hallo patrizia!
wenn ich einen hormonstatus machn lassen möchte, kann ich das bei meiner frauenärztin machen oder ist es besser zu einem hormonspezialisten zu gehen?
meine beschwerden fingen vor ca 2 jahren an (meine eltern hatten sich ein jahr davor getrennt und die zeit war zimlich hart für mich). mir ging es eine weile davor schon nicht wirklich gut und hatte oft kreislaufprobleme, migräne und bekam wilde neurodermitisschübe (habe ich schon seit ich sehr klein bin, aber das neurodermitis das ich da bekam war anderst... mein hautarzt meinte dass das wahrscheinlich von der psychischen belastung kam). dann bekam ich auch noch eine eileiterzyste, wegen der ich dann die pille verschrieben bekam. naja jedenfalls kamen die akuten beschwerden dann ca 2 monate später recht plötzlich. mir wurde total komisch schwindelig (der boden wirkte irgentwie weich und alles schwankte (kann ich nicht genau erklären), ab da war ich dann andauernd müde (konnte am tag stundenlang schlafen,nur in der nacht lag ich wach) und hatte die ganze zeit ein leeres gefühl im kopf, ein taubes gefühl in den armen und beinen, und seit dem fühle ich mich oft so alls wär ich garnicht wirklich da... so wie in einem traum. zusätlich bekam ich noch herzstolpern, herzrasen, angstattacken (die damals aber anderst waren als die heutigen, und die kamen sicher weil ich einfach nicht wusste was mit mir los ist), ich war gereizt und nervöselte dauernd herum (konnte keine minute stillsitzen). bin dann zum hausarzt und ließ mein blut untersuchen (auch die schilddüse) aber da war alles bestens. ich wurde dann nochmal mit atemproblemen und herzstolpern in die klinik eingeliefert (meine mutter wusste sich auch nicht mehr zu helfen) und dort checkten die mich dann durch (allerdings nicht die schilddrüse..) und meinten nur dass ich einen viel zu niedrigen blutdruck (erklärung deshalb: mein blutdruck ist zu niedrig, wenn ich dann aufstehe sinkt er weiter ab und dann fängt mein herz an zu rasen und deshalb bekomme ich dann angst...(komisch war nur das ich nicht immer aufgestanden bin wenn ich die probleme hatte...) und einen leichten kaliummangel habe. der rest kommt von der psyche. bekam dann kreislauftropfen und kaliumpräparate die allerdings genau garnichts nutzten. ich setzte dann die pille dann nach 3 monatiger einnahme wieder ab, da sie gegen die zyste nicht half und ich meinte dass wenn sonst alles stimmt die probleme von der pille kamen. die zyste wurde dann wegoperiert und was dann blieb waren regelprobleme (hatte meine regel davor, wie oben schon beschrieben vollkommen regelmäßig.. )ab da war mein zyklus absolut unregelmäßig, die abstände wurden immer größer und ich hatte totale regelschmerzen. war dann im laufe der zeit beim hno, orthopäden, neurologen (war gleichzeitig auch ein psychologe) (die sich alle schieflachten über die erklärung in der klinik) und mir sagten ich soll mir nicht einreden lassen dass die probleme von der psyche kommen und dass sie nicht den eindruck hätten dass ich mir sowas einbilde.(und dass das ein psychiater zu mir sagte erleichterte mich schon!). dieser psychiater schickte mich dann zum allergologen (der auch mein hautarzt ist) und dieser stellte dann eine histaminintoleranz fest. (noch dazu sagen muss ich dass mich ALLE dieser ärzte gefragt haben ob ich eh schon meine schilddüse untersuchen hab lassen). der allergologe meinte außerdem dass ich sie vielleicht nochmals anschaun lassen soll weil sich da vieles mit der zeit ändern kann... habe brav meinen kompletten speiseplan umgestellt und ernähre mich seitdem so gut es geht histaminfrei. manche beschwerden die ich davor hatten wurden besser aber es kamen dann mit der zeit auch andere dazu (wie eben diese jetzigen panikattacken, hitzewallungen, dauerndes schwitzen und sehproblemen, später auch schmerzen im schilddüsenbereich). da meine regel aber immernoch probleme machte bekam ich dann wieder die pille verschrieben. kurz darauf lies ich wie es mein allergologe sagte nochmal die schilddrüse untersuchen und da hatte ich eine leichte unterfunktion(wurde aber nichts gemacht). ca 2 wochen später schnappte mich mein vater und ich wurde von einem internisten absolut durchgecheckt (kerngesund, blutdruck und puls aber viiiiel zu niedrig, die schilddüse ok) bekam ein neues blutdruckmittel, soll ab da sport machen (was ich aber nicht aushielt weil ich dauernd so fertig müde und schlapp war). dann kamen noch so wehwechen wie dauernde krankheiten (fieberschübe in denen ich mich wirklich mies fühlte (also alle meine beschwerden auf einen haufen und schlimmer als sonst) die meistens so ein bis zwei wochen anhielten.), nebenhöhlenentzündungen usw. dazu. (andere allergien wurden dann ausgeschlossen), und leichte depressionsphasen. vor zwei wochen habe ich mich dann nochmal dazu entschlossen meine schilddüse untersuchen zu lassen und ging nach telfs zur nuklearmedizin.
achja was ich fast vergessen habe ist dass ich ziemlich viel abgenommen habe (sicher so 6 bis 7kg; wiege jetzt mit 1,66m nur mehr 45kg.. is mir einfach zu wenig)
jetzt weißt du meine ganze geschichte von vorne bis hinten... (ich hoffe das war jetzt nicht zuuuu ausführlich und überfordert dich nicht..

)
(ich habe bei allen untersuchungen die pille genommen, nur bei der letzten in telfs hatte ich eine stärkere, weil mir die alte zu schwach wurde und ich zwischenblutungen bekam) hat die pille so eine große auswirkung auf die schilddüse? zwischen der untersuchungen meines hausarztes und des internisten und der jetzigen untersuchung in telfs war ca ein dreivierteljahr.
danke fürs lesen und liebe grüße
pimpinella