Schilddrüsenforum Österreich
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Alternative Heilmethoden bei Schilddrüsenunterfunktion
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Seite 1 von 1

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 14:09 ]
Betreff des Beitrags:  Alternative Heilmethoden bei Schilddrüsenunterfunktion

Ich hatte vor einigen Tagen eine Schilddrüsenuntersuchung bei meinem Hausarzt, mein TSH Wert war bei 10,2 (fT4 aber normal).

Daher war ich zur Untersuchung bei Dr. Buchinger in Graz.

Nach den Blutwerten von Dr. Buchinger war innerhalb von drei Tagen mein TSH Wert auf 2, 75 gesunken und alle anderen Werte inkl. Antikörper waren OK.
Das hat selbst den Arzt überrascht.

Ich habe in den 3 Tagen folgendes genommen:
3 x tägl. eine Kelp Tablette (ca. 150 mg Jod)
2 x 8 Tabl. Kalium iodatum (Schüsslersalz für bessere Jodaufnahme)
1 x tägl. 200 mg Tabl. Selen (für bessere Schilddrüsenfunktion und Jodverwertung)
1 x tägl. 1 TL Weizenkeimöl (= Tagesdosis an Vit. E, für bessere Selenaufnahme)
1 x tägl. 20 mg Zink (auch für Schilddrüsenfunktion)
2 x tägl. 15 Tropfen Glandulae Thyredoidea D30 von Spagyra (homöp. Mittel mit Schweineschilddrüse zum Ausgleichen der Schilddrüse bei UF)
2 x tägl. 10 Tropfen Strumatik I von Soluna (zum Ausgleichen der Schilddrüse bei UF
jeden 2 Tag Akupunkturpunkt M40 mit Elektroakupunktur (bei UF)

Meine Schilddrüsenunterfunktion kam schleichend und wurde immer schlimmer, die Unterfunktionsbeschwerden hatte ich seit ca. 1 Jahr, mein ganzer Hormonhaushalt war durcheinander, bes. meine weibl. Hormone, hatte mit 29 Jahren die schlimmsten Wechseljahrsbeschwerden, unglaubliche Müdigkeit, Depressionen, Weinkrämpfe ohne Grund, seehr trockene Augen, Appetitlosigkeit und komischerweise Gewichtsabnahme!, trockenes Haar ohne jegliche Talgbildung und eine pergamentartige Haut, und vermehrt weiße Haare.

Es war eine Erlösung, als mein Hausarzt mir die Schilddrüsenwerte sagte!, der TSH-Wert war wie gesagt auf 10,2, (da habe ich aber schon 14 Tage ein Mittel für eine bessere Schilddrüsenfunktion eingenommen, mit Mitteln, die mir ein Kinesologe ausgetestet hatte, möchte echt nicht wissen wie der TSH Wert davor ausgesehen hat!)

Anscheinend wurde meine UF durch einen Jodmangel ausgelöst, dh esse sehr selten Meeresfisch.

Aber jetzt geht es mir soooo supergut wie schon lange nicht mehr, die alternative Medizin hat innerhalb weniger Tage angeschlagen und hat mir die künstliche Schilddrüsenhormone erspart, welche meine Schilddrüse ganz die Arbeit abgenommen hätte, obwohl sie's ja eh kann.

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 14:17 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,

bevor Du hier mit "anscheinend" und "vielleicht" und "eventuell" Werbung für hochdosierte Jodeinnahme machst, sollte erst mal ein richtige und vollständige Diagnostik vorliegen.

Was hat denn die Untersuchung ergeben - außer dem TSH?
Woher kommt die UF? Tatsächlich nur ein Jodmangel-Symptom oder doch noch etwas mehr?

LG Bettina

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 14:49 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,

Du hast anscheinend meinen Bericht NICHT RICHTIG GELESEN, ich habe eine vollständige Untersuchung bei Dr. Buchinger gemacht, inkl. Ultraschall, inkl. Tastuntersuchung, inkl Antikörper uuuund ALLES WAR laut Dr. Buchinger ABSOLUT ORDNUNG- Kein Hashimoto! sonst wäre Jod verkehrt, das ist mir und allen anderen sicher auch klar.

Nur viele nehmen Schilddrüsenmedikamente und haben aber eine Jodaufnahmestörung bzw. Jodmangel.

Herr Dr. Buchinger meinte die UF kommt bei mir von Jodmangel, alles klar?
Ich esse nur Süßwasserfisch und verwende nur Himalayasalz, Jod ist eben goßteils nur in Meeresfisch und in Algen enthalten.

LG Anne

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 17:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo, Anne,

Du hast jetzt anscheinend etwas viel Jod abbekommen - Du klingst leicht agressiv.

Nur von dem Namen des Docs kann man nicht auf komplette Diagnostik schließen, und Du schreibst auch nur von Bluttests.

Da Du Dich ja anscheinend auch über Hashimoto informiert hast, solltest Du auch gelesen haben, daß das auch seronegativ vorkommen kann.
Deshalb mein Hinweis auf "richtige, komplette Diagnostik".

Entschuldige meine Nachfrage
Bettina

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 18:28 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich bin leider noch nicht im Bilde was eine unterfunktion der Schilddrüse bedeutet. Ich habe heute erfahren das dies bei mir der Fall ist leider ist mein Vertrauensarzt im Urlaub und die Vertretung hat mir nur eine Überweisung gegeben. Kann mich jemand aufklären was das für mich bedeuten kann. lg Gina

Autor:  Gast [ 27. Jul 2005 18:38 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich bin leider noch nicht im Bilde was eine unterfunktion der Schilddrüse bedeutet. Ich habe heute erfahren das dies bei mir der Fall ist leider ist mein Vertrauensarzt im Urlaub und die Vertretung hat mir nur eine Überweisung gegeben. Kann mich jemand aufklären was das für mich bedeuten kann. lg Gina

Autor:  manu [ 28. Jul 2005 8:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Bettina!

Bitte erklär mir die "komplette, richtige Diagnostik"

Dachte nämlich, dass die Bestimmung diverser Werte, Ultraschall ausreichend wären.

Danke, Gruß Manu

Autor:  Gast [ 28. Jul 2005 10:17 ]
Betreff des Beitrags: 

hi,

ich hatte bei meiner 1. blutabnahme wg. verdacht auf sd-uf einen tsh-wert von 19,8 (7:00 früh, nüchtern). 2 tage später wieder blutabnahme um 11:00 vormittags - normal gefühstückt - einen tsh von 24,5 und eine woche später um 16:30 einen tsh von 10,2. ich würde da nichts voreilig hineininterpretieren - es kommt auf den zeitpunkt der blutabnahme an, da die tsh-produktion im tagesverlauf unterschiedlich verläuft.
da ich selber fan von alternativmedizin bin, war ich auch bei einer kinesologin, die mehrere mittel bei mir ausgetestet hat (ich darf z.b. das 14er und 15 schüsslersalz nicht nehmen, das schwächt mich) - ich hab allerdings hashimoto. ich war auch anderen alternativmedizinern (homöp.,..) - mein fazit: bei hashimoto kann man höchstens die gesamtkonstiution (symptome mindern) verbessern. ich kann allerdings mir vorstellen, dass bei 'normaler' sd-uf viel mit alternativmedizin zu machen ist, bei hashimoto aber leider nicht (da man die sd hier nicht zum arbeiten anregen soll).

lg,
martina

Autor:  Gast [ 28. Jul 2005 10:40 ]
Betreff des Beitrags: 

Gast hat geschrieben:
Hallo, Anne,

Du hast jetzt anscheinend etwas viel Jod abbekommen - Du klingst leicht agressiv.

Nur von dem Namen des Docs kann man nicht auf komplette Diagnostik schließen, und Du schreibst auch nur von Bluttests.

Da Du Dich ja anscheinend auch über Hashimoto informiert hast, solltest Du auch gelesen haben, daß das auch seronegativ vorkommen kann.
Deshalb mein Hinweis auf "richtige, komplette Diagnostik".

Entschuldige meine Nachfrage
Bettina


Liebe Bettina!

Ein gesunder Mensch benötigt eben Jod in ausreichender Menge, entschuldige, daß meine Ausdrucksweise aggressiv rübergekommen ist.

Aber auch Herr Dr. Buchinger, der Leiter der Schilddrüsenklinik in Graz meint, daß eine tägl. Dosis von 150 mg Jod benötigt wird, damit die Schilddrüse effizient arbeiten kann. Jod ist ein sehr wichtiger Stoff für die Produktion der Schilddrüsenhormone (beim gesunden Menschen natürlich!) Er hatte gegen meine Behandlung nichts einzuwenden, er befand sie sogar als sehr gut, da sich mein Zustand rapide VERBESSERTE.

Un da ich jetzt genügend Jod aufnahm, hätte sich bei Hashimoto der Zustand verschlimmert! Aber gerade das Gegenteil war der Fall, TSH Wert sank dadurch, keine Antikörper nachweisbar, unauffälliges Ultraschallschild, kein typ. Hashimotomuster, ZUNEHMENDES WOHLBEFINDEN.

Ich nehme vielleicht in DEINEN Augen zuviel davon ein, aber ich lebe größtenteils vegan und ohne jodiertes Salz. Unsere Region in Österreich und auch Deutschland, vor allem die Bergregionen sind halt Jodmangelgebiet.

Ich habe deshalb kein Hashimoto, da ich von klein auf immer wieder zwischendurch an Schilddrüsenunterfunktion litt (med. belegt, nie auffälliges Hashimoto-Ultraschall-Muster gefunden, nie Antikörper nachweisbar gewesen), aber nun weiß ich, daß meine jodarme Ernährung dran schuld war.

Da ich schon seit klein auf (ca. ab 8 Jahren) immer wieder an Schilddrüsenunterfunktion litt und jetzt der Ultraschall mit 29 Jahren auch immer noch kein Hashimotomuster ergab, bin ich und der Arzt doch sicher nicht daran zu leiden.

Ich studiere gerade Medizin und habe bereits die Heilpraktikerausbildung, darum kenne ich mich auch etwas besser aus.
Von klein auf habe ich mich immer für Medizin und Alternativmedizin interessiert und unglaubliche Erfolge bei vielen bereits aussichtslosen Fällen gehabt.

Tut mir leid Dich mit meiner Ausdrucksweise beleidigt zu haben, werde mich jetzt aber auch vom Forum verabschieden habe leider keine Zeit mehr zum surfen,

wünsche Dir jedenfalls alles Gute in Zukunft
LG Anne

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