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| Autor: | Gast [ 11. Nov 2005 13:45 ] |
| Betreff des Beitrags: | subklinische UFU |
Salut alle miteinander. Ich habe seit neuestem einen TSH, basal Wert von 4,25. Er ist recht konstant (letzte Blutuntersuchung 4,23). Vor ca. 1 1/2 Jahren (weiß es gar nimmer so genau wann) fand man zufällig heraus, daß ein SD-Wert nicht stimmte. Ich glaube es war das T3 welches zu niedrig war (kann aber auch das T4 gewesen sein-finde den Zettel nimmer- auf jeden Fall wars eins davon). Es war eigentlich ne Kontrollblutentnahme wegen nem Prolaktinom. Ich kümmerte mich nicht weiter drum. Nun ist es aber so, daß mein T3 und T4 völlig normal ist (braver Körper*tätschel*), aber mein TSH konstant erhöht. Mein Hausarzt sagt, daß er den TSH Wert alle 3 Monate kontrollieren wird. Meine Frage (beim Arzt war ich wieder zu schnell rausgehüpft *g*): kann sich der TSH Wert einfach wieder normalisieren? Oder bleibt er -einmal erhöht immer erhöht? Und nach den neusten Erkenntnissen sagt man ja, daß der TSH Wert bis 2,5 nur erhöht sein sollte. Hmmmm. Aber wenn ich nu warte mit Medis- kanns doch auch nicht schaden, oder? (ich nehm nämlich ungern Zeugs und war recht dankbar, daß mein Arzt erstma nix macht) Oder kann ich durch *mehr Fisch* oder so, einer manifesten SD-UFU vorbeugen? Danke für Eure Antworten im voraus Grüßle, Mia |
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| Autor: | Gast [ 11. Nov 2005 14:22 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
P.S.:bin nu ziemlich sicher, daß es damals der T4 Wert war, welcher zu niedrig war. Ich meine sogar, daß der arg niedrig war. Aber wie gesagt, der erstrahlt grad bei 5,7. Ist also alles in Butter |
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| Autor: | Gast [ 11. Nov 2005 15:45 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo mia, sd-erkrankungen sollten folgendermassen abgeklärt werden, damit festgestellt werden kann, um welche erkrankung es sich genau handelt: 1) blutabahme mit folgenden werten: tsh, (f)t3, (f)t4, und antikörper (um hashimoto auszuschliessen): tg-ak, tpo-ak und trak 2) sd-sonografie: der ultraschall zeigt mögliche knoten und gewebeveränderungen auf 3) vielleicht szintigrafie, die aber nicht immer notwendig ist dein tsh ist knapp über der noch immer geltenden normgrenze - hast du uf-symptome? kannst du mal alle werte samt normwerten des labors hier hereinstellen - sonst kann man das schwer beurteilen. wenn es eine sd-uf ist (ohne hashimoto), kann jod dir helfen. bei hashimoto (sd-uf samt ak-vorhanden und sono diagnostiziert) jedoch solltest du fisch wegen seines jodgehaltes meiden, da die entzündung der sd dadurch angeheizt wird. bei mir war auch tsh höher und t4 sehr niedrig, aber in der norm und t3 mittig in norm - d.h. die sd strengte sich schon an, das nötige t4 aus jod zu erzeugen, um gerade noch die tgl. benötigete t3-ration zur verfügung zu haben. ich kenn mit normaler uf nicht so gut aus, denke aber das durch genügend jodzufuhr der tsh wieder sinken könnte - der tsh schwankt ja sowieso immer - manchmal hat man mehr bedarf an sd-hormonen manchmal weniger und im laufe des tages schwankt er wieder - aber natürlich nicht extrem. zu welcher uhrzeit war deine blutabnahme - hast du vorher gegessen? du könnest ja bis zur nä. blutabnahme warten, wenn du keine symptiome einer uf hast - aber dann zusätzl. die antikörper bestimmen lassen; günstig wäre morgens gegen 7:00, nüchtern. sonografie würd ich auf jeden fall machen lassen - das tut nicht weh und bringt aufkärung. lg, patrizia |
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| Autor: | Gast [ 11. Nov 2005 17:17 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hi Patrizia, wie gesagt ist es im Moment keine manifeste wohl, da mein T3und4 Wert oki ist. T3- 101 T4- 5,7 TSH 4,23 andere SD Werte hat er noch net abgenommen. Von anderen Blutwerten sind nur meine Leukos erhöht bissel- 11,7 und mein gesamt Cholesterin auf 212 Leukos sind bei mir immer hoch- ich rauche viel und mein Cholesterin ansonsten immer normal, war nur einmalig nu erhöht. Ich schätze, daß meine SD auf Dauer Zicken machen wird- aber würde wie gesagt gerne wissen- ob man das -ausser mit Medis- anders auch vorbeugen kann bzw. es rauszögern kann, daß sie zu schnell aufgibt (also die SD). Erster Tipp wäre sicher: mim Rauchen aufhören *gg* aber das ist für mich derzeit noch kein Thema. Was gäbs ansonsten für Tipps? Symptome habe ich in dem Sinn keine typischen SD-Ufu-Symptome. Eher teils gegenteilig- ich bin oft überdeht, habe aus anderen Gründen sehr starke Schlafstörungen (bis zu 2/3 Tage manchmal kein Schlaf- bin damit auch in Behandlung schon), habe wunderbar dickes Haar und keine brüchigen Fingernägel Also wie gesagt- ich leide echt an keinen Symptomen -oder bekomme mal wieder was nicht mit (ich hatte sogar mal nen gebrochenen Fuß 2 Monate übersehen *ggg*). Liebes Grüßle, Mia |
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| Autor: | Gast [ 11. Nov 2005 17:18 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
achso-hab deine frage vergessen: es war ne nüchtern Blutentnahme am Morgen. |
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| Autor: | VIOLA [ 05. Dez 2005 14:36 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Mia hat geschrieben: wie gesagt ist es im Moment keine manifeste wohl, da mein T3und4 Wert oki ist.
T3- 101 T4- 5,7 TSH 4,23 .....? Also wie gesagt- ich leide echt an keinen Symptomen - Hallo an alle Latenten oder Subklinischen UFU's! Es kann doch wohl nicht sein, dass wir uns nur an "Werte" klammern, um zu wissen, ob es uns gut geht. :p Jetzt wo ich im Wechsel bin, wird man auf den erhöhten TSH (6 bzw. 4) aufmerksam. Mein ganzes Leben bin ich reglmäßig zur Gyn, die auch immer den TSH kontrollierten und mit +- 2,x als euthyreot befanden. Bis auf die Kinderlosigkeit - die aber nicht mein Leben zerstörte - , hatte ich nie welche komischen Symptome, fühlte mich eigentlich rundum wohl und gesund. Nun versuche ich mit der T4-Einnahme wieder in den grünen Bereich zu kommen, habe aber gelesen, dass in meinem Alter (>50) nicht mehr TSH=1 anzustreben sein muss. Also was ich vermitteln will: Horche nicht nur auf die Laborwerte sondern ganz viel auf deinen Körper Servus, Viola |
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| Autor: | Gast [ 05. Dez 2005 15:59 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo, ich hab auch eine latente hypothyreose. der arzt in der sd-ambulanz im akh wien hat mir gesagt, dass der tsh sich mit grosser wahrscheinlichkeit in die "richtige richtung" bewegen würde (also sinken), wenn ich die pille absetze... hab's aber bis jetzt nicht ausprobiert... lg vroni |
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| Autor: | Gast [ 06. Dez 2005 17:34 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Vroni, dies kann es doch nicht sein. Die Östrogene in der Pille binden mehr Thyroxin im Körpereiweiß und daher steht von einer Gesamtmenge an Hormonen im Körper weniger Hormon zum Stoffwechsel zur Verfügung. T4 bedeutet immer: Gesamt T 4, hier werden ALLE Hormone gemessen, auch die gebundenen. FT4 bedeutet immer: Freie T4, hier werden nur die Hormone gemesse, die frei verfüglich für den Stoffwechsel im Blut herumschwimmen. Setzt Du die Pille und damit die Östrogene ab, hast du mehr freie Hormone im Blut und es ist tatsächlich möglich, dass Dein Stofffwechsel besser funktioniert und der TSH dann runtergeht. Ist das denn auf diese Art und Weise erstrebenswert? Eine gesunde Schilddrüse würde die Hormone korrekt ausgleichen, ob mit oder ohne Pille. Dass sie es nicht tut, beweist doch nur, dass sie krank ist. Und wenn sie krank ist, dann soll sie entlastet werden, wenn nötig mit mindestens einer geringen Dosis von Thyroxin. Steht Hashi fest, dann muss sie sogar entlastet werden mit möglichst hohen Thyroxindosen, damit die SD weitgehend nicht mehr arbeitet und daher nicht mehr Angriffsflächen fürs fehlgeleitete Immunsystem zeigt. LG Anna-Lena |
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| Autor: | mch66 [ 06. Dez 2005 19:28 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Mia! Ich möchte mich gerne Patrizia anschließen, wichtig als Entscheidungsbasis für weitere Schritte ist auf jeden Fall die Ursache für die Unterfunktion abzuklären. Ob Antikörper da sind, die Struktur der SD, ob ev. Knoten vorhanden sind etc. Ultraschall und Szinitigrafie und eine umfassende Blutuntersuchung bei einem Spezialisten. lg Maria www.members.aon.at/shg.schilddruese |
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