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BeitragVerfasst: 02. Jan 2010 16:20 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hutzl hat geschrieben:
grüss euch,

ich wünsch euch allen ein gutes und gesundes jahr 2010 :o)))))

ich hätt da noch eine frage, bzw eine anregung:

nicht jeder, der eine SD-UF hat, ist automatisch auch ein HASHI oder?
meine werte zeigen eindeutig, dass ich eine UF habe, aber meine antikörper sind nicht grossartig erhöht - dh ich bin kein hashi!

schon alleine wegen der JODeinnahme ist das wichtig oder? bei hashi sollte man es so gut es geht vermeiden - bei einer UF soll man aber jod zu sich nehmen..........

lieg ich da jetzt komplett verkehrt? mein gott, wie kompliziert das alles ist - man müsste echt medizin studieren ggggggggggg

mir gehts aber soweit echt gut - die symptome sind verschwunden - meiner meinung nach (ohne blutkontrolle) war ich kurz in einer ÜF, warum auch immer - nehme immer noch die gleiche dosis und alles ist GUT!

lg claudia


hallo claudia !

auch dir ein prosit neujahr

normalerweise haben die meisten mit einer UF auch hashi, ausser natürlich sd-operierte die nicht gut eingestellt sind. es kommt auch vor, dass man mit einer zu kleinen sd geboren wird und im laufe der zeit entwickelt sich daraus eine uf, weil dadurch zuwenig hormone produziert werden, (kann-muss aber nicht sein).

deine antikörper sind nicht "großartig" erhöht, aber sie wruden nachgewiesen, dass alleine sollte schon ein erster hinweis auf hashi sein. hashi, kann auch ohne diesen nachweis einhergehen bzw. am ultraschall, als echoarm und inhomogens gewebe zu erkennen sein.

es kann beides nachgewiesen werden oder auch nichts und sich erst im laufe der zeit weiterentwickeln.

du solltest aber trotzdem regelmäßig eine bltkontrolle machen lassen - und jährlich ein ultraschall. du wirst auch ganz sicher mit der zeit deine dosis ändern müssen - ausser dein körper kommt mit der jetzigen dosis gut zurecht und die erkrankung schreitet langsam voran.

ich persönlich nehme auf jod keine rücksicht, lebe mein leben und geniese es - nur separat führe ich natürlich kein jod zu. ich gehe essen und frage nicht andauernt ob da jod drinnen ist oder nicht - warum den kopf noch zusätzlich belasten - mir geht es gut und meinem hashi
auch ;-))

lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 04. Jan 2010 18:37 
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Registriert: 14. Dez 2009 11:27
Beiträge: 4
Wohnort: Klagenfurt
hallo an alle,

danke für Eure Berichte, bin froh verstanden zu werden.

ja das Umfeld tut sich schwer einen zu verstehen. Eigentlich hätte ich heute wieder arbeiten müssen, aber es ging einfach nicht... fühle mich wie ein Versager.

Am Samstag war ich nur ein wenig spazieren und einkaufen und war fix und alle - unglaublich.

Morgen gehe ich zum Hausarzt, hoffe mein Befund ist da und dann habe ich Zahlen und Fakten.

Werde berichten.

glg, Petra


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BeitragVerfasst: 05. Jan 2010 10:16 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
Wohnort: Graz
Guten morgen petra,

deshalb sind wir auch für das forum so dankbar - hier gibt es gleichgesinnte, die sich aufbauen und verstehen und niemanden ist eine frage oder antwort zu blöd und wenn man sie 10x stellt....

Du bist KEIN versager - du hast nur eine neue herausforderung im leben, die es zu meistern gilt.
ich kann dir nur aus eigener erfahrung sagen: lass dir zeit, mach dir keinen druck, relax so gut es geht und tu nur das, was du auch willst - stress ist horror und schmeisst dich immer wieder zurück.
ich kann beruflich darauf keine rücksicht nehmen, da hab ich nun mal zeitweise stress - dafür mach ich mir privat keinen mehr. ich tue NICHTS, was ich nicht will, nichts wonach mir grad nicht ist - zb haushalt, alles was nicht sein muss, lass ich wenn ich nicht will.....verabredungen - wenn mir 1 stunde davor nicht danach ist, sage ich ab - meine freunde verstehen es...

und wenn du deine werte hast und dich auskennst und weisst, mit welchen werten es dir gut geht, wirst sehen, das leben wird wieder schön....sicherlich kommen immer wieder kleine rückschläge, aber du hast in der *guten* zeit, genug zeit um kraft zu tanken um die *schlechte* zeit dann zu überstehen....

ich wünsch dir alles gute
lg claudia


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BeitragVerfasst: 10. Jan 2010 21:09 
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Registriert: 07. Aug 2009 9:24
Beiträge: 7
Hallo Petra,

Zu der (wie ich finde) Kernfrage:
>Ich wollte daher jetzt Euch um Rat fragen: ging es Euch irgendwann wieder
>mit den Tabletten wie früher? Oder werde ich auf "Sparflamme" bleiben?

Ich will wieder einmal jenen Beitrag zitieren, den ich als erstes fand, nachdem ich suchte, was Thyrex eigentlich tun soll.
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1087199
In diesem Beitrag (und ähnlichen im selben Forum) fand ich mich selbst wieder. Ich hatte kaum körperliche Schmerzen, aber dieses depressive Gefühl in mir, das mich fragen ließ, wozu ich überhaupt noch auf dieser Welt existiere war denn doch Schmerz genug.

Damals (Herbst 2008) hatte ich eine lange Phase mit übermäßigem Stress, und eine Phase mit eigeninitiierter extremer körperlicher Überlastung hinter mir. Ab Herbst 2007 war ich dann auch noch arbeitslos. Bedeutete für mich zusätzlichen Negativ-Einfluss.

Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder leistungsfähig zu werden. Mein Gehirn wollte auch nachlassen. Bis zur Pension wäre es noch eine Ewigkeit, wenn ich in Tagen rechne ...

Dann hatte ich aber ein Gespräch mit meiner Mutter. Sie hat andere Symptome, aber die gleiche Krankheit. Und nach durchforsten des Internets nach anderen Meinungen versuchte ich recht bald auf meinen Körper zu hören. Dieser teilte mir offensichtlich mit, dass ihm Thyrex gut tut. In Mengen gut tut, wie es kaum jemand verträgt, schätze ich.

Inzwischen nehme ich (nach vorsichtiger Steigerung) seit über einem Jahr gleichmäßig pro Tag 150µg Wirkstoff zu mir. Bei längerer körperlicher Anstrengung (über Tage) habe ich sogar noch erhöht, um dieses seltsam drückende depressive Gefühl wieder los zu werden. Im Beipacktext steht, dass Antidepressiva in der Wirkung verstärkt werden. Ich finde, dass da was drin sein muss, das viel besser wirkt als AD's. Ich fühlte mich mitunter richtig glücklich, nicht nur Gefühls-heruntergeregelt. Mir war plötzlich nicht mehr so schwerwiegend wichtig, dass ich eben keine Arbeit hatte. Ich sah durchaus Optionen für die Zukunft.

Nun habe ich vor ein paar Monaten meinen beruflichen Lotto-6er gezogen. Ich habe so viel an positiven Rückmeldungen wie noch nie. Ich fühle mich so stark gebraucht an dem Platz, den ich ausfülle. Ich habe gleichzeitig öfter wieder das Gefühl, dass ich zu wenig Medizin nehme. Dabei sagen ahnungslose, desinteressierte Ärzte, dass ich mich in einer Überfunktion zu befinden habe. Das sagt mein TSH. Viel weiter braucht man als Arzt nicht zu lesen. Und die Befindlichkeit des Patienten steht anscheinend auch versteckt auf dem Papier. Sonst wäre das Gespräch etwas länger geworden.

Neben der Medikation hatte ich seelische Unterstützung. Ich hatte Glück, EFT kennen zu lernen. Das erklärt mir mein verändertes Verhaltensmuster in schwierigen Situationen.

Immerhin habe ich so überhaupt keine Anzeichen von Unwohlsein. Schwitzen in der Nacht (extrem, obwohl Kältegefühl) ist nun vorbei. Mein Haarausfall dürfte nach kurzer Umkehr mäßig wieder kommen (macht nichts). Ich fühle mich wieder belastungs-(leistungs-)fähig. Ich lasse inzwischen so manchen Ärger gar nicht an mich heran. Ich agiere insgesamt viel ruhiger als früher, meine ich. Alles geht sich rechtzeitig aus. Ich bin nur sehr beschäftigt, aber Überlastung lasse ich tunlichst nicht mehr zu. Wenn es mir doch passiert, habe ich Thyrex und EFT. :-)

Zu deiner eingangs erwähnten Frage:
Ja, mit den Tabletten ging es mir schon öfters wie früher.

Hoffnung gibt es überall
lg
Manfred


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