Hallo Jeanny!
Jeanny hat geschrieben:
Irgendwie glaube ich schon, dass ich das weitergebe, denn meine Mutter (66 Jahre) hat auch Hashi, wobei ich nicht sagen kann, seit wann, denn ganz früher kannte man das ja noch nicht.
Also das mit dem "Weitergeben" von Mutter zum Kind geschieht nicht über das Blut. Mutter und Kind haben einen getrennten Blutkreislauf, Mutter und Kind können ja z.B. auch eine andere Blutgruppe haben!
Warum es zu familiären Häufungen kommt liegt jedoch an den Genen. Es gibt eine sogenannte genetische Disposition und wenn es noch weitere Auslöser gibt, dann kommt es zum Ausbruch der Krankheit.
Zur Blutspende: Da kommt es sehr wohl zu einem direkten Kontakt von Blut zu Blut und werden die Antikörper weiter gegeben. Einer der Gründe, warum Ai-Erkrankte von Blutspenden ausgeschlossen sind ist, dass ja nicht gesunde Menschen Blut gespendet bekommen sondern kranke Menschen und die geschwächten Körper nicht damit umgehen können und daher eine Blutkonserve von einem chronisch kranken Menschen mit einer AI-Erkrankung mehr Schaden als Nutzen anrichtet.
Daher ist es ganz gut so, dass man mit einer AI-Erkrankung von der Blutspende ausgeschlossen ist.
lg
Maria