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BeitragVerfasst: 17. Feb 2015 5:02 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
@PatriciaK,

Entschuldige bitte....wo sollte ich mich da so verschrieben haben? Kannst du das zeigen? Oder verwechselst du mich?

Hashimoto ist leider gar nicht heilbar!

Doch vergleichsweise zu anderen Autoimmunerkrankungen haben wir bessere Möglichkeiten die Symptomatik lange Zeit (idealerweise zeitlebens) zu lindern bzw es ganz asymptomatisch zu machen. Letzteres ist aber leider in der Praxis öfter als gedacht nicht realisiert.

Leider habe ich als Betroffene dank ThyroxinDosisREDUKTION aufgrund dauersupprimiertem TSH und dadurch Unterdosierung seit 2010 mit Thyroxin Probleme mit dem Schreiben, kann deshalb auch meinen Beruf nicht mehr ausüben. Plötzlich mach(t)e ich (anfangs erschütternd viele) Tippfehler und manchmal vergesse ich leider auch heute noch mal/immer noch ganze Worte oder verkürze einen Satz, sodass er für andere anders rüberkommen kann, der Sinn gar (aber immer seltener) verfälscht wird. Auch komme ich mit der Tastatur und den Tastenprogrammierungen manchmal durcheinander, bin davon zeitweise überfordert.

Ja ich war dann sogar einige Zeit (bis zur freundlichen Erhöhung der Thyroxin-Dosis durch den kompetentestens SD-Spezialisten, den ich in meinem Zustand irgendwann erreichen konnte) total dement. Das bessert sich glücklicherweise jetzt sukkzessive wieder, wird aber durch (dank Unterdosierung) mittlerweile komplettem Abfackeln/Fehlen meiner Schilddrüse und neuentwickelter Umwandlungsstörung jetzt auch immer mehr abhängig von der täglichen Resorbtion und Wirksamkeit des täglich eingenommenen T3s. Dank der kurzen Halbwertszeit von T3 schwanken dann meine kognitiven Leistungsmöglichkeiten im Laufe des Tages. Time release T3 könnte dem vielleicht abhelfen... :idea:

Deshalb KANN hier natürlich so ein unguter Fall aufgetreten sein, dass ich ein "NICHT" zu tippen vergessen habe oder durch Tastenfehlnutzung später versehentlich wieder gelöscht habe. Der Inhalt des Satzes kann somit u.U. falsch hier stehen, obwohl ich es richtig gemeint habe.

Ich bitte mich da SOFORT zu korrigieren. DANKE SEHR!

In einem Schilddrüsenforum MUSS man leider mit solchen Fehlleistungen immer rechnen, wenn Selberbetroffene hier schreiben. Jemand hat in einem solchen Forum mal geschrieben, man sollte keinem Rat aus so einem Forum folgen, man könne leicht an einem Tippfehler sterben. Das war natürlich witzig gemeint, aber auch in jedem Witz steckt ein Fünkchen Wahrheit.

Überall wo von der Pharmaindustrie Blisterpackungen auch als Kalenderpackungen angeboten werden, wird der (möglicherweise krankheits- oder therapiebedingt verschlechterten) kognitiven Leistungsfähigkeit der Patienten Rechnung getragen.

Die Antibabypille und Schilddrüsenunterfunktion oder Thyroxinunterdosierung können manche Patienten dement machen, deshalb müssen Kalenderpackungen angeboten werden. Für die Antibabypille gäbe es gesundheitsförderliche Alternativen. Wer aber thyroxinabhängig ist, der sollte dringend auf die DOSIERUNG achten, wenn er öfter mal Tabletten vergisst...oder doppelt einnimmt, weil er die erste Einnahme nicht mehr erinnert. Abhängigkeit ist hier gemeint im vergleichbaren Sinne von Insulinabhängigem Diabetes. Viele Jahre bis Jahrzehnte hat die Schilddrüse Speicher- und Pufferkapazität. Lange Zeit kann der Körper sich auch noch mit kranker Schilddürse ausreichend für die meistens Prozesse mit körpereigenen Schilddrüsenhormonen versorgen. In dieser Frühphase ist extern zugeführtes Thyroxin vielleicht (noch) nicht (dringend) nötig, kann aber den Krankheitsprozess evt abremsen. Aber das klappt nicht immer perfekt. Nur wenn die richtige Dosierung gefunden wird ist es sicher förderlich.

Ärzte sollten deshalb versuchen, die Kalenderpackungen für den einzelnen Patienten rasch unnötig zu machen, indem sie den Patienten durch bessere Dosisfindung wieder in die Lage versetzen, besser selber an ihre Tabletten zu denken. Damit steigt auch deren Chance ansonsten besser durchs Leben zu kommen.

Wenn unsere Schulkinder bzw unsere ganze Gesellschaft an kognitiver Leistungsfähigkeit einbüsst, gar die Fernsehsender dem Rechnung tragen und immer weniger den Zuschauer geistig fordern, dann sollten wir auch Massenjodierung und Thyroxinverordnungsverhalten der Ärzte, SD-Diagnostik wie auch Vitamin D-Versorgung der Bevölkerung besser ins Auge fassen, besser kontrollieren. Wer weiss, ob nicht auch Gluten eine Rolle dabei spielt.

Ich versuche selber schon täglich MEINE Rechtschreibfehler zu korrigieren. Aber manchmal fällt es mir beim Schreiben direkt gar NICHT auf, da ich noch den Sinn im Kopf habe, was ich eigentlich schreiben wollte.

Vielleicht habe ich hier aber auch einmal "therapierbar" gemeint und aus schusseligkeit "heilbar" geschrieben. Die Symptome sind ja auch heilbar.

Bitte hilf mit, diese Stelle wiederzufinden, damit wir das gemeinsam korrigieren können. Das ist sehr wichtig. DANKE, dass du das bemerkt hast. ich kann es derzeit noch nicht finden.

Ich könnte mir vorstellen, das Legastenie und Dyskalkulie auch etwas mit den Hormonen zu tun haben. Vielleicht ist da auch die Schilddrüse Thema und Thyroxin sowie Vitamin D mögliche Mittel zum Erfolg. Jedenfalls hatten die lernbehinderten Kinder in der Pubertät ähnliche Probleme wie PLÖTZLICH ich mit diagnostiziertem altbekannten Hashimoto und zeitlich korrelierbarer plötzlicher Unterdosierung mit Thyroxin - nahe den Wechseljahren.

Nochmal:

Hashimoto ist NICHT heilbar. Aber vergleichsweise besser therapierbar als andere Autoimmunerkrankungen. Man ist (ab einem gewissen Zeitpunkt) lebenslang auf die SD-Medikamente angewiesen. Mit einer guten Einstellung der SD kann man den Verlauf begleitender Autoimmunerkrankungen nicht selten ebenfalls günstig beeinflussen. (Man kann so auch Krebs vorbeugen).

Diese Möglichkeiten werden leider nicht immer ausgeschöpft in der Realität. Da muss der Betroffene oftmals ganze Ärzteodysseen durchstehen, um diese Möglichkeiten auch realisieren zu können sprich gewährt zu bekommen. Das schafft nicht jeder körperlich, manche VERGESSEN leider auch das meiste im Akutfall der Unterdosierung mit Thyroxin.


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2015 13:36 
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Registriert: 28. Jan 2012 18:45
Beiträge: 73
Ich_steh_neben_mir hat geschrieben:
hallo,

freut mich das ich helfen konnte. ich lebe in wien und bei uns zahlt die krankenkasse die meisten werte leider nicht. wenn du das buch mitnimmst, denke mal zu einem schulmediziner, wirst du wahrscheinlich auf ablehnung stoßen. deswegen mein besuch demnächt bei einer komplementärmedizinerin, ich bin mir sicher, das hashimoto auch heilbar ist. denn woher kommt denn plätzlich eine autoimmunerkrankung? also nicht nur die symptome behandeln sondern die ursache finden.

es gibt viele gruppen auf fb zb. auch eine von dr. kharrazian, falls ich mich richtig erinnere, nennt sie sich: hashimoto 411

gib nicht auf.

alles liebe


Mein Fehler! Sorry kommt von wem andern


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