Gast hat geschrieben:
Mit Besorgnis lese ich in diesem Forum immer wieder von psychischen Problemen, Panik, Psychotherapien, Klinikaufenthalten im psychiatrischen Krankenhaus? Als erst seit kurzem betroffene Hashimoto Pat. beginne ich mich zu fragen, ob man zu all den körperlichen Zuständen auch mit psychsichen Problemen rechnen muß.
Hallo!
Wenn die SD verrückt spielt und der Hormonhaushalt völlig aus dem Gleichgewicht ist, wirkt sich das sicher auch auf die Psyche aus.
Eine unbehandelte Überfunktion bzw. eine unbehandelte Unterfunktion kann sogar zu sehr massiven psychischen Beschwerden führen. Depressionen, Panikattacken, Labilität bis hin zu Selbstmordgedanken etc.
Bitte beachte, dass ich davon schreibe, wenn die Über- bzw. Unterfunktion UNBEHANDELT ist und der HORMONHAUSHALT aus dem GLEICHGEWICHT ist.
Wenn alles richtig eingestellt ist und die richtige Hormondosis gefunden ist, dann ist es oft so, dass die Probleme auch von selbst wieder verschwinden. (Leider nicht bei allen, aber bei sehr vielen)
Ich habe MB und hatte eine schwere Überfunktion, auch mit starken psychischen Problemen. Das hat sich nach der Regulierung der Hormonproduktion wieder alles von selbst gegeben. Umgekehrt war es so, dass ich kurzzeitig in eine Unterfunktion gerutscht bin (durch die SD-Blocker ausgelöst) und da hatte ich dann für diese Zeit auch wieder einige Probleme. Depressionen, Weinerlichkeit, Antriebslosigkeit und all die lästigen Dinge halt.
Hat sich inzwischen auch wieder von selbst gelegt.
Eine gute Hormonlage ist einfach wichtig, damit der Körper und auch die Psyche richtig funktionieren.
lg
Maria