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 Betreff des Beitrags: Tabletten
BeitragVerfasst: 28. Apr 2009 8:12 
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Registriert: 22. Apr 2009 22:41
Beiträge: 6
Wohnort: Graz
Hallo Maerchen!
Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag!
Das mit dem "Wasser" kann ich mir zwar auch vorstellen, merke aber persönlich nicht wirklich was davon. Na ja, mal abwarten. Es ist halt nur schade, dass man von den Ärzten so gar keine Info bekomt, warum z.B. gerade DIESES Präparat verschrieben wird und nicht ein anderes, oder wie Compipräparate wirken... Einerseits finden sie es nicht gut, wenn man im Internet herumsurft, andererseits: von WO bitteschön soll man sich denn Informationen holen??? (Nur ein kurzes Beispiel: in meinen Krankenhaus wurde sofort von einem Oberarzt klargestellt: "Es gibt sowieso keine Fragen nach der OP, außer "Wie schwer darf man heben"" ..alles klar, oder??? Habe auch meinen Chirurgen weder vor noch nach der OP ein einziges mal gesehen...zumindest nicht bewußt, vielleicht hat er ja, als ich schon in Vollnarkose war, kurz "Guten Morgen oder Hallo "gesagt...aber da kann man ja auch keine Fragen stellen... )
Noch eine Frage, maerchen: Wurde das Thyrex dir verschrieben, kann das auch der Hausarzt, oder muss das der Scgilddrüsenspezialist, oder kann man vielleicht sogar in der Apotheke sagen, man will das andere Präparat (wenn so und so der gleich Wirkstoff drin ist ???)
LG, Baflauto


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Apr 2009 9:06 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
schönen guten morgen!

bezüglich Combithyrex - wie maérchen richtig feststellte- kann ich folgenden sagen

ich habe mit combithyrex NICHT abgenommen. dazu ist es genau so wenig geeignet wie ......
bekam es auf grund umwandlungsstörungen (T3 bei 20%)
bei mir hat es auch eine gute psychische Kompinente - war vorher mitunter sehr depressiv.....jetzt geht mir eindeutig besser
nehme aber zusätzlich zu Combithyrex noch 50 Thyrex
grisu


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Apr 2009 13:11 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
Wohnort: wien
hallo baflauto!

der hausarzt könnte es natürlich auch entscheiden, keine frage. ich habs allerdings bei meinem internisten deponiert, dass ich von euthyrox auf thyrex umsteigen will.

da ich zu diesem zeitpunkt bereits mehrere monate lang euthyrox genommen (und nicht vertragen) habe, war auch der beobachtungszeitraum lang genug, um einen umstieg zu rechtfertigen.

dass dir der apotheker einfach ein anderes medikament geben darf, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen - es sei denn, es würde in die generika-regelung fallen???


hallo grisu!

oh... und ich dachte immer, T3 sei für die gewichtsabnahme besser geeignet? musst du eigentlich auch auf deinen zuckerspiegel mehr achten als unter reiner T4-einnahme?

ich möcht mir nämlich (falls all meine lästigen zipperleins nicht bald besser werden) auch irgendwann ein kombipräparat verschreiben lassen, hab aber angst vor einer etwaigen insulinresistenz...

wie lange hast du denn reines T4 genommen, bevor du combithyrex bekommen hast? und wie hast du es deinem arzt gegenüber argumentiert? mit den depressionen? leichte depressionen habe ich ja auch immer wieder, allerdings wirklich ganz schwache und meist auch nur in der früh nach dem aufwachen... (ob da der cortisolspiegel eine rolle spielt??? hmmm....)

liebe grüße
maerchen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28. Apr 2009 13:35 
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Registriert: 16. Aug 2007 8:27
Beiträge: 155
bei mir hat meine internistin von selbst vorgeschlagen ein combipräperat zu nehmen
ich nehme wie gesagt comithyrex mite ( 50 t4, 12.5 t3) + 50 t4 extra
nehme diese Kombination seit 1 1/2 Jahren
Blutzuckerwerte sind ok
habe nach meiner OP -fast ganze SD ca 1 Jahr lang t4 genommen ( bei der histologischen Untersuchung stellte sich heraus, dass ich doch Hashi habe - von einem Arzt(nicht meiner jetzigen Internistin) absolut verneint, da keine AK vorhanden waren
grisu


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 Betreff des Beitrags: Werte
BeitragVerfasst: 29. Apr 2009 14:04 
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Registriert: 08. Sep 2008 16:35
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
Vielen Dank an alle für die Info.
Ist interessant, nur schade, dass uns da kein Arzt hilft und wir so im Regen stehen gelassen werden und wir uns alles mühevoll heraussuchen müssen. Naja was solls. Irgendwann werden wir Spezialisten auf dem Gebiet der SD und dann brauchen wir keinen Arzt mehr :) . Meine Werte waren im Feb.
ft3: 2.34pg/ml, fT4 1.22 ng/dl und TSH 2.07 uU/ml. Also alles im grünen Bereich. Kontrolle in einem Jahr!!!! wobei ich der Meinung bin, dass die Werte schwanken. Betreffend abnehmen kam ich auch schon auf den Gedanken eine Überfunktion herbeizuführen, da meinte ein Allgemeinmedizinger, dies sei keine gute Idee. Aber so richtig hat mir noch keiner erklären können für was die SD notwendig sei. Naja für die Hormone, das ist mir schon klar, aber da meine Hormone sowie so verrückt spielen, da ich im Wechsel bin, kenne ich ich überhaupt nicht aus.

Andere Frage:
Hatte wer von euch auch Nierenbeschwerden. Seit einiger Zeit spüre ich meine Nieren, obwohl ich genug trinke und in den letzten 2-3 Wochen sind meine Finger kribbelig und pampig.

Vielleicht verirrt sich einmal ein Mediziner auf diese Seite und könnte eine uns für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.

Lg an alle
Ness


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 Betreff des Beitrags: Re: Werte
BeitragVerfasst: 29. Apr 2009 14:18 
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Registriert: 10. Sep 2008 21:44
Beiträge: 397
Wohnort: wien
hallo ness,

ness hat geschrieben:
Betreffend abnehmen kam ich auch schon auf den Gedanken eine Überfunktion herbeizuführen, da meinte ein Allgemeinmedizinger, dies sei keine gute Idee.


da muss ich deinem arzt allerdings recht geben.

ich hatte schon mal eine überfunktion, und zwar eine massive: meine freien werte lagen bei 120 % (ft3) bzw. 140 % (ft4).

ich hatte an symptomen:

* bluthochdruck bis zu 170/100
* ruhepuls zwischen 100 und 120 (auch abends, im bett liegend)
* herzstechen
* kopfdruck, sodass ich dachte, mir platzt jeden moment die schädeldecke
* hämmernden herzschlag, so dass ich dachte, mir zerreißt demnächst der brustkorb
* jede menge angstzustände, wie man sich angesichts der o.a. symptome lebhaft vorstellen kann
* wassereinlagerungen und ödeme
* noch schlimmere mastopathie und noch ärgeres PMS als sonst
* und abgenommen habe ich auch nicht.

du siehst also, es steht sich nicht dafür, du handelst dir noch mehr gesundheitliche probleme ein (teils mit dem risiko bleibender schäden --> vorhofflimmern, herzmuskelschädigung) und vorteile gibt es keine.

liebe grüße
maerchen


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2009 11:06 
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Registriert: 23. Mär 2007 11:51
Beiträge: 19
Wohnort: Wien
Hallo auch von mir mal wieder
Jetzt muß ich auch meinenSenf dazugeben betreffend Schildrüse und Ärzte.
Ich hatte im März 2007 eine Schilddrüsen total OP (enorme Knoten, aber gutartig, bin nur fast erstickt). Bekam nach der OP Ethyrox 100 verschrieben. Nach 1 Monat kontrolle im KH, alles OK und somit wurde ich für weitere Kontrollen an den Hausarzt verwiesen. Ich mache halt halbjährlich Blutkontrolle, die Werte varieren. Was mir auffällt, die Referenzwerte ändern sich auch ständig.
An und für sich hatte ich mit der Einstellung keine wirklichen Probleme. Am Morgen ist das Aufstehen zwar schwer und an manchen Tage hatte ich das Gefühl nicht wirklich auf Touren zu kommen. Darüber habe ich mir aber keine wirklichen Gedanken gemacht. Man schiebt es halt aufs Wetter.
Nur eines ist schlimm...beim Sport..Aussdauersport wie Radfahren oder stundenlanges Wandern in den Bergen wird zur Qual. Ich habe dann immer das Gefühl meine Beine möchten nicht mehr, bin wie erschlagen und hundemüde.das Herz pumpt wie wild und Atmen wird zur Qual. Ich war dann bei meiner Hausäztin, die sah sich meine Blutbefunde an und meinte..alles OK, die Werte sind im Normalbereich. Das glaub ich schon, nur denke ich, sobald man sich mehr bewegt und anstrengt, dann würden etwas höhere Werte nicht schaden?
2008 hatte ich dann noch eine Gebärmutterentfernung...Super, wieder ein Eingriff in den Hormonhaushalt.
Nach der SH OP konnte ich mein Gewicht noch unter Kontrolle halten, aber jetzt nach der Gebärmutter OP ist das schier Wahsninn. ich habe nach der OP 6 Kilo zugenommen, und es war kein Stop in Sicht. Also habe ich angefangen zu hungern. Nur Frühstück,am Vormittag einen Apfel, am Nachmittag ein Joghurt, am Abend ein Blatterl Schinken und eine hartgekochtes Ei. Das war Mitte Jänner Ich gehe 3x die Woche ins Fitnesscenter, am Wochenende, wenns das Wetter erlaubt ,wandern oder radfahren. Super 5 Kilos sind wieder runter, aber mit welchem Aufwand, das kanns ja nicht sein.
Jetzt mache ich einen Selbsttest. Ich bin auf Euthyrox 150 umgestiegen.
Im Moment fühle ich mich wohler, hab das Gefühl wieder fiter zu sein. Ich kontrollier aber immer sicherheitshalber meinen Blutdruck, und beobachte mich selber. In 2 Wochen fahren wir eine Woche in die Berge. Ich bin schon gespannt wie es mir dann gehen wird.
Mir ist schon klar, dass ich jetzt wirklich aufpassen muß. Eine Überfunktionreaktion möchte ich auch nicht. Aber wenn die Ärzte (und da ist meine sicher keine Aussnahme) einfach nach dem Befund gehen, ohne auf die Bedürfnisse des einzelenen Menschen einzugehen, was soll man tun?
Ich lasse euch aber sicher wissen wie es weiter geht.
liebe Grüße
Samy


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. Mai 2009 18:59 
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Registriert: 22. Apr 2009 22:41
Beiträge: 6
Wohnort: Graz
Hallo samy!
Gratuliere zu den 5 kg, aber was ist das für eine Ernährung( 1 Apfel, Joghurt und Schinken...) das kann es doch nicht sein oder?
Habe übrigens die gleichen OP´s hinter mir (nur in umgekehrter Reihenfolge: Gebärmutter vor 1 1/2 Jahren, jetzt im März Schilddrüse) - und auch Gewichtsprobleme. Habe auch festgestellt, dass ohne "Hungern" wirklich gar nichts runtergeht...
Schilddrüsenwerte werden leider erst im Juni kontrolliert, mal schauen, ob Euthyrox 75 ausreichen (hab ja noch eine halbe Schilddrüse...)
LG, baflauto


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 Betreff des Beitrags: Gewicht
BeitragVerfasst: 11. Mai 2009 7:20 
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Registriert: 20. Mär 2009 13:31
Beiträge: 13
Guten Morgen!

Also mir geht's ähnlich ...

Ich wurde am 11. März im LKH St. Pölten operiert, die ganze SD wurde entfernt.
Vorher war ich "sehr" sportlich, habe ungefähr letztes Jahr vermehrt begonnen für mich bzw. meinen Körper was zu tun - radfahren, walken, usw. Das Gewicht purzelte auch, was mich sehr freute.
Über den Winter hab ich 2~3 kg zugenommen, wobei ich das nicht für schlimm empfand.
Nach der OP ging's mir zuerst nicht soooo toll, ich wurde auf Thyrex 100 (1 x pro Tag) eingestellt.
Mittlweile habe ich wieder zugenommen - klar ich mache zur Zeit noch keinen Sport, möche aber wieder vermerht mit Bewegung beginnen.
Ich kann keine Kilo-Angabe machen, da ich mich nicht auf die Waage stelle ;-)
Mein Essverhalten ist im Grunde genommen eher gesund - ich esse kein Fleisch, des öfteren Fisch, vermehrt Gemüse, hin und wieder Süßspeisen mittags, aber so nasche ich nicht bzw. sehr, sehr wenig. Auch Chips mag ich gar nicht gern ...

Meine nächste Untersuchung ist Anfang Juni in St. Pölten, aber wie soll ich essen bis dahin???
Irgendwie verzweifle ich schon ein wenig - noch viel weniger??? Das kann ja auch nicht wirklich gesund sein?

Vorerst mal liebe Grüße in die Runde,
von einer frustrierten
Babs.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Mai 2009 8:26 
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Registriert: 22. Apr 2009 22:41
Beiträge: 6
Wohnort: Graz
Hallo babs!

Wir sind ja fast am selben Tag operiert worden (ich am 10.3.!!), habe am 10.6. die Kontrolle.
Ich finde es schon toll, dass man so gar nicht über Essverhalten nah so einem Eingriff in den Stoffwechselhaushalt informiert wird, findet ihr nicht auch???
Jeder Arzt sagt nur, "oh, sie sind aber übergewichtig, das ist schlecht für...".aber dass man sich sowieso schon das ganze Leben plagt, Gewicht rauf, runter...wird völlig ignoriert, da kann man sich nur selbst informieren.
Babs79, kann es sein, dass du einfach zu iele Kohlehydrate (sprich Reis, Nudeln,Brot...)isst, weil du schreibst, dass du kein Fleisch usw. isst.
Also ich kann nur empfehlen, viiiiieeel Gemüse, immer Eiweiß (hält länger an) und fast keine Kohlehydrate essen (so in etwa "Wallezcek-Methode"), so klappt es auch bei mir.Ich weiß, es ist schwer, aber ich glaube, wirklich abnehmen klappt dann nur mit "kasteien", Sport machen, zumindest zwei mal die Woche "Dinner-Cancelling" usw.
ODER...die Ärzte finden doch mal einen Grund warum es Menschen gibt, die (ohne Sport) Berge verdrücken können (will ich ja gar nicht, nur einfach "normal" essen, ohne schlechtem Gewissen bei einem Stück Kuchen zwischendurch), und schlank sind, und andere, die schon beim Anblick einer Portion Nudeln 1 kg mehr auf die Waage bringen...liegt es doch am "Stoffwechsel"-sprich Schilddrüse?? Kann man die nicht so "einstellen", dass man einfach ohne "schuldig" zu sein, sich normal ernähren kann?????
So, ihr seht, ich bin frustriert, aber ich kämpfe auch schon seit ich "denken" kann, mit den Kilos.
Ich würde nur jenem abraten, mit den Tabletten selbst "herumzudoktern", kann gefährlich sein... die Frage ist nur: langfristig "gefährlicher" als Übergewicht?????
LG, baflauto


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