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| Hashi-Symptome? https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=3&t=1559 |
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| Autor: | Samt [ 17. Feb 2006 16:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hashi-Symptome? |
Hilfe! Bin neu im Forum u. habe seit ca. 10 Jahren behandelte Hashi. Leider habe ich immer wieder Schübe (bei "normalen" Schilddrüsenwerten), zur Zeit mit folgenden Symptomen: Sehstörungen, Augendruck, schmerzhafte Lymphknoten bei Anstrengung, sehr starke Unruhe im Wechsel mit starker Müdigkeit u. Depression, Kälteintoleranz, Verstopfung, Brechreiz, Schlafstörungen von Schlaflosigkeit bis extremem Schlafbedürfnis im Wechsel, druckempfindliche Stellen am Rist, leichtes Ziehen in der Nierengegend. Kann das alles eine Hashi machen? Meine Schilddrüsenärztin meint nein! Das einzige was mir in diesem Zustand hilft, ist das Beruhigungsmittel Praxiten. Habe auch schon Antidepressiva versucht und 5 (!) Jahre Psychotherapie hinter mir, aber die Schübe kommen trotzdem immer wieder. Wer weiß weiter´? |
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| Autor: | Uschi [ 17. Feb 2006 18:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich kann dir leider auch nicht weiterhelfen, weil ich selbst zur Zeit extrem mit diesen Problemen zu kämpfen habe. Schlafstörungen, kann nicht Ein- bzw. Durchschlafen, dann kommt diese Wahnsinnsangst, Brechreiz, Müdigkeit usw. Ich wollte dir nur auf diesem Wege sagen, du bist nicht alleine und ich weiß was du mitmachst. Es ist für mich auch immer wieder depremieren, wenn es mir eine Zeit lang gut geht und dann all diese Zustände wieder beginnen. Man ist hilflos ausgeliefert. Im Moment nehme ich Seroxat, Trittico, Xanor aber es tritt keine wesentliche Besserung ein. Auch im Spital konnte man mir nicht helfen Alles Gute USCHI |
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| Autor: | Gast [ 17. Feb 2006 19:10 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Danke, Uschi, für deine schnelle Antwort! Es ist ein Segen, dass es dieses Forum gibt, weil nur Betroffene können sich in die "Zustände" einfühlen. So bleibt uns nur die Hoffnung, dass wir den Schub bald wieder überwunden haben. Habe gerade mit einer Freundin gesprochen, die gemeint hat, dass es wichtig wäre, die Krankheit einfach anzunehmen (auch wenn's noch so schwer ist!!) und nicht dagegen anzukämpfen. Alles Gute auch dir u. schönes Wochenende trotz allem Samt |
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| Autor: | Gast [ 17. Feb 2006 20:07 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Danke bin froh mal zu lesen wie ein Hashi Schub von Betroffenen wahrgenommen wird. Habe ja erst vor kurzem in diesem Forum danach gefragt und keine so klaren Antworten bekommen. Ich habe zur Zeit starke Gelenksschmerzen, am ganzen Körper, fühle mich wie immer totmüde, antriebslos, einfach kaputt. Manchmal ist mir abends auch kalt obwohl gut eingeheizt ist. Am meisten stört mich aber das nicht einschlafen können, und dann das immer wieder erwachen, bis zu 5 mal nachts, wenn ich dann morgens um 5.30 zur Arbeit muß kostet mich das irre Überwindung. Habe die Diagnose Hashi erst seit 4 Wochen, die Zustände aber schon sehr lange. Bin aber nicht depressiv, wie ich das so in vielen Beiträgen lese. Nehme Euthyrox 50 seit der Diagnose und verspüre keinerlei Besserung, erwarte mir ja das die Beschwerden verschwinden, oder ist diese Hoffnung umsonst? Alles Gute allen denen es momentan nicht gut geht! |
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| Autor: | mch66 [ 17. Feb 2006 20:10 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Samt hat geschrieben: Hilfe! Bin neu im Forum u. habe seit ca. 10 Jahren behandelte Hashi. Leider habe ich immer wieder Schübe (bei "normalen" Schilddrüsenwerten), zur Zeit mit folgenden Symptomen: Sehstörungen, Augendruck, schmerzhafte Lymphknoten bei Anstrengung, sehr starke Unruhe im Wechsel mit starker Müdigkeit u. Depression, Kälteintoleranz, Verstopfung, Brechreiz, Schlafstörungen von Schlaflosigkeit bis extremem Schlafbedürfnis im Wechsel, druckempfindliche Stellen am Rist, leichtes Ziehen in der Nierengegend. Kann das alles eine Hashi machen? Meine Schilddrüsenärztin meint nein! Das einzige was mir in diesem Zustand hilft, ist das Beruhigungsmittel Praxiten. Habe auch schon Antidepressiva versucht und 5 (!) Jahre Psychotherapie hinter mir, aber die Schübe kommen trotzdem immer wieder. Wer weiß weiter´?
Hallo Samt! Das hört sich ja alles gar nicht so gut an! Wie sind Deine aktuellen Schilddrüsenwerte? Wann warst Du zuletzt beim Arzt und hast eine Blutuntersuchung gemacht? Das wichtigste bei einer so schwankend verlaufenden Erkrankung wie Hashimoto ist, dass man regelmäßig die Werte kontrolliert und die Medikamenteneinstellung immer wieder anpasst. Bitte stell mal Deine letzten Werte samt Normwerten rein, vielleicht kann ich dann mehr sagen. lg Maria |
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| Autor: | Gast [ 18. Feb 2006 14:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Maria, meine letzte Untersuchung war vor 1 Woche, habe aber noch keine aktuellen Werte. Am 23.1.06 war die Untersuchung davor, wo die Symptome allerdings noch nicht so stark ausgeprägt waren: FT4 20 (Norm: 9-28) FT3 4,8 (2-8) bTSH 0.67 |
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| Autor: | Gast [ 18. Feb 2006 14:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Maria, meine letzte Untersuchung war vor 1 Woche, habe aber noch keine aktuellen Werte. Am 23.1.06 war die Untersuchung davor, wo die Symptome allerdings noch nicht so stark ausgeprägt waren: FT4 20 (Norm: 9-28) FT3 4,8 (2-8) bTSH 0.67 (0.15-2,5) Sono: normal grosse, gut begrenzte, echoarme SD-Lappen bds, deutlich vergröberte Binnenstruktur,keine Knoten. Therapie mit L-Thyroxin 100, 1 Tabl. Habe auch schon Euthyrox u. Thyrex probiert, allerdings schon länger nicht mehr so einen massiven Schub gehabt. Bin außerhalb der Schübe nicht depressiv, wohl aber ständig müde, friere leicht u.leide an chron. Verstopfung. Möchte jetzt auch den Arzt wechseln (komme übrigens aus Graz), weil meine Schilddrüsenärztin gemeint hat, die Beschwerden können nicht alle von Hashimoto kommen. Warte noch auf die Blutergebnisse vom internen Check u. hoffe, dass es bald besser wird! LG u. danke für dein Interesse Samt |
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| Autor: | Gast [ 18. Feb 2006 14:51 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Maria, so, vielleicht klappts beim 3. Anlauf, dass die Normwerte richtig übermittelt werden: FT4:20 (9-28) FT3:4,8 (2-8) bTSH 0.67 (0,15-2,5) Dosierung musste ich gleich beibehalten. LG Samt |
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| Autor: | Gast [ 18. Feb 2006 18:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo, Die Freien Schilddrüsenwerte sind innerhalb der Norm ja nicht gerade hoch, jedoch ist der TSH schon relativ niedrig. Dies spricht eigentlich für die korrekte Dosierung der Hormone. Dieser Wechsel in Deinen Symptomen ist auch nicht gerade typisch für Hashimoto. Müdigkeit, Depression und Verstopfung gehören allgemein zur Palette der Unterfunkion. Müdigkeit, Depression und Unruhe kommt bei Unter- und bei Überfunktion vor - bei den anderen Symptomen bin ich nicht so richtig informiert. Mir kommt da ein Gedanke: Wurde Deine SD jetzt mal geschallt? Ich denke da nämlich an Knotenbildung - aber keine kalten Knoten sondern heiße, oder auch autonome Knoten. Denn die können plötzlich von alleine Hormone produzieren - und dies könnte zu Deinem Wechselbad an Symptomen passen. Wenn also kein Ultraschall durchgeführt wurde - nachholen und bei Knotenbildung ein Szintigranmm durchführen lassen. Hat sich im Ultraschall keine Knoten gezeigt, dann musst Du die anderen Blutwerte abwarten. Tut mir leid, dass ich Dir nicht mehr schreiben kann. Grüsse Anna-Lena |
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