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hallo!
Ich bin in der Jodfrage stark verunsichert.
Im Buch „Leben mit Hashimoto“ steht dass geringe Menge, so wie sie in der Nahrung vorkommen, nicht schaden.
Prof. Gessl hat bei einem Vortrag der SHG Schilddrüse in Wien gemeint, dass Jod ein Auslöser sein kann, bei entsprechender genetischer Veranlagung. Er meinte aber, wenn man dann schon erkrankt ist braucht man Jod nicht mehr meiden - spielt es keine Rolle mehr, weil man Haschi ja ohnehin schon hat.
Dann gibt es die glühenden Jodgegner, die meinen dass man den Verlauf und die Symptome durch Jodvermeidung stark beeinflussen kann.
Was mich aber wirklich ärgert ist, dass man fast keine jodfreien Lebensmittel bekommt. Das stört mich sehr. Wie viel Jod nehmen wir wirklich auf? Jod ist überall, vor allem auch im Viehfutter und daher auch in der Milch und in Eiern. Wurst, Brot, Fertiggerichte, alles ist mit Jodsalz erzeugt. Auch Bio ohne Jod gibt es nicht.
Manchmal frage ich mich, ob es vielleicht doch wahr ist, dass wir mit Jod zugeschüttet werden. Als Vorbeugung für den atomaren Supergau der irgendwann einmal kommen könnte?
Und warum werden vor allem die Österreicher, Deutschen und die Amis immer dicker? Ganz besonders die Amerikaner – in den USA ist sogar im Trinkwasser Jod!
Wir verwenden im Haushalt fast nur mehr unjodiertes Salz. Ich bilde mir auch ein, dass es mir besser geht, seit ich den Milchkonsum eingeschränkt habe. Für die Familienmitglieder, die nicht gefährdet sind, ist sicher noch genug Jod in all dem Zeug das außer Haus und zusätzlich gefuttert wird.
Kennt jemand zu dem Thema seriösen Studien oder Untersuchungen?
LG,
Marianne
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