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| Jod in Nahrungsmitteln, welche? https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=11&t=5961 |
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| Autor: | HalloDu [ 03. Dez 2018 14:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | Jod in Nahrungsmitteln, welche? |
Hallo, aufgrund eine unschöne Diagnose die ich unlängst bekommen habe, wollte ich nun wissen, wie man es in Österreich schafft einen Jodmangel zu bekommen, und das obwohl man ja immer wieder hört, dass es sowas bei uns gar nicht geben sollte, aufgrund der Speisesalzjodierung und der Jodierung von Futtermittel. Und noch mehr, wie man es schafft, seine Familie vor einer Unterversorgung und die Folgen daraus zu bewahren. Ich bin auf Suche nach Jod bzw jodiertem Salz in (bereits fertigen) Nahrungsmitteln. Ich gehe nun schon seit Tagen x Zutatenlisten von diversen Lebensmitteln durch, und finde.... nichts. In diversen Wurstwaren findet man nur normales Salz, das gleiche mit Tiefkühlgerichten, Fertiggerichten, gewürzte Fleischwaren, und auch bei Brot und Gebäck findet man vieles nur mit Speisesalz, aber nichts mit Voll- bzw Jodsalz. Thema Futtermitteljodierung: ist offenbar unerheblich für Fleisch und Wurstwaren, nur in der Milch und in Eiern dürfte es das Jod (nicht sehr viel) erhöhen. Ich dachte mir dass es in Österreich schwer ist, unjodierte Nahrungsmittel zu bekommen, anscheinend ist aber das Gegenteil der Fall. Gibt es hier noch jemanden, der die tägliche Mindestempfehlung an JOD auf den Speiseplan bringen möchte, und wie schafft ihr das, außer täglich Fisch und Milch zu servieren? Vielen Dank und LG |
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| Autor: | Charlotte23 [ 03. Dez 2018 14:49 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Jod in Nahrungsmitteln, welche? |
Ist definitiv ein Jodmangel festgestellt worden? Test beim Arzt? Wenn ja, warum werden dann keine Jodtabletten verschrieben? So spart man sich das Salz. Viele Grüße |
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| Autor: | HalloDu [ 03. Dez 2018 16:17 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Jod in Nahrungsmitteln, welche? |
Ich brauche wohl keine Jodtabletten mehr. Definitiv wurde ein Struma nodosa festgestellt, (leider erst vom xten Arzt, obwohl mit blosem Auge gar nicht zu übersehen, hörte ich unzählige Male: Sind Lymphknoten/von Infekten/Allergien ist nicht schlimm...müssen Sie damit leben....etc...) Der Struma ist nun tatsächlich bis unters Brustbein reichend und verhärtet und verknotet teils kalte teils warme Knoten. Der größte kalte Knoten ist über 5cm groß, die Schilddrüse selber hat nach Untersuchungen um die 200ml. Ist wohl schon sehr sehr lange am wachsen. Wurde vom (neuen) Hausarzt dann per sofort für die Szintigraphie im Krankenhaus reingeschoben. Nochmal Bluttest, Tumormarker auch positiv. Ich warte auf die OP Vorbesprechung und auf weiteres. Frage den Arzt in der Nuklear wie es passieren konnte, solche Megaknoten zu bekommen? Antwort: "Jodmangelgebiet Österreich" Dann Google befragt, und tatsächlich ist bei uns offenbar so gut wie nichts jodiert, außer das käufliche Speisesalz zum würzen für daheim. Ich habe eigentlich gerade sehr große Angst, mein Kind nicht aufwachsen zu sehen, und möchte nun zumindest für meine Familie und meinem Kind es ernährungstechnisch besser machen. Also die Frage, wo ist bei uns das Essen denn so unheimlich stark jodiert, wie es immer heißt? LG |
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