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| Autor: | hutzl [ 01. Sep 2009 14:58 ] |
| Betreff des Beitrags: | Selen? |
Jeden tag bekommt man neue infos - jeden tag soll was anderes helfen - langsam aber sicher kenn ich mich nicht mehr aus - der eine rät dazu, der ander rät ab......... **Bekamen solche Patienten über drei bzw. sechs Monate 200 Mikrogramm eines Selenpräparats, ging die Entzündungsreaktion bei der Mehrzahl zurück und das Wohlbefinden besserte sich. Für die Patientengruppe, bei denen eine Autoimmun-Schilddrüsenentzündung mit hohen Antikörperwerten im Blut neu festgestellt wurde, kann also eine ärztlich überwachte Therapie mit zusätzlichem Selen durchaus empfohlen werden. Diese gute Nachricht ist jedoch kein Grund, unkritisch zum Selen als Nahrungsergänzung zu greifen: Die Langzeitwirkung dieser Behandlung ist noch nicht erforscht, ebenso wenig die Wirkung auf andere Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse wie Morbus Basedow. Und auch bei der Hashimoto-Thyreoidits gibt es Einschränkungen: Bei Patienten mit bereits lange bestehender Entzündung ist die Schilddrüse bereits so weit geschädigt, dass sie sich nicht mehr erholen kann und auch die Selengabe nichts mehr nützt** es gibt auch verschiedene selenprodukte - mal mit zink, mal mit ACE - habt ihr erfahrung damit? wir suchen ja alle nach einer er-lösung des problems und nur gemeinsames austauschen kann uns weiterhelfen! lg claudia |
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| Autor: | reginald [ 09. Nov 2009 19:25 ] |
| Betreff des Beitrags: | Selen... |
hello claudia, ich bin ein ganz entschiedener gegner davon, einem element des periodensystems eine wunderheilende wirkung zuzuschreiben. erstens ist selen nicht ganz ungefährlich, eine überdosierung kann schädlich sein (so ist es eigentlich bei fast allen chemikalien). zweitens wenn du dich "normal" ernährst, kommst du locker auf die richtige selendosis, die dein körper braucht -bedenke wie wenig selen im organismus (bestenfalls wenige µg, also 0,000001Gramm!!!) gebraucht wird. liebe grüße reginald |
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| Autor: | whitedove [ 26. Aug 2011 9:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Selen? |
hm, also ich bin zufällig auf dieses Spurenelement gestossen.. als sich meine Beschwerden vor der Operation vermehrten, hatte ich regelrecht Heißhunger auf Meeresfrüchte (vor denen mir früher graute).. ich hab dann nachgeforscht und die enthalten sehr viel Selen. Als ich weitergoogelte fand ich die Berichte über Selen und Schilddrüse.. Es stimmt dass Selen nur zu einem geringen Prozentsatz benötigt wird, und dass ein zuviel genauso schlecht ist wie ein zuwenig. Dennoch habe ich mich gefragt warum Ärzte nicht allgemein bei Schilddrüsenerkrankungen den Selenwert bestimmen, wenn doch offensichtlich ein Zusammenhang besteht. Ich glaube nciht dass eine ärztlich kontrollierte (!) Selensubstition im Falle einer Mangelsituation schädlich sein würde. Und ob einer besteht, hängt halt sehr von der Ernährung ab (Vegetarier zb sind leichter betroffen, ich hab lange so gelebt) und dem Boden wo zb Getreide das man isst herkommt.. Österreich gilt soweit ich jetzt weiß als eher Mangelgebiet (http://www.alpinetgheep.eu/196-0-Wodurc ... stigt.html) Weiß jemand den Grund dass Ärzte da nicht nachhaken ? Wieviele Schilddrüsenpatienten haben im Endeffekt Selenmangel? Gibt es da Studien? Wäre doch eine prophylaktische Massnahme, um in Zukunft Krankheiten zu verhindern/verringern. |
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| Autor: | schueldi [ 12. Sep 2011 16:36 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Selen? |
ich sehe das wie reginald. ich glaube kaum, dass es einem wesentlich besser geht, wenn man ein wenig selen zu sich nimmt. |
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