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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 17. Aug 2011 15:42 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
hi,

nur kurz - hab gleich dienstschluss - du meinst, du würdest von dem hormon nichts merken (siehe post vorher), aber du merkst ja selber, dass es schon wirkung zeigt - müdigkeit, festes schlafen, nackenschmerzen, keinen sport machen können - deine SD braucht einfach zeit - das ist leider eine krankheit, wo man nicht mit 2 tage tabletten schlucken gesund ist.....

meld mich morgen wieder,

lg claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 18. Aug 2011 10:25 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo Claudia,

nein, das habe ich nicht gemeint/geschrieben. Die Tabletten zeigen sicherlich ihre Wirkungen, die ich noch nicht so ganz spüre. Was ich nur meinen wollte, dass ich mir wegen Schilddrüse keine großen Gedanken mache, wie du dir eventuell vorstellst. Ich mache mich da nicht verrückt. Die SD-Unterfunktion ist für mich eine relativ einfach behandelbare Krankheit (im Gegensatz zum Bluthochdruck), vor allem ohne große und gefährliche Nebenwirkungen, was bei Blutdruckbehandlung der Fall ist.

Wie du schreibst, schlugen die Tabletten schon an. Ich spüre selbst, da tut sich was in meinem Körper. Ich bin sehr optimistisch und hoffnungsvoll, was die SD angeht. Nach Einnahme 25mg gehts mir seit gestern besser, also kein ständiges Schlafbedürfnis. Ich habe sogar gestern den ganzen Tag mit meinen Kindern Ausflug im Wald gemacht. Der andere Effekt ist, dass ich jetzt glücklicherweise niedrigen Blutdruck habe :-) Vielleicht deshalb, dass ich absolut stressfrei bin, aber früher auch in solchen Phasen war dies nicht so stark der Fall. Vielleicht hängt doch mein Blutdruck mit SD irgendwie zusammen, da organisch keine Befunde vorliegen. Aber das werden wir noch sehen.

Achso, vielleicht habe ich mich wegen Nackenschmerzen missverständlich ausgedrückt: Obwohl ich sehr starke Nacken- und Schultermuskulatur habe, habe ich ständig Nackenverspannung - nach dem Orthopäden ohne erkennbaren Grund. Mein Nacken ist nach Einnahme der Hormontablette irgendwie entspannter, wenn ichs mir nicht einbilde.

Viele Grüße :-D


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 18. Aug 2011 19:54 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Auch bluthochdruck, verspannungen sind ein mögliches symptom einer uf.
Du sollst dich deswegen auch nicht verrückt machen lassen, aber auf jeden Fall auf deinen körper hören und brav deine Hormone nehmen. Wenn nötig auch lebenslang.

Also deine meinung, die SD bzw uf so einfach in den griff zu bekommen, kann ich nicht ganz so zustimmen. Die einstellungszeit dauert oft sehr,sehr lange und man muss viele Höhen und tiefen verkraften. Und wenn die SD nicht gut eingestellt ist kann es zu schwerwiegenden beeinträchtigungen von div.körperfunktionen kommen, wie eben auch bluthochdruck, herzrasen,schlafstörungen.

LG MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 18. Aug 2011 22:18 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo Maus,

danke für deinen Beitrag. Ich hoffe, dass Bluthochdruck und Nackenverspannung mit SD zusammenhängen, wobei ich Nackenverspannung schon seit meiner Jugendzeit habe. Blutdruck wie schon erwähnt, seit etwa 2 Jahren, vorher hieß es immer, dass ich niedrigen Blutdruck hätte.

Die Hormontabletten würde ich gerne lebenslang einnehmen, damit habe ich gar kein Problem. Hauptsache ich bin nicht auf Blutdrucktabletten angewiesen. Ich will SD-Unterfunktion nicht unterschätzen, aber Bluthochdruck ist nach meinem Ermessen eine viel umständlichere, kompliziertere und sehr schwer behandelbare, gefährlichere Krankheit, wobei die eingenommenen Tabletten nicht nur auf Dauer, sondern auch während der Einnahme dem Körper deutliche Schäden zufügen. Bis ich meine jetzigen Tabletten gefunden habe, musste ich in den letzten zwei Jahren etwa 30 verschiedene Medikamente testen. Ich bin nun gut gerüstet gegen die SD-UF :-D

Ich denke, hoffe und vermute, dass ich meine SD gut im Griff kriegen kann. Bluthochdruckliga ist nach meinem Urteil Champions Leage, und SD-Liga ist die Bundesliga :-) Ich muss nur wissen, wie die Sachen hier funktionieren.

Ich habe da noch eine Frage: Wie wäre es, wenn ich die Tabletten zweimal am Tag einnehme, also morgens nüchtern und vorm ins Bett Gehen?

Beispielsweise nehme ich meine Blutdrucktabletten immer auf den ganzen Tag verteilt, obwohl ich nach Beipackzettel und ärztlichem Rat alle einmal am Tag einnehmen sollte, womit ich nur schlechte Erfahrungen hatte. Die Tabletten sollten mehr als 24 Stunden wirken, hieß es, daher sei meine Überlegung nicht sinnvoll. Aber wenn ich alle auf einmal einnehme, dann bin ich in den erten 5 Stunden total K.O. und nach 12-14 Stunden zeigen die Tabletten keine Wirkung mehr...

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 19. Aug 2011 9:25 
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Registriert: 26. Apr 2005 9:27
Beiträge: 50
Wohnort: Graz
Hallo edgarus !
Ich bin eine seit Jahren betroffene Person, vermute, dass bei mir beides im Zusammenhang steht. Von manchen Ärzten wurde dies, als nicht möglich, abgetan.

War Hypotonikerin und dann in der besten Schilddrüsenproblemzeit Hypertonikerin, deren RR-Werte, trotz Medikamente, sehr bedenklich waren. Mein Befinden war nachts am unangenehmsten. Meine Pumpe lies mich einfach nicht schlafen oder durchschlafen. Bei jeder möglichen "Aufregung" ein besonderes "Hoch" . Oder mich habe Dinge berührt, die unter anderen Umständen als lächerlich abgetan wurden.

Auch ich hab versucht, den Zeitpunkt der Einnahme der Schilddrüsenmedikamente zu variieren. Hat aber nicht den Erfolg gebracht und blieb dann doch bei der morgendlichen Einnahme.
Wenn das Blutdruckmedikament eine Langzeitwirkung hat, so passt etwas nicht, wenn du glaubst, durch die aufgeteilte Einnahme einen besseren Erfolg zu haben.

Derzeit bin ich wieder beim Einschleichen einer höheren Euthyroxdosis, nehme zurzeit keine Blutdrucktabletten und vertrage mein Einschleichen gut. Das heißt bei mir, gewisse Probleme sind derzeit nicht aufgetreten, wo aber nicht gesagt werden kann, dass ich ohne Beschwerden bin.
Die Dosiserhöhung von 100 auf 125 habe ich im Mai in ganz kleinen Schritten begonnen und werde vermutlich in 8 Wochen mein derzeitiges Ziel erreicht haben.
Also lass Dir Zeit. Schau auf den Beipackzettel der Medikamente.
Jeder Körper reagiert anders
Alles Gute


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 19. Aug 2011 19:28 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
also normalerweise solltest du auch mit blutdruckmedikamenten gut eingestellt werden können. mein mann nimmt auch 3 verschiedene blutdruckmittel am tag, aber es hat auch seine zeit gedauert bis man die richtige dosis und das richtige mittel gefunden hat.

natürlich kommt es auch darauf an, woher dein hochdruck kommt. wenn du eine herzerkrankung hast z.b. klappe, verengung usw. dann kann dir auch ein schilddrüsenmittel nicht helfen dies in den griff zu bekommen. wenn es jedoch keine ursache für den bluthochdruck gibt, dann kann das sd-hormon das mittel der wahl sein um wieder ein gleichgewicht in deine körperlichen dysfunktion zu bringen.

von einer splittung der dosis halte ich nicht viel, da sich sowieso erst ein gewisser hormonspiegel im körper aufbauen muss, der durch die tägliche einnahme gehalten werden sollte. normalerweise schüttet die schilddrüse im laufe des tages bzw. der jeweiligen situation, (stress usw) nach bedarf die nötige menge an hormonen aus - was aber natürlich bei der oralen einnahme nichtmehr so klappt aber trotzdem wichtig ist, dass wir genügende hormone zur verfügung haben. deswegen auch die regelmäßigen kontrollen ob die dosis auch passt und auch das befinden.

du kommst mir sehr ungeduldig vor, wenn nicht bald ein erfolg zu sehen oder spüren ist, dann willst du gleich wieder was verändern - stimmt dies oder täusche ich mich?

bitte lass dir zeit und geh die einstellung mit ruhe an - es dauert eine weile ehe man sich besser fühlt.

alles liebe
MNAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 19. Aug 2011 20:04 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
ich kann mich maus nur anschliessen :D

geduld ist das wichtigste bei der einstellung - es dauert einfach seine zeit, kann ich aus eigener erfahrung sagen. und leider haut einen auch hin und wieder etwas aus der bahn - stress ist das schlimmste.

man kann gut damit leben, aber es dauert halt - was mit deinem blutdruck ist, kann ich nicht sagen und auch nicht, ob das zusammenhängt....

ich kann dir nur raten - lass dir zeit, hör auf deinen körper, du wirst jede kleinigkeit spüren und darauf reagieren können.

alles liebe
claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 19. Aug 2011 23:44 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo zusammen und

danke für eure Unterstützung :-)

Ja, ich bin ein wenig ungeduldig, nach dem, was ich in den letzten Jahren wegen Blutdruck durchmachen musste. Gerade, wo ich endlich mal die richtige Einstellung gefunden habe, kommt plötzlich SD dazwischen.

Mein Problem lautet: Wenn ich kein Sport machen würde, wäre diese Krankheit mir nicht so wichtig. Aber ich habe Angst, dass meine sportliche Tätigkeit darunter leidet. Bei den Sportarten, die ich treibe, braucht man hohe Leistungen. Jetzt kann ich nachvollziehen, warum es mir manchmal so schlecht ging. Mein BD war in Ordnung, die Kraft spürte ich in meinem Körper, die Motivation war da; aber irgendwas fehlte, und das waren wohl die Hormone. In extrem Situationen hatte ich immer Klossgefühl im Hals. Ich hatte zum Glück nie Herzrasen oder Panik-Attacken. Auf der anderen Seite freue ich mich, weil ich jetzt weiss, woran es liegt.

OK, ich werde versuchen, geduldig zu sein. Aber wie schon gesagt, trotz allem bin ich sehr optimistisch und hoffnungsvoll :-)

Schönen abend und schönes Wochenende wünsche ich euch allen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 26. Aug 2011 21:15 
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Registriert: 03. Aug 2011 0:55
Beiträge: 23
Wohnort: Deutschland
Hallo wieder :D

heute war ich bei meiner Ärztin wegen SD-Sono. Sie sagte, dass die SD verkleinert ist, aber keine Auffäligkeiten aufweist, also keine Knoten etc. Sie sagte, wir sollen einfach mal abwarten, wie sich die Krankheit entwickelt, ob das eine einfache SD-UF oder Hashimoto ist. Sie tippte aber eher auf Hashimoto.

Heute habe ich übrigens auch die Auswertung vom BelastungsEKG. Sie war verwundert, dass ich trotz SD-UF und Bluthochdruck noch so eine tolle Leistung erbringen kann. Sie bewertete es mit Schulnote 1+, echtes Sportlerniveau, ziemlich interessant!?

Übrigens muss ich euch sagen, dass ich keine typischen SD-UF-Symptome habe: z.B, kein Haarausfall (mit fast 40 habe ich noch ganz meine Haare), keine Panikattacken, kein Frieren, kein Zittern, keine Unruhe, kein Herzstolpern, keine spröde Haut, kein langsamer Herzschlag trotz BD-Medikamente, keine Infektanfälligkeit etc. Woran kann das liegen?

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Schilddrüsenunterfunktion?
BeitragVerfasst: 01. Sep 2011 12:44 
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Registriert: 29. Apr 2010 11:12
Beiträge: 34
vielleicht könnte man hier auch erwähnen, dass der Unterschied der "Beschwerden" bei Frauen und Männern schon sehr krass ist, daher nicht so allgemein "tu dies, tu das".

Außerdem kommt es mi so vor, wie wenn jetzt plötzlich alle Ärzte keine Ahnung haben, die Forums-Leute aber schon :roll:

Seit ich mich nicht mehr so intensiv damit beschäftige (und mich selbst damit "krank" mache) geht es mir wesentlich besser ...


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