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hallo andrea,
find ich interessant, dass dir von anfang an novothyral verschrieben wurde und nicht ein reines t4-präparat, denn normalerweise wird nämlich zuerst euthrox,thyrex&co verschrieben und erst wenn der (F)t3-wert dann noch immer nicht ok ist - die kombipräparate.
nach 3 monaten konstanter dosis sollte sich dein körper darauf eingestellt haben und der tsh-wert ist aussagekräftig (meistens schon nach 4-6 wochen, aber 3 monate sind optimal). wie meine dosis (nehme nur t4)noch zu wenig war, war ich auch noch immer müde, depressiv,...das übliche halt. für mich sieht es so auch aus, als solltest du steigern: aber nicht ohne vorherigen blutbefund (ohne tablette in der früh, sonst fälschlich hohe werte!). du kannst es selbst machen, wenn du vorsichtig steigerst (max. viertel tabl!!). bei t4-präpataten steigert man um 12,5-25µg - manche vertragen auch nur weniger. bei t4/t3-kombipräparaten, weiss ich nicht es nicht, aber würde ebenfalls um 12,5-25 µg steigern. viele, die t4 und t3 nehmen, nehmen es getrennt, und die t3 dosis aufgeteilt auf 2 bis mehrmals täglich (z.b. t4-gesamtdosis und hälfte von tagesdosis t3 in der früh und dann am nachmittag die 2. hälfte von t3-dosis), da t3 innerhalb von ein paar stunden wieder ausgeschieden wird. vielleicht hilft es dir, wenn du ein t4-medikament und t3-medikament nimmst, wie oben schon beschrieben - dafür würde ich aber zum arzt gehen, denn du bräuchtest dann andere sd-medikamente, aber du könntest besser regulieren.
kannst du bitte deine letzten werte angeben (vor 3 mon.?), samt normalwerten, die in klammern neben den gemessenen werten stehen - danke.
lass dir aber auf jeden fall, bevor du mit novothyral steigerst, vorher nochmals tsh-, (f)t3- und (f)t4-werte abnehmen. du kannst ja versuchen, wenn sich herausstellt, deine werte sind noch nicht optimal, zunächst einmal um eine viertel tab. novothyral zu steigern, dann auf dein befinden achten, wird es besser - bleibt es verbessert oder verschlechtert es sich wieder. die dosis solltest du dann mind. 4-6 wochen konstant halten, und dann wieder eine kontrolle machen. bei mir war es folgendermassen: je niedriger noch die dosis war (beim anfänglichen steigern) - desto schneller gings mir nach anfänglicher kurzer hoch-phase wieder schlechter. je näher ich meiner 'wohlfühl'-dosis kam umso länger hielten die 'guten' phasen an (hoffe, ich hab mich einigermassen verständlich ausgedrückt).
lg,
martina
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