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BeitragVerfasst: 06. Mai 2013 23:19 
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Registriert: 02. Mai 2013 23:49
Beiträge: 1
Hallo,

ich beschäftige mich mit der Frage ob der Therapieansatz meines Hausartztes in Ordnung ist und ich diesem folgen kann. Zu meiner Person ich bin 25 Jahre alt und habe ein Gewicht von 66 kg bei einer Größe von 177 cm.
diesen Dezember habe ich meinen TSH Wert durch einen Zufall (längere Geschichte) untersuchen lassen und da war er erhöht bei 4,7 mein Arzt hat mir nach einer ultraschalluntersuchung gesagt ich soll drei Monate jod 200 nehmen. War daraufhin trotzdem noch bei einer Spezialistin (auf anraten mehrerer Leuten) die auch noch Blut Ultraschall und Szintigramm gemacht hat und die sagte mir das gleiche. Sie meinte auch am besten erst mal 3 Monate jod nehmen und dann gucken wo der Wert hingeht. Jetzt habe ich am 16. April meine letzte Jod Tablette genommen und am 17. war ich bei der blutabnahme jetzt ist der TSH auf 3,6 gesunken. Jetzt soll ich weiterhin Jod Tabletten bis Mitte Juni nehmen und dann erneut zum Blut abnehmen kommen. Ft3 und ft4 wurden noch nie gemessen mein Arzt sagte mir das sei nicht nötig. Nun ist meine frage ob der Therapie Ansatz so in Ordnung ist und ich darauf Vertrauen kann was er mir sagt oder ihr andere Erfahrungen, Meinungen habt?
Hier ist mein alter Befund aus 01/2013 der Nuklearmedizinerin:
Indikation.
Latente Hypothyreose.
Untersuchungstechnik.
Schilddrüsenszintigraphie (58,2 MBq 99m-TcO4) am 09.01.2013.
Befund.
Orthotope, beidseits vergrößerte Schilddrüse mit homogener Nuklidspeicherung. Keine fokalen Mehr- oder Minderanreicherungen. Der Tc-Uptake beträgt 2,4% (Norm 0,5 bis 2%).
Untersuchungstechnik.
Sonographie der Schilddrüse und Halsweichteile (10,0MHz) am 09.01.2013.
Befund.
Beidseits leicht inhomogen, im Wesentlichen echonormal strukturiertes Schilddrüsengewebe ohne Nachweis solitärer Knoten oder Zysten. Volumen rechts 11,8 ml, links 10,3 ml.
Schilddrüsenhormonparameter vom 09.01.2013.
Anti-TPO-Antikörpertiter <60,0 IU/ml (< 60,0)
Beurteilung.
Bei der Patientin besteht eine Struma diffusa I. Kein Hinweis für Knotenbildung oder Immunthyreopathie. Insbesondere kein Nachweis einer Hashimoto-Thyreoiditis. Die bekannte latente Hypothyreose ist somit jodmangelbedingt. Ich empfehle die Einleitung einer Medikation mit jodidhaltigen Präparaten, z.B. Jodetten 200 1 x 1 Tablette täglich. Eine Kontrolle der Schilddrüsenhormonparameter in 3 Monaten sollte hierunter eine Euthyreose nachweisen. Nur bei persistierender latenter Hypothyreose ist eine Substitutionstherapie erforderlich, die vorzugsweise mit einem Kombinationspräparat durchgeführt werden sollte, z.B. Thyronajod 50.
Außerdem habe ich noch Werte aus 2007 und 2009:
2007 war ich eigentlich nur wegen einer Erkältung bei meinem Hausartzt. Dieser sprach mich dann zufällig auf meine Schilddrüse an da er fand das ich einen ausgeprägten Hals habe. Daraufhin machte er da er gerade Zeit hatte ein Ultraschall von meiner Schilddrüse wo das Volumen bestimmt wurde 9 ml. Blut wurde nicht untersucht.
2009 wurde bei mir ein großes Blutbild und auch der TSH basal gemessen aufgrund vermehrter Müdigkeit. Der Wert lag 2009 bei 2,8. Mir wurde dann gesagt das ich Eisen nehmen sollte. Über die Schilddrüse ist kein Wort gefallen. Das dieser Wert überhaupt gemessen wurde wusste ich nicht einmal, habe es erst letzte Woche zum ersten mal gehört (weil ich mich selbst an die Blut Entnahme erinnern konnte)
Vielen dank vorab!!!!
flower_mb


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BeitragVerfasst: 17. Feb 2015 19:50 
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Registriert: 05. Feb 2015 8:39
Beiträge: 541
Da die SD 2009 nur 9ml gross war udn die neuerliche Untersuchung von beidseitig inhomogen spricht, gehe ich im gegensatz zu deinen Ärzten von einem seronegativen hashimoto aus.

Statt Jod würde ich Thyroxintherpaie empfehlen. Schaden kann dier Jod wenn es dioch Hashimoto ist, was man nicht sicher AUSSCHLIESSEN kann. Wenn mit der Thyroxinsubstitution die SD wieder kleiner wird, dann würde ich damit weitermachen.

Jod kann die Werte beschönigen aufkosten der Schilddrüse, wenn wirklich Hashimoto vorliegt. Viele Ärzte meinen dann einen Heilerfolg zu beobachten, dabei haben sie nur das Abbrennen der HT-Schilddürse beschleunigt und dadurch Hormone unkontrolliert freigesetzt, die normalerweise intrazelllär gespeichert geblieben wären.


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