sogenannte Endokrinologen oder Nuklearmediziner spezialisiert. Sie haben üblicherweise eine Ausbildung als Facharzt für innere Medizin mit Zusatzfach Endokrinologie bzw. Nuklearmedizin.

Nachdem es sich bei Hashimoto um eine chronische Erkrankung handelt, die Dich den Rest Deines Lebens begleiten wird, ist es hilfreich einen versierten Arzt zu suchen, der Dich auf dem Weg begleitet.

Viele weitere weiterführende Links findest Du auf unserer Homepage unter http://members.aon.at/shg.schilddruese/page_4_1.html

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Feb 2006 4:39 
Hallo,
weitere Infos gibts hier:
http://www.ht-mb.de/forum/index.php?
LG Kathrin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Feb 2006 11:57 
Offline

Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
Hallo Elly !

Bist du vielleicht zufällig aus Wien?
Bei welchem Arzt bist du gewesen?

LG
Uschi


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Feb 2006 16:55 
Offline

Registriert: 16. Feb 2006 12:05
Beiträge: 9
Vielen Dank für die Antworten!
Ich hab mich inzwischen ein bisschen über Hashimoto informiert. Aber eines ist mir noch nicht ganz klar: Wie geht das weiter? Muss ich mich schon darauf einstellen, dass meine Schilddrüse irgendwann einmal ganz zerstört sein wird? Oder kann man die Entwicklung nicht voraussagen?

LG
Elly

@ Uschi: nein, bin weiter im Süden zuhause.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Feb 2006 18:39 
Muss ich mich schon darauf einstellen, dass meine Schilddrüse irgendwann einmal ganz zerstört sein wird?

Ja, Du solltest Dich darauf einstellen, da die Erkrankung durchs Immunsystem kommt und das Immunsystem gibt nicht eher Ruhe, bis dass alles zerstört ist.

Oder kann man die Entwicklung nicht voraussagen?

Genauso ja, denn bei manchen kommt die Erkrankung auch mal zum Stillstand - wenn sie sich z.B. besonders gesund ernähren mit ausreichend Vital- und Nährstoffen, sich viel bewegen, extrem wenig Jod zu sich nehmen....
Aber Du hast gar keine Garantie, und auch bei diesen Leuten passiert es öfters, dass nach einer Pause der Entzündung der Prozess plötzlich weitergeht.

Richte Dich einfach darauf ein.

Grüsse

Anna-Lena


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