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 Betreff des Beitrags: Hashimoto und Wechseljahre
BeitragVerfasst: 16. Okt 2014 12:28 
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Registriert: 14. Okt 2014 16:16
Beiträge: 1
Hallo,

bräuchte bitte eure Hilfe.

Ich bin auf der Suche nach einem Arzt in Wien, der sich mit der Schilddrüse UND auch mit den Hormonen in den Wechseljahren befasst.

Vor ca. 3 Jahren wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. 1 Jahr später kamen dann Wechselbeschwerden dazu. Mein Körper spielt teilweise verrückt. Die anfangs sehr intensiven Hitzewallungen habe ich mit Hilfe von TraubensilberKerze halbwegs in den Griff bekommen. Schlafstörungen und extreme Gewichtsprobleme machen mir immer noch zu schaffen.

Aus diesem Grund würde ich jetzt gerne einen Arzt aufsuchen, der sich mit diesen Problemen auseinandersetzt und mir in beiden Fällen helfen kann.

Vielen Dank im Voraus für euer Feedback!
LG
bauxl999


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Wechseljahre
BeitragVerfasst: 22. Apr 2015 7:08 
Offline

Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Hallo Bauxel99,

wie geht es dir heute?

WENN Hahsimoto schon diagnostiziert ist bei Dir UND du adipös bist/wirst, Wechseljahrsbeschwerden bekommst...dann ist klar dass die Dosisfindung noch suboptimal läuft.

Du benötigst THYROXON als Hormon, Jod ist kontraindiziert
Unter Thyroxin sollte dein TSH unter 1,0 verbleiben. Ist er höher an Dosissteigerung denken
Regeldosisbereich ist 100-200µg als Tagesdosis für Erwachsene mit Restschilddrüse
Zielbereich liegt ab 1,5µg/Kg Körpergewicht (bis 2,0µg)..also solltest du unter 1,5 x dein Körpergewicht liegen, darf weiter erhöht werden..bzw MUSS, deien Symptome schreien es vom Himmel

Wie alt bist du? Selbst bei mir war mit 48-50 die angeblichen "Wechseljahre" eigentlich eine Thyroxin-UNTERdosierung. Lauit meinem sehr kompetenten deutschen Endokrinologen-Professor kann man ab 52 mit den wechseljahren rechnen. Hashis sparen sich viele Hormoen ein, erleben verlöängerte Zyklen, ausbleibende Eisprünge udn sind eher länger noch mit prämenopaualen Probemen behaftet als SD-Gesunde. Bei hashis sollten Ärzte also eher später mit den einsetzen der Wechseljahre rechnen..eben weil den Patienten zu oft thyroxin im Leben gefehlt hat.

Das su vor 3 Jahren Hashimoto diagnostiziert bekommen hast, heisst nicht, dass du das nicht schon 10 Jahre und länger hast. Es wird nur eben so spät erst erkannt.

Versuche mit den dir verfügbaren Ärzten auf einen Konsens zu kommen. Die entsprechenden Begründungen und Kausalitätsketten kannst du deinem Arzt liefern. Handeln muss er. Aber vielleicht ist einn anderer arzt aufgeschlossener dafür..manchmal der Frauenarzt..oder der Hautarzt. Gerne weibliche Ärzte haben es gelernt auch auf die Hormone vermehrt zu achten, auch wenn das im normalen Medizinstudium etwas unterrespräsentiert gelehrt worden ist.


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