Schilddrüsenforum Österreich
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Jodmangel und gleichzeitige Unverträglichkeit?
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Autor:  Luzinella [ 27. Jan 2006 10:39 ]
Betreff des Beitrags:  Jodmangel und gleichzeitige Unverträglichkeit?

Hallo, hätt da Mal eine Frage zum Jod.
Ich habe bemerkt, daß ich bei Meeresfrüchten oder zu viel jodiertem Speisesalz ärger mit Wassereinlagerungen und Antriebslosigkeit kämpfe als je zuvor, ich bekomme richtige Schübe davon.
Nun hat man mir aber gesagt, ich hätte Jodmangel (Harntest)...


Kann Jodmangel eine Autoimmunerkrankung auslösen??? Weiß man da schon was darüber?
Man sollte doch eigentlich bei Hashi eher auf Jod verzichten oder?
Nehme 1/2 Tablette Novothyral 100+

Bin ziemlich ratlos.
Danke iV

Autor:  Büchermaus [ 27. Jan 2006 10:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Luzinella!

Gemäß Harnjodtest hätte ich auch Jodmangel ... hab aber gelesen, dass ein einmaliger Test überhaupt nicht aussagekräftig ist.
Da Jod bei Hashi an der Schilddrüse viel mehr Schaden anrichtet, als nützt, solltest du jodarm leben. Mehr weiß ich dazu leider auch nicht ... vielleicht melden sich unsere Spezialisten zu Wort?

Liebe Grüße,

Büchermaus

Autor:  mch66 [ 29. Jan 2006 10:55 ]
Betreff des Beitrags: 

Luzinella hat geschrieben:
Hallo, hätt da Mal eine Frage zum Jod.
Ich habe bemerkt, daß ich bei Meeresfrüchten oder zu viel jodiertem Speisesalz ärger mit Wassereinlagerungen und Antriebslosigkeit kämpfe als je zuvor, ich bekomme richtige Schübe davon.
Nun hat man mir aber gesagt, ich hätte Jodmangel (Harntest)...


Kann Jodmangel eine Autoimmunerkrankung auslösen??? Weiß man da schon was darüber?
Man sollte doch eigentlich bei Hashi eher auf Jod verzichten oder?
Nehme 1/2 Tablette Novothyral 100+

Bin ziemlich ratlos.
Danke iV


Hallo Luzinella!

Nachdem Du so stark auf Jod reagierst liegt die Vermutung nahe, dass es da irgend ein Problem gibt.

Sind bei Deiner Untersuchung, wo die Unterfunktion fest gestellt wurde, auch Antikörper gemessen worden?

Vielleicht kannst Du mal auf Deinem Befund nachsehen, vielleicht findest Du was in Richtung TRAK, TPO-AK, TG-AK oder MAK oder TAK oder so was ähnliches.

Gut wäre auch bei einer genauen Untersuchung der SD Sonografie und Szintigrafie zusätzlich zu machen.

Mit einer Aussage, dass aufgrund einer mangelnden Jodausscheidung im Harn eine Jodmangelerkrankung festzustellen sei, würde ich eher vorsichtig umgehen. Speziell im Zusammenhang wenn Du wirklich Probleme hast wenn Du mehr Jod zu Dir nimmst.

Wichtig wäre aus meiner Sicht, noch mal ganz genau die SD zu checken und der Sache auf den Grund zu gehen.

Natürlich kann neben einer Autoimmunerkrankung auch eine Jodunverträglichkeit möglicherweise eine Rolle spielen, es gibt viele Möglichkeiten.

lg
Maria

Autor:  mch66 [ 29. Jan 2006 11:03 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo noch mal!

Hab gerade in einem anderen Posting gelesen, dass bei Dir auch Antikörper fest gestellt wurden. Also scheint es sich wirklich um Hashi zu handeln und deshalb solltest Du unbedingt Jod meiden!

Das, was Du spürst, wenn Du Jod zu Dir nimmst, ist eine Verstärkung des Autoimmunprozesses. Durch die Einlagerung von Jod in die SD wird bei Hashi der Autoimmunprozess angeheizt und die Antikörper greifen die SD stärker an und die Zerstörung der SD schreitet voran.

lg
Maria

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