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neue Referenzwerte
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Autor:  Gast [ 17. Aug 2005 16:21 ]
Betreff des Beitrags:  neue Referenzwerte

Welche Ärzte in der Steiermark stellen schon nach den noch nicht "offiziellen" neuen TSH-Referenzwerten von bis zur Obergrenze von bis zu 2,5 ein?

Meine Werte vor einigen Wochen waren 6,84/ ft4 13,7/ft3 4,6. Nehme zurzeit 50 ug Euthyrox.

Valentina

Autor:  mch66 [ 17. Aug 2005 17:20 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Valentina!

Woher kommst Du, weil Du nach der Steiermark fragst?

Ich kann Dir Frau Dr. Ramschak-Schwarzer aus Graz empfehlen, sie ist allerdings "nur" Wahlärztin, das heißt Du musst die Rechnung selbst bezahlen und bekommst 80% von der GKK zurück.

Wenn Du Kontakt zu anderen suchst, vielleicht wäre unsere Selbsthilfegruppe etwas für Dich? www.members.aon.at/shg.schilddruese

Wenn Du Fragen hast, melde Dich, Du kannst mich auch gerne über die SHG direkt anmailen.

lg
Maria

Autor:  Gast [ 18. Aug 2005 10:23 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Maria!

Lieben Dank für Deine schnelle Antwort, ich komme aus Irdning, also der Obersteiermark. Hashimoto konnte übrigens bei mir nie nachgewiesen werden.

Bin mit meinem jetzigen Internisten nicht zufrieden.
Die ersten Woche mit Euthyrox war nämlich extrem. Habe 3 Tage durchgeschlafen und war total benommen (wie in einem Dauerrausch), daß ich fast in den Bus gelaufen wäre.
Weiter habe ich 3 Tage nichts mehr gegessen, weil ich überhaupt keinen Appetit mehr hatte und da ich ohnehin Untergewicht habe, bin ich noch mal zu ihm, um zu fragen was ich tun könnte. So schlimm waren die Unterfunktionssymptome noch nie!

Er meinte dazu nur ich soll einen guten Psychologen aufsuchen, ich bilde mir das alles ein! Jeder verträgt das Medikament von Anfang an und ob ich vielleicht Probleme mit meiner Familie hätte! Nach so einer Frechheit habe ich natürlich keine Lust mehr hinzugehen.

Auch beim Blutabnehmen haben sie mich derart verstochen, daß ich eine riesengroße Schwellung in der Armbeuge bekam, die extrem schmerzhaft war und die über 1 Woche anhielt und der GESAMTE Unterarm wurde blau. Am nächsten Tag riefen sie mich dann noch mal an und sagten sie hätten meine Blutproben VERLOREN!, ich soll noch einmal stechen kommen.
Als sie am nächsten Tag dann meinen Arm sahen, fielen sie fast aus allen Wolken, denn sowas haben sie noch nie gesehen.
Dann haben Sie die Vene nicht ganz erwischt und wieder bei der anderen Hand probiert, bei der anderen Hand hat sie's dann doch hinbekommen.
Also sowas ist mir auch noch nie passiert, obwohl ich in letzter Zeit wirklich oft Blutabnehmen war und ich gute Venen habe und immer gleich einige Minuten fest draufdrücke.

Weiters denke ich man soll zu seinem Arzt dann doch ein gutes Vertrauensverhältnis haben, vor allem wenn es um die Schilddrüse geht. Wenn man nicht ernstgenommen wird und bei einfachen Anfragen als "reif für Psychopharmaka" hingestellt wird ist es für mich sicher nicht der richtige Arzt.

Obwohl er nach den neuen TSH Referenzwerten einstellt und daher sicherlich ein sehr kompetenter und gut informierter Arzt ist.

Jetzt suche ich schon überall nach einem guten Arzt für die Kontrolle nächste Woche, hätte mir nicht gedacht daß das so schwierig ist. Aber vielleicht geh ich ja zur Fr. Dr. Ramschak-Schwarzer aus Graz. Stellt die schon nach den neuen Referenzwerten ein? Wie ist es Dir bei Ihr ergangen?

LG Valentina

Autor:  mch66 [ 18. Aug 2005 18:34 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Valentina!

Also ich war erst einmal bei Fr. Dr. Ramschak-Schwarzer, sie ist mir aber überaus kompetent erschienen und hat alle meine Aussagen sehr ernst genommen.

Nachdem ich MB habe ist mein TSH suppremiert und ob sie nach den neuen Werten einstellt kann ich daher nicht sagen, gehe aber davon aus, nachdem sie sogar Homöopathie gegenüber positiv eingestellt ist und mich nicht gleich ausgelacht hat ;-) .

Stechen kann sie übrigens super, hatte obwohl ich zu blauen Flecken neige, gar nix! Sie hat sogar Seidenpflaster zum Verkleben der Einstichstelle (also wegen möglicher Hautreizung von herkömmlichem Pflaster).

Nur ein kurzes Beispiel: Meine Werte lagen zuletzt beim fT3 bei ca. 60% und fT4 bei ca. 25% und ich hatte Unterfunktionssymptome. Obwohl ich natürlich in der Norm war. Und keiner konnte es glauben, sie aber hat das wirklich ernst genommen und sogar gemeint, das kann sie sich gut vorstellen, wenn ich vorher so hoch war (schwere ÜF) und jetzt so einen Wechsel zu niedrig habe, dass ich da auch in der Norm UF-Symptome spüre.

Nicht nur das hat mich von ihr überzeugt.

Aber für Dich ist es natürlich ein breiter Weg bis nach Graz :-(

Meine Cousine, die auch MB hat, fährt nach Kindberg, weiß aber nicht, wie der Arzt heißt.

Wenn ich Dir sonst irgendwie helfen kann, melde Dich!

lg
Maria

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