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Schilddrüsenknoten
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Autor:  mausal026 [ 16. Mai 2011 20:39 ]
Betreff des Beitrags:  Schilddrüsenknoten

Hallo

Mein Name ist Petra und ich bin 27 Jahre alt.

Also bei mir fing alles ganz harmlos an. Ich ging in Jänner zu einem Internisten, weil ich ständig müde, starkes herzklopfen, sehr unruhig war. Der untersuchte die Schilddrüse und sagte, dass ich auf der linken Seite eine kleine Zyste hätte. Aber er ging nicht mehr näher darauf ein.

Im Februar war ich dann im Krankenhaus wegen herzstolpern und müdigkeit. War ständig müde, konnte mich auf die Arbeit nicht mehr konzentrieren. Aber die sagten mir nur, ich sollte mehr Sport machen. Die Schilddrüse haben sie nicht untersucht.

Das wurde mir dann alles zu blöd und ich ging zum Hausarzt und sagte, dass ich mir die Zyste gerne untersuchen lassen würde, ob sie eh nicht größer wurde usw. Da stellte sich dann heraus, dass es gar keine Zyste war sondern ein Knoten. Und nicht nur auf der li Seite sondern es ist auch ein Knoten auf der re Seite zu sehen. Na bumm. Für mich brach eine Welt zusammen. Sie nahmen mir Blut ab und schickten mich zur Szinti. Jetzt warte ich nur noch auf den Befund. Ich sitz schon auf Nadeln.

Hab schon Panik, dass da kalte Knoten heraus kommen werden. Meine Mutter hatte vor 12 Jahren auch einen kalten Knoten auf der rechten Seite. Nun sitz ich hier und zerbrech mir ständig den Kopf.

Was der Arzt noch sagte war, dass es ein Struma wäre, und ich hab dann irgendetwas von Überfunktion gehört. War leider zu geschockt um genauer nachzu fragen. Was ich fragen wollte, was kommt jetzt alles auf mich zu? Sehr wahrscheinlich werd ich tabletten nehmen müssen, aber das wär mir egal, hauptsache es ist nicht bösartig. Ist das normal, dass der Knoten so schnell wächst? Im Jänner war rechts noch nichts zu sehen und jetzt ist der Knoten 8 mm groß.

Danke für eure Antworten

Lg Petra

Autor:  Hermine [ 17. Mai 2011 16:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten werden meistens einige Zeit regelmäßig kontrolliert ( auf Größe und Funktion - US und Szinti ) ).
Sollte sich herausstellen, dass es kalte Knoten sind und sie wachsen ( kann auch trotz Tabletteneinnahme der Fall sein ) - wird oftmals eine Punktion empfohlen.

Bei einer Größe von ca. 1 cm würde ich mir keine Punktion mehr machen lassen und sofort operieren lassen.

Die OP ist im Vergleich zu der Angst vor einem Ca ein Klacks.

Ich wünsch dir alles Gute!

Autor:  mausal026 [ 19. Mai 2011 17:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schilddrüsenknoten

Danke für deine Antwort. :D War heute beim Hausarzt wegen Befund, leider ist der noch nicht da und so heißt es weiter abwarten und Tee trinken.

Aber ist das normal, dass die Knoten so schnell wachsen?

Lg

Autor:  Hermine [ 19. Mai 2011 18:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schilddrüsenknoten

Ich hab die Erfahrung machen müssen, dass die US - Messungen nicht immer ganz korrekt sind .......
Deshalb würde ich das Wachstum auch nicht ganz so dramatisch sehen ...

Einige Tage vor meiner 2. OP hatte ich noch einen US - Befund und dort sah man zwar die Knoten aber man merkte nicht, das die gesamte SD stark verzystet war .......

Nach der OP sah man das wahre Ausmaß ........

Also bitte nicht die Nerven wegschmeißen und alles Gute!

Autor:  xxlirene [ 12. Apr 2013 16:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schilddrüsenknoten

Hallo habe gestern erfahren, dass ich einen großen Knoten habe. Die Schilddrüse arbeitet normal. Die Ärztin gab mir ein Medikament damit ich eine Überfunktion simuliere. Dies kann zu Gewichtszunahme führen. Ich habe mir gerade 70 kg mühsam heruntergehungert (von 160 auf 90) und nun soll ich diese Tabletten nehmen. Gibt es Alternativen?
Thyrex 75 mg. Als ich die Ärztin nach einer Alternative fragte reagierte sie beleidigt. Ich kämpfe so mit dem Gewicht und hungere . Wenn ich die Tabletten nehme werde ich wieder zunehmen und das will ich nicht.
Bitte um Ratschläge DANKE

Autor:  GPail [ 16. Mai 2013 9:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Schilddrüsenknoten

Hallo xxlirene,

soweit ich weiß, nimmt man bei einer SD-Überfunktion ab und nicht zu.

Also wenn eine Überfunktion simuliert wird, solltes du leichter abnehmen, siehe Info von "netdoktor.at"

Wie äußert sich eine Schilddrüsenüberfunktion?

Vereinfacht gesagt, führt eine Hyperthyreose dazu, dass von den Schilddrüsenhormonen beeinflusste Organfunktionen und Stoffwechselprozesse auf Hochtouren laufen. Welche Beschwerden die Betroffenen entwickeln, ist individuell unterschiedlich und hängt auch davon ab, wie deutlich der Hormonspiegel erhöht ist.

Zu den möglichen Symptomen einer Hyperthyreose zählen:

- psychische Anzeichen, wie allgemeine Unruhe, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen
- Herz-Kreislauf-Probleme, wie beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Bluthochdruck (Hypertonie) und Störungen des Herzrhythmus
- erhöhte Körpertemperatur, Überempfindlichkeit gegenüber Wärme, starkes Schwitzen
- Gewichtsabnahme trotz ausgeprägten Appetits und gesteigerter Nahrungsaufnahme
- häufiger Stuhlgang, oft verbunden mit Durchfall
- brüchige Fingernägel und Haare; Haarausfall
- feuchtwarme, samtartige Haut
- Schwäche, Krämpfe oder Zittern der Muskulatur
- Zyklusstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme
- Osteoporose
Die am meisten gefürchtete Komplikation der Schilddrüsenüberfunktion ist die thyreotoxische Krise. Dabei handelt es sich um eine extreme Erhöhung der Schilddrüsenhormone, die unter Umständen auch tödlich enden kann.

Liebe Grüße Gudrun

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