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BeitragVerfasst: 26. Feb 2013 10:33 
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Registriert: 26. Feb 2013 8:53
Beiträge: 1
Zuerst möchte ich als neues Mitglied alle anderen hier begrüßen!

Ich habe als seit kurzem Betroffene mittlerweile viele Informationen gelesen, bin aber immer noch etwas Rat-los...

Dass ich eine UF habe war seit langem meine Vermutung.
Die Symptome sind fast klassisch, und vor zwei Jahren war mein TSH 4, da habe ich mich schon nicht gut gefühlt.
Seither kam es immer dicker, im wahrsten Sinn des Wortes.
Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Veränderung der Augen.
Und grundlose Gewichtszunahme um 13 kg.
Da ich immer, trotz 2 Geburten, ohne irgendetwas dazu zu tun, sehr fit und gertenschlank war (54 kg bei 170 cm) habe ich gespürt, dass etwas nicht stimmt.

Meine Hausärztin hat zwei Jahre lang Depression diagnostiziert, bis ich vor einem Monat eine Blutuntersuchung verlangt habe. Da war der TSH 6,4, FT 3 und 4 normal, und sie hat mich - eher widerwillig - zur Nuklearmedizin überwiesen. Ich habe mir das in einem Institut selbst bezahlt, damit es schnell geht.
Befund: subklinische UF, Empfehlung Euthyrox 50. das hat mir die Hausärztin - widerwillig - verschrieben, ohne Erklärung über Dosisanpassung. Kontrolle in 3 Monaten.

Jetzt nehme ich die Dosis seit 10 Tagen, nach drei Tagen konnte ich besser schlafen und war viel lebendiger. Ich hatte das Gefühl es wird heller, seit zwei Tagen ist das aber wieder weniger geworfen. Jetzt sagt meine Umgebung, meine Augen sind wieder größer.

Aber:
Ich gehe mal davon aus, dass der ideale TSH-Wert sehr individuell ist und meiner vorher recht niedrig war. Mein Gefühl für meinen Körper sagt mir, dass die 50 ng pro Tag nicht genug sind und ich eine höhere Dosis bräuchte, möchte das aber nicht im Alleingang machen. Mit meiner Ärztin kann ich wohl kaum reden, sie glaubt noch immer an Depression.

Kann mir eine(r) von euch einen Rat geben, was ich tun soll oder wohin ich mich noch wenden könnte?

Danke im Voraus!
Moni


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2013 17:07 
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Registriert: 24. Apr 2012 7:44
Beiträge: 88
Liebe Moni,

erst mal herzlich Willkommen im Forum.

Bei mir wurde Hashimoto festgestellt und ich weiß nicht ob man das mit einer reinen Unterfunktion vergleichen kann. Ich kann dir nur meine Erfahrungen mit Euthyrox schildern. Im März 2012 wurde bei mir Hashimoto festgestellt, Symptome hatte ich grippeähnliche Schmerzen ohne Fieber, Gereiztheit, Antriebslosigkeit usw. Mein TSH Wert war damals bei 2,5 (also in der Norm), die Antikörper sehr stark erhöht und beim Ultraschall hat mein Arzt dann gesehen, dass das Schilddrüsengewebe inhomogen war. Zuerst hat er mir keine Hormone verschrieben, erst im September habe ich mit 25 mg Euthyrox begonnen, weil meine Symptome immer schlimmer wurden. Bei Hashimoto sollte der TSH Wert bei 1 liegen. Es könnte sein, dass das bei dir auch so sein soll. Nach 5-6 Wochen hatte ich dann wieder eine Blutabnahme und der TSH lag bei 1,19 und die freien T3 und T4 waren im oberen Drittel - eigentlich perfekte Werte. Gesundheitlich ging es mir auch viel besser. Trotzdem riet mir mein Arzt das Euthyrox auf 50 mg zu erhöhen. Die ersten 3 Wochen fühlte ich mich sehr wohl. Ich hatte richtig viel Energie, aber danach konnte ich nicht mehr schlafen und hatte Herzrhythmusstörungen. Wir machten im Jänner wieder eine Blutabnahme und mein TSH Wert lag nur mehr bei 0,03, also viel zu niedrig. Jetzt habe ich wieder auf 25 mg reduziert und es geht mir viel besser.

Was ich eigentlich damit sagen will ist, dass ich an deiner Stelle noch einmal einen Bluttest machen würde und dann kannst du schauen, ob du die Dosis erhöhst. Es könnte auch sein, dass du die Dosis reduzieren musst. Am Besten du suchst dir einen guten Spezialisten. Die richtige Hormoneinstellung kann leider sehr lange dauern. Regelmäßige Kontrollen sind aber sehr wichtig.

Liebe Grüße
seiltänzer


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2013 18:56 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
liebe moni !

willkommen im forum :D

zuerst einmal nimmst du erst seit 10 tagen !!! die hormone und dieser bereits in 50 µg, was beim einstieg schon eine recht hohe dosis ist. anfangs sollte man mit 25µg beginnen und diese dosis 4-6 wochen halten, danach ist eine neuerliche blutkontrolle sinnvoll (bitte am tag der blutabnahme KEINE hormone nehmen).

einige von uns haben zwar auch eine 50er dosis gut vertragen, aber die norm ist eigentlich 25µg.

ich würde an deiner stelle also auf jedenfall 4-6 wochen (dein arzt meint 3 monate, was meistens die regel ist) warten und danach eine blutkontrolle machen lassen.

ebenso solltest du zu einem spezialisten gehen, welcher auch ein ultraschall von deiner sd macht und festzustellen, ob vielleicht hashimoto der grund für deine uf ist - kann man aber auch anhand der antikörper im blut sehen. meist erkennt man es anhand einer kleinen sd, welche ein echoarmes, inhomogenes gewebe zeigt.

es ist ganz normal, das man anfangs meist eine wesentliche verbesserung des allgemeinszustandes merkt, welcher bald wieder absinkt.

leider ist die einstellungszeit sehr, sehr langwierig und kann bis zu 1 1/2 jahre dauern, aber es wird immer besser und besser. gerade in diese "schwierigen" zeit, solltest du in regelmäßigen abständen (4-6 wochen) zur blutkontrolle gehen um zu sehen, in wie weit deine hormondosis neuerlich angepasst bzw erhöht werden sollte.

ich kann dich nur warnen selbstständig an deiner dosis herumzupraktizieren (gerade als neuling) kann das ordentlich in die hose gehen. du könntest in eine überfunktion rutschen, welche das herz belastet und dich auf hochtouren laufen läßt - glaube mir, ich spreche aus erfahrung. eine überfunktion ist viel unangenehmer und belastender als eine unterfunktion. jedoch muss man trotzdem schauen, dass man aus der uf rauskommt und was die ursache ist. dazu ist ein schriftlicher befund mit allen drum und dran nötig.

alles gute und
lg
MAUS


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