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Hallo zusammen, komme gerade von meinem langersehnten Endokrinologen-Termin und ich muss sagen, dass ich irgendwie enttäuscht bin. Hatte so viel Hoffnung in diesen Termin gelegt. Hätte ich nicht hier im Forum schon so viel von euch erfahren oder aus dem Buch (danke Maus für den Buchtipp "Leben mit Hashimoto", hilft echt weiter) dann hätte mir die Ärztin wohl gesagt "Was wollen sie jetzt von mir?" Nur auf meine sehr speziellen Fragen und meine ganzen Notizen über Beschwerden hin, gab sie mir Antworten. Keine Äusserungen zu meinen Symptomen. Mein TSH liegt doch laut Labor in der Norm.
Auf die Frage, ob es mir nicht evtl. besser richtung TSH 1 gehen könnte, Antwort: "Das ist individuell. Im Internet geht dieser Wert umher ohne große Bedeutung."
Meine Frage, ob mir evtl. Selen helfen könnte, da ich ja auch noch Vegetarierin bin und evtl. ein Mangel daran bestehen könnte, Antwort: "Auch wieder so eine Sache aus dem Internet. Bringt wahrscheinlich nicht viel im Gegenteil kann sogar Diabetes fördern. Selenwert wird aber geprüft." Liegt dann bei mir, ob ich es ausprobieren möchte oder nicht.
Hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Ärztin mir sagen wollte, ja du hast was mit der SD (ob jetzt NUR eine UF besteht oder doch eine Entzündung, weiß ich immer noch nicht) aber nun stell dich mal nicht so an. Es gibt schlimmeres. Und ich bin mir dessen auch bewusst, dass andere viel mehr Leiden ertragen müssen aber ein wenig Mitgefühl (kein Mitleid) hätte ich mir dann doch gewünscht.
Alles in allem, wird jetzt mein Blut auf Antikörper überprüft, auf Selen- und Eisenmangel und ob meine Nebennieren richtig arbeiten.
Puh, das musste jetzt mal raus, sorry!
Liebe Grüße
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