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BeitragVerfasst: 04. Mai 2011 13:06 
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Registriert: 03. Aug 2010 10:16
Beiträge: 1
Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Susanne, ich bin 32.
Bei der jährlichen Gesundenuntersuchung habe ich meine Hausärztin gebeten, auch meine Schilddrüsenwerte zu untersuchen, weil meine beiden Eltern Probleme mit der Schilddrüse haben (meine Mutter hat Knoten in der Schilddrüse und muss Hormone nehmen, mein Vater leidet an einer Autoimmunerkrankung). Dazu kommt, dass ich mich bei sehr vielen Symptomen, die für eine Unterfunktion immer wieder aufgelistet werden, wiederfinde, ich leide wiederkehrend an Depressionen, Antriebslosigkeit, Müdigkeit. Ich schlafe manchmal sehr viel. Ich kämpfe sehr, um im normalen Gewichtsbereich zu bleiben und es gelingt mir derzeit nicht, trotz einer sehr restriktiven Ernährung und mindestens einer Stunde Sport am Tag (73 kg bei einer Größe von 164). Ich habe in Gesprächen oft das Gefühl, dass Leute/Ärzte denken, ich wüde nach einer einfachen Lösung für mein Gewichtsproblem suchen, aber obwohl das ein angenehmer Nebeneffekt wäre sich nicht mehr so quälen zu müssen, ist dies nicht der Fall.

Die Daten zu meinen Hormonen auf dem Ausdruck den ich nach der Untersuchung erhalten habe sind:

TSH
3.680 (Normbereich 0,27 - 4,20 uU/ml)

Meine Hausärztin sagte mir, dieser Wert wäre im Normbereich und alles völlig in Ordnung.
Ich lese aber immer wieder, dass ein Wert nicht ausreicht, um eine Aussage über eine Schilddrüsenerkrankung machen zu können. Ausserdem habe ich auch zum TSH Wert gegenteilige Aussagen gelesen (dass ein Wert von 3,6 nicht normal wäre).

Ich bin mir unsicher, was ich glauben soll. Ich will mir auch keine Krankheit "einbilden" und bin froh wenn alles in Ordnung ist, andererseits fände ich es schade, wenn meine Probleme relativ "einfach" zu behandeln wären und dies aufgrund einer falschen Untersuchung nicht passiert.

Das Problem ist auch, dass ich für eine genauere Untersuchung zB. auf der Schilddrüsenambulanz eine Überweisung bräuchte, die ich aber nicht bekomme, da meine Ärztin ja meinte, dass alles in Ordnung sei.

Was soll ich tun - es dabei belassen, hat meine Ärztin recht? Soll ich entgegen ihrer ärztlichen Meinung weiter versuchen eine genauere Untersuchung zu bekommen? Wenn ja, wie könnte ich da vorgehen?
Ich freue mich sehr über eure Meinungen und Tips :)
Susanne


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BeitragVerfasst: 04. Mai 2011 16:55 
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Registriert: 18. Jan 2011 11:57
Beiträge: 56
Hallo Sue!

Erstmal herzlich willkommen hier im Forum!

Ich bin zwar selbst noch lange kein Profi - nehme seit Februar Schilddrüsenhormone - vor etwa 1 1/2 Monaten habe ich die Bestätigung erhalten, dass ich ein Hashi bin.

Aber eines kann ich Dir, nachdem ich schon sehr viel darüber gelesen habe, auch schon sagen: Dein TSH liegt zwar noch in der Norm (diese Norm ist übrigens auch sehr umstritten - das hast Du bestimmt schon gelesen), das beudetet aber nicht, dass Du keine Beschwerden haben kannst. Bei mir war es nämlich genauso - ich hatte fast ein Jahr lang eine ganze Liste von Beschwerden, bis ich endlich beim Hausarzt war und dieser zwar gleich den Verdacht, es könnte ev. an der Schilddrüse liegen, geäußert hatte, allerdings der Blutbefund ebenfalls noch in der Norm lag und somit alles okay war.

Bei mir wurden jedoch auch FT3 und FT4 bestimmt und mit diesen Werten habe ich mich dann hier registriert und nachgefragt - nur aufgrund der vielen Zuspruche bin ich dann der Sache weiter nachgegangen und habe einen Spezialisten aufgesucht - der dann sofort erkannte, dass meine Schilddrüse sehr wohl Unterstützung brauchen könnte und mir Euthyrox verschrieb.

Bei der ersten Kontrolle nach 8 Wochen wurde dann aufgrund des Ultraschalles und der erneuten Blutwerte (inkl. Antikörper) Hashimoto diagnostiziert.

Ich gebe Dir daher den Tipp, auch dran zu bleiben - wenn Du vom Hausarzt keine Überweisung für weitere Untersuchungen oder Blutabnahmen bekommst, geh doch einfach mit Deiner Ecard (vorausgesetzt Du warst in diesem Quartal noch bei keinem anderen Facharzt) zu einem Spezialisten. Ich weiß ja nicht, von wo Du kommst und welche Auswahl Du hättest - aber wie gesagt, dran bleiben würde ich auf alle Fälle - schon überhaupt deswegen, weil Deine beiden Elternteile auch Probleme mit der Schilddrüse haben, da liegt schon die Vermutung nahe, es könnte bei Dir auch so sein.

Liebe Grüße,
Maggy


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BeitragVerfasst: 04. Mai 2011 19:16 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
liebe susanne !

du kannst auch privat (wahlarzt) zu dr.zetting in die praxis kommen. termin gibts meistens innerhalb 1 woche.

nachdem bereits bei dir in der familie diverse sd-erkrankung nachgewiesen wurden, ist die wahrscheinlichkeit (besonders bei einer autoimmunerkrankung wie hashimoto) ebenfalls daran erkrankt zu sein, doch sehr groß.

dies solltest du unbedingt abklären lassen, damit man gegebenfalls rechtzeitig mit einer hormonsubstitution beginnen kann.

lg
MAUS


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