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BeitragVerfasst: 23. Nov 2007 13:29 
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Registriert: 05. Aug 2005 12:31
Beiträge: 103
Hallo ihr!

Ich habe mit ziemlicher Sicherheit herausgefunden, was meine zwei Autoimmunkrankheiten (Hashimoto und Vitiligo) ausgelöst hat: Habe vor ca. 10 Jahren eine relativ große Zahnfüllung aus Gold bekommen. (Amalgamplombe hab ich auch eine, aber schon seit meiner Kindheit). Etwa ein halbes Jahr später bekam ich die ersten Flecken und Schilddrüsenprobleme. Vor ein paar Jahren wurde bei mir neben meiner bekannten Allergie auf Nickel zusätzlich eine Allergie auf Palladium festgestellt. Zufällig bin ich auf folgendes gestoßen: Da reines Gold zu weich wäre, um Zähne damit zu füllen, wird es mit Palladium legiert. Palladium ist für den Menschen sehr giftig und lagert sich irreversibel im Körper ab, besonders im Gehirn. Es kann nachweislich Autoimmunkrankheiten auslösen. Ich habe praktisch ständig seit 10 Jahren ein Allergen in meinem Mund.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen?
Weiß jemand wieviel es ungefähr kostet, eine Zahnfüllung entfernen zu lassen? Ich würde mir gerne meine Amalgamplombe und meine Goldplombe entfernen und durch Keramik ersetzen lassen und parallel dazu homöopathisch ausleiten. Hat jemand damit Erfahrung?
Bin für jede Antwort dankbar!!!

Alles Liebe,

Lisa


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BeitragVerfasst: 23. Nov 2007 15:57 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo lisa,

deine idee finde ich sehr gut, ich hab mich damit auch schon beschäftigt - ich bin es allerdings noch nicht angegangen und einen vertrauenswürdigen arzt hab ich auch noch nicht gefunden, der nicht länge mal breite dafür abcasht. also, mit erfahrungen kann ich dir leider dbzgl nicht aufwarten, obwohl ich das ganze auch schon gerne hinter mir hätte - falls es überhaupt funktioniert und nicht noch mehr schaden anrichtet.
ich finde es sehr mutig von dir, diesen schritt zu wagen!

ich hab vor einiger zeit schon ein bisschen recherchiert und hab aufgegeben - ich finde es extrem kompliziert .
manche menschen reagieren auf schwermetalle, manche nicht. fest steht, dass sich schwermetalle - egal ob durch impfungen, zahnfüllungen, meeresfischverzehr u.ä. - im körper(auch gehirn) ablagern und speziell wenn man selen nimmt, das bindet zwar das schwermetall, kann als komplex(=selen+schwermetall) dann aber nicht mehr durch die blut-hirn-schranke - also bleibt es, angeblich durch die selenverbindung 'ungiftig' gemacht, im gehirn abgelagert.
hmm, das gibt mir schon mal zu denken... löst sich schwermetallverbindung doch einmal? was kann sie im angeblich 'ungiftigen' status anrichten?

ein rätsel ist mir auch die ausleitung (da blick ich nicht ganz durch), da werden chelatbilder genommen, die angeblich die schwermetalle binden und ausleiten sollen - man muss auch viel algen(extrakt?) zu sich nehmen, das wiederum uns hashis nicht so gut tut.
ja, vielleicht geht's auch anders - ohne algen - darüber hab ich aber noch nichts gefunden. und es werden zur ausleitung auch hohe dosen selen genommen - selen leitet schwermetalle aus - klingt ja auch gut, aber ich weiss ja was mit den schwermetallen, die sich im gehirn befinden, passiert. weiss man tatsächlich schon genug, um die folgen abschätzen zu können. löst es durch die gehirnablagerung irgendwann alzheimer oder parkinson aus? was passiert durch plötzliche massive giftausschwemmung mit niere und leber?

nächstes unterfangen für mich wäre: einen arzt zu finden, der das amalgan entfernt mit kofferdam und dazu noch zu einem leistbaren preis -bei mir sind nämlich noch 4 zähne mit amalgan gefüllt. dann muss man sich dort ja auch die kronen, inlays oder neuen füllungen machen lassen. ausserdem sollte, soweit ich mich noch erinnern kann, der zahn eine zeitlang gar nicht gefüllt werden (wg. 'verseuchung' des umgebenden zahnbereichs) und irgendwo hab ich mal gelesen, man soll auch alle 'toten' zähne rausnehmen lassen(fragwürdig). die meisten zahnärzte mit denen ich gesprochen hab, finden den kofferdam für nicht notwendig, ausserdem wird ja immer noch mit amalgam gearbeitet.

ich hab jetzt einfach einiges aufgeschrieben, frei von der leber weg(alles durcheinander), was mir in erinnerung geblieben ist - auf jedenfall viele offene fragen. ich möchte dich damit nur sensibilisieren, denn das wird eine menge zeit, rennereien und geld in anspruch nehmen.

wäre nett, wenn du von dir 'hören' lässt, wie du mit deinem vorhaben weiterkommst - es würde mich sehr interessieren.
ich wünsche dir gutes gelingen,
lg patrizia


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 Betreff des Beitrags: noch eine Vermutung....
BeitragVerfasst: 25. Nov 2007 20:19 
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Registriert: 31. Jul 2004 22:46
Beiträge: 31
Wohnort: Wiener Neustadt
Liebe Patrizia, liebe Lisa,

ich bin ja schon ein älteres Semester und als bei mir damals die Diagnose Hashimoto gestellt wurde, vermutete mein praktischer Arzt, es könnte eventuell auch mit der 1986 statt gefundenen Katastrophe in Tschernobyl und der dabei ausgetretenen radioaktiven Strahlung zu tun haben. Seither haben sich bei uns SD - Krankheiten rasend verbreitet.

Für mich wäre es schon denkbar, wer weiß wie viel noch immer verstrahlt ist?!?

Dies nur als eine von vielen Möglichkeiten.

Lieben Gruss

scarlett


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 Betreff des Beitrags: Re: noch eine Vermutung....
BeitragVerfasst: 26. Nov 2007 8:54 
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Registriert: 20. Jun 2007 7:13
Beiträge: 147
Scarlett hat geschrieben:
Liebe Patrizia, liebe Lisa,

ich bin ja schon ein älteres Semester und als bei mir damals die Diagnose Hashimoto gestellt wurde, vermutete mein praktischer Arzt, es könnte eventuell auch mit der 1986 statt gefundenen Katastrophe in Tschernobyl und der dabei ausgetretenen radioaktiven Strahlung zu tun haben. Seither haben sich bei uns SD - Krankheiten rasend verbreitet.

Für mich wäre es schon denkbar, wer weiß wie viel noch immer verstrahlt ist?!?

Dies nur als eine von vielen Möglichkeiten.

Lieben Gruss

scarlett


liebe scarlett!

als ich dein posting gerade gelesen hab, hab ich mich ziemlich erschrocken:
weil diese möglichkeit ich mir selber schon gedacht habe, und mich schon seit langer zeit beschäftigt: ich bin (ich war 13 jahre alt) an besagtem 26. april 1986 mit dem fahrrad nach hause gefahren und in diesen verseuchten regen gekommen. ich war völlig durchnässt.

und du sagst, ein arzt hat dir das gesagt? hast du noch weitere informationen??!!!
hat irgendjemand noch infos darüber?

danke!
liebe grüße
anina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Nov 2007 12:31 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Ihr Lieben,

also ich bin auch nicht ganz neu und habe den Tag von Tschernobyl mit meiner, damals neun Monate alten, Tochter im Garten verbracht.
Über einen möglichen Zusammenhang habe ich natürlich auch schon gegrübelt.

Allerdings gibt es vielleicht wohl auch so etwas wie familiäre Disposition. Eine Cousine die sich eine Zyste an der Schilddrüse entfernen lassen musste und eine früh verstorbene Großmutter deren Leiden sich, aus heutiger Sicht, ev. auch auf Schilddrüsenprobleme zurückführen lassen.

Das mit dem Zahngold bzw. mit dem Palladium, trifft auf mich eher nicht zu. Ich hatte meine Schilddrüsenprobleme vor dem Gold.

Bei der Gelegenheit, ein Dankeschön an alle die sich in diesem Forum melden. Man fühlt sich gleich besser wenn man sieht dass man nicht alleine ist.

Mit lieben Grüßen,

marilind


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 Betreff des Beitrags: Spätfolgen
BeitragVerfasst: 26. Nov 2007 19:00 
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Registriert: 31. Jul 2004 22:46
Beiträge: 31
Wohnort: Wiener Neustadt
http://de.wikipedia.org/wiki/Katastroph ... .C3.A4mien

Schaut Euch mal diese wikipedia Seite über Tschernobyl an!

LG

scarlett


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BeitragVerfasst: 16. Feb 2011 11:10 
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Registriert: 15. Feb 2011 14:24
Beiträge: 1
Naja da musst du aber erstmal den Beweis bringen, inwiefern sich Tschernobyl und die Behandlung beim Zahnarzt gleichen... Und das ist nicht mit nem wiki link getan oO
Was ich auch ganz interessant finde, dass die Leute langsam aber sicher Vertrauen in die Zahnmedizin setzen (siehe auch: http://www.finanznachrichten.de/nachric ... in-007.htm ) Würde mich da einfach mal anschließen
[url=http://www.freewarenetz.de/spb-arkaball.html]Spb Arkaball[/url]
Gruß Manuel


Zuletzt geändert von Florsd am 03. Jul 2011 17:18, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16. Feb 2011 13:28 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Hallo !

ich habe ebenfalls hashimoto und vitiligo. habe seit der jugend nur amalgamplomben und trotzdem die 2 autoimmunerkrankungen.
nachdem ich von hashi erfahren habe, habe ich all meine amalganfüllungen durch kunststoff ersetzen lassen - wobei ich der meinung bin, dass diese bei weitem nicht so lange halten wie amalgan.

was ich jedoch immer wieder gehört habe und auch selbst betroffen bin, dass viele hashis, seinerzeit an dem EBV-virus erkrank waren (ebsteinbarr).

vielleicht besteht da ein zusammenhang.???

lg an alle foris
@marilind (auch mein sohn war zu der tschernobylzeit ca 9 monate alt :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 19. Mär 2011 15:06 
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Registriert: 26. Feb 2004 9:18
Beiträge: 27
hm... also ich war ein kind als tschernobyl passiert ist, ich hatte mit 17 die EBV-Erkrankung und ich habe diverse Zahnfüllungen...

die zähne kann man vielleicht beeinflussen, den rest nicht wirklich.
was es aus gelöst hat, keine ahnung. vielleicht das zusammentreffen all dieser faktoren plus einer familiären veranlagung!?

wichtiger als die langzurückliegende ursache zu finden ist es für die betroffenen doch einen angenehmen ist-zustand zu erreichen...

euch allen alles gute!
krakra


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