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 Betreff des Beitrags: Woher meine UF?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2007 10:42 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
Hallo an alle,

nach meiner OP am 25.1. (Entfernung rechter SD-Lappen aufgrund großen gutartigen Knotens) nehme ich 1 Thyrex 0,1 mg.

Vor der OP wurde eine UF festgestellt.
Mein Blut wurde immer nur auf TSH, fT3 und fT4 untersucht.
Ich lese hier so oft von TRAK, TPO-AK und TG-AK. Was bedeutet das?

Ich habe bis jetzt immer gemeint, diese Werte seien nur für Hahimoto-Patienten aussagekräftig und wichtig. Könnte man aufgrund dieser Werte herausfinden, dass meine UF aufgrund des Knotens auftauchte und nicht aufgrund von Hashimoto? Oder konnte man Hashimoto von vorherein ausschließen?

Ich habe am 26.2. meine erste postoperative Blutuntersuchung. Soll ich meinen Hausarzt drauf ansprechen und bitten, dass TRAK etc. auch geprüft wird?

Bitte um eure Meinung.
Danke und lieben Gruß,
Gudrun


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 Betreff des Beitrags: Re: Woher meine UF?
BeitragVerfasst: 15. Feb 2007 13:50 
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Registriert: 13. Dez 2005 13:16
Beiträge: 492
Wohnort: wien
hallo inna,

TPO-AK und TG-AK sind antikörper(ak), die bei hashimoto vorhanden sind(aber nicht immer messbar sind). sind diese ak nicht messbar, ist ht damit aber nicht ausgeschlossen.
TRAK sind ak, die meistens bei sd-überfunktion vorkommen, sie können aber auch bei ht'lern vorhanden sein.

TSH, fT3 und fT4 reichen für die überprüfung der sd aus, sagen aber nichts drüber aus, ob man ht hat oder nicht. bei verdacht auf ht werden dann die ak bestimmt, aber nachdem diese nicht immer messbar sein müssen, ist ein ultraschall der sd der entscheidende hinweis auf ht. aufgrund ht verändert sich die sd - manche sd-bezirke sind meistens zu diesem zeitpunkt schon funktionsuntüchtig und ergibt damit ein insgesamt inhomogenes, z.t echoarmes, bild.
mit knoten kenn ich mich leider nicht besonders gut aus - ob ein knoten tatsächlich eine uf bewirken kann, wäre für mich zwar vorstellbar, aber ehrlichgesagt - keine ahnung.
ht kann man nicht von vornherein ausschliessen, aber ich weiss ja auch nicht, wie dein sd-ultraschallbild aussieht.
wenn noch nie ak abgenommen wurden, dann würde ich, zusätzlich zu den anderen sd-werten, auch bei der nä. blutuntersuchung die ak abnehmen lassen - einfach zur abklärung der sd-uf.

alles gute,
lg,
patrizia


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 Betreff des Beitrags: Können Knoten UF bewirken ?
BeitragVerfasst: 15. Feb 2007 15:13 
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Registriert: 25. Okt 2006 20:10
Beiträge: 272
Wohnort: Wiener Neustadt
Servus Gudrun,

normalerweise melde ich mich im Hashi-Forum nicht zu Wort, in Deinem speziellen Fall schon, weil die Frage keine ausschließliche Hashi/Basedow-Frage ist:

Knoten in der Schlddrüse können je nach Art und Größe Über- bzw. Unterfunktionen der SD bewirken. "Kalter" Knoten ab einer gewissen Größe bildet im Knotenbereich keine SD-Hormone -> UF.
"Heisser" oder autonomer Knoten bildet viel zu viel Hormon ohne auf die SD zu hören -> ÜF.
Leider ist jedoch nicht auszuschließen, dass zusätzlich zu den Knoten auch Entzündungen, Hashi oder Basedow die Ursache von SD-Funktionsstörungen sein können. Daher ist's sicher nicht schlecht, einmal diese Laborparameter (Antikörper) zu kontrollieren. Aber da wissen sicher die Hashi-Spezialisten und -innen viel besser Bescheid wie ich einfacher "Krebsler"..........:)

Also in diesem Sinne noch einen netten Tag und liebe Grüsse

-Ernst-


"Es ist nicht nötig sein Leben zu ändern, es ist nur nötig anders zu denken...."


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17. Feb 2007 12:08 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
Hallo Patrizia, lieber Ernesto!

Danke für eure Antworten!

Ich habe beschlossen, meinen Hausarzt auf jeden Fall zu bitten vom Labor die Antikörper auch mitbestimmen zu lassen.

Bin gespannt, was dabei rauskommt.

Liebe Grüße und alles Gute für euch!
Gudrun


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 Betreff des Beitrags: @ Ernst!
BeitragVerfasst: 17. Feb 2007 12:21 
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Registriert: 03. Jun 2006 9:36
Beiträge: 38
Wohnort: Pinkafeld
Noch einmal: Hallo Ernst!

Bei mir wurde vor zwei Jahren bei der Szintigraphie im AKH Wien ein heißer Knoten festgestellt. Damals waren meine Werte normal und es wurde keine Therapie für notwendig befunden.

Interessanterweise stand im Endbefund nach der OP, dass ich ein "kaltes Adenom" hatte, zum Glück war der histolog. Befund ja dann gutartig.

Kann sich denn ein erstmals heißer Knoten in einen kalten verändern?

Was mich auch irritiert: Warum wurde mir nicht schon damals ein SD-Medikament verschrieben, um den Knoten vielleicht "schrumpfen" zu lassen?

Irgendwie ist das alles ein Endlosthema.
Mir gehts psychisch gar nicht so gut... denke zuviel über mich nach.
Manchmal ist es ganz schlimm, dann habe ich Probleme beim Schlucken, kriege keine Luft...

Montag beginne ich wieder zu arbeiten. Ich hoffe, dass ich dann wieder meinen Rhythmus finde!

Dir alles alles Gute!

Lieben Gruß,
Gudrun


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