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Verkleinerung eines kalten Knoten
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Autor:  flamenco2804 [ 13. Sep 2009 13:04 ]
Betreff des Beitrags:  Verkleinerung eines kalten Knoten

Mein kalter Knoten wurde vor ca. 2 Monaten festgestellt. Damals war er 2,2 cm groß. Bei einem Ultraschall letzte Woche wurde festgestellt, dass er sich um die Hälfte reduziert hat, nun 1 cm groß ist.
Da ich am 21.9. meine OP plane, stellt sich nun die Frage, ob es möglich ist, dass dieser Knoten einfach wieder "verschwindet". Wahrscheinlich ist es ein Wunschdenken. Die Ärztemeinung dazu ist, dass die Größe eines kalten Knotens egal ist - er gehört heraus.
Da ich mir sicher sein möchte, das Richtige mit der OP zu tun, wäre ich für etwaige Infos sehr dankbar.

Autor:  whitedove [ 13. Sep 2009 17:48 ]
Betreff des Beitrags: 

hi flamenco! es stimmt insofern, dass auch kleine knoten, sollten sie bösartig sein streuen können.. nur sollte man wie ich finde schon alles in relation sehen.. denn auch eine operation hat ihre folgen. wenn man bedenkt, dass man bei obduktion von menschen zu 98% schilddrüsentumore/knoten gefunden hat, obwohl das nicht die todesursache war, bringt einen das auch zum nachdenken. und papilläres schilddrüsenkarzinom kann man, auch wenn es schon gestreut hat, relativ gut behandeln.
wenn sich dein knoten nun in 2 monaten um mehr als 1cm verkleinert hat, dann würde ich noch etwas warten..
hab im deutschen schilddrüsenforum gelesen, wenn ein knoten schrumpft, ist er gutartig.. ich weiß nicht ob man das so sagen kann, aber ich würd trotzdem abwarten.. man kann zumindest mit ziemlicher sicherheit bei dir sagen, dass es auch falls der knoten bösartig wäre, es sich um keinen sehr aggressiven tumor handelt, wo jede sekunde zählt. falls ich mich hier irre, oder wer andere erfahrungen hat, bitte laut geben.
meines wissens gelten mikrotumore (-1cm) als low risk, siehe auch abbildung in http://www.sd-krebs.de/index.htm?http:/ ... c6492.html.
trotz allem, und ich denke das ist ganz wichtig, ist es deine entscheidung, wie du dich wohler fühlst..

was mich interessieren würde, hast du in der zeit irgendwas bestimmtes getan oder geändert? oder l-thyroxin eingenommen?

übrigens ich bin selbst operiert, mein knoten war wie sich bei der op rausgestellt hat um 6mm kleiner als im ultraschall.. ich hab in dem kurzen zeitraum zwischen letzter untersuchung und op einiges gemacht (selen zugeführt, akupunktur/energiearbeit), hat mich sehr zum nachdenken gebracht. vor allem weil ich immer wieder auf ärzte gestoßen bin, die sagten `das gibt es nicht, dass ein knoten schrumpft oder verschwindet! dann wars eine zyste´, und doch hört oder sieht man es immer wieder.. nimmt vertrauen bei den ärzten, auch wenn sies gut meinen.

lg, whitedove

Autor:  flamenco2804 [ 13. Sep 2009 19:41 ]
Betreff des Beitrags:  Danke f. d.Meinung

Hallo
Danke f. d. Meinung. Ich hab schon viel gesucht im Internet und keine einschlägige Meinung zur Verkleinerung eines kalten Knotens gefunden. Ich war mir gar nicht sicher, ob es das überhaupt gibt:)
Da meine OP in einer Woche stattfinden soll, bin ich nun total verunsichert, was ich tun soll.
Ärztemeinung ist natürlich, kein Risiko eingehen, aufmachen und schauen, was das für ein zystisches Ding da drinnen ist.
Meine Mutter hat die Neigung zur Zystenbildung (OP an Brust, Eierstöcken und Schilddrüse). Bei mir wurde zu Weihnachten anfangs eine Zyste am Eierstock festgestellt, der zweite Arzt sah keine Zyste, sondern ein Myom und der dritte Arzt sah dann gar nichts. Konnte meine Geschichte gar nicht glauben und hat mich 2x untersucht und nichts gefunden.
Ich werde mich n. W. mit dem Arzt, der mich operieren soll, noch mal zusammensetzen und mir seine Meinung anhören.
Übrigens hab ich nie Medikamente genommen und nichts an meiner Lebensführung geändert. Einstellungsmäßig hat sich bei mir im Kopf seit der Diagnose einiges geändert. Ich lass mich von Vielem nicht mehr stressen und grenze mich besser ab. In stressigen Situationen hatte ich oft das Gefühl "mir bleibt die Luft weg".
LG
Andrea

Autor:  whitedove [ 14. Sep 2009 2:19 ]
Betreff des Beitrags: 

ja, das mit dem arzt absprechen ist sicher eine gute idee.
obwohl ich die erfahrung gemacht hab, chirurgen grenzen gern mal ihren bereich ab, machen nur ihren job und sehen sich nur als `schnipsler´.
hab den link gefunden, wo stand, dass knoten die schrumpfen gutartig sind.. http://www.sd-krebs.de/phpBB2/ftopic34.html

es ist deine entscheidung, aber nur als kleiner hinweis, knoten schrumpfen normalerweise auch nicht um mehr als die hälfte in nur 2 monaten.. ;) versteh nicht ganz, dass die ärzte dir da nicht noch kurz ne schonzeit geben.. um zu beobachten. natürlich mit regelmässiger kontrolle.
denn ist es wirklich nur eine zyste, dann wäre es echt schad, wenn du dafür deine schilddrüse verlierst.. und falls der knoten/oder auch zyste in der gleichen geschwindigkeit weiter schrumpft, wäre er in 2 monaten weg.. würd das zumindest noch so lange im auge behalten. will jetzt keinen blödsinn sagen, und vielleicht bleibt eine op eh nicht aus, aber in 2 monaten stirbt man nicht an schildkrüsenkrebs, und dann hast du wenigstens gewißheit, dass du das richtige machst oder gemacht hast.
ärzte drängen oft sehr zur operation.. aus `sicherheit´, und manchmal hab ich auch das gefühl, `weils leicht geht´, die hormone gut ersetzbar sind, etc. das is auch sicher sehr oft wichtig, vor allem wenn ein knoten schnell wächst oder schon sehr groß ist, aber wenn einer schrumpft.... würd echt nochmal nachhaken.

vlg

Autor:  Maus [ 14. Sep 2009 9:30 ]
Betreff des Beitrags: 

guten Morgen !

Vielleicht kannst du Dr.Herrmann um seine Meinung bitten - er ist ein sehr kompetenter Arzt und wurde mir von meiner NUK sowie auch von einem anderen Arzt empfohlen.

Ich habe zwar keine Knoten, jedoch Hashi, welches kaum in den Griff zu bekommen ist, zudem eine sehr, sehr stark durchblutete SD. Meine Ärztinr hat mir daher geraten, mir zu überlegen ob ich nicht operiert werden möchte.

http://www.drhermann.at/aufklaerung/kaknoten.htm

LG und alles Gute
MAUS

Autor:  flamenco2804 [ 14. Sep 2009 13:37 ]
Betreff des Beitrags:  Danke für die Info

Ich werde am Mittwoch meinen operierenden Arzt treffen und mich mit ihm beraten. Dzt. strömen so viele Meinungen auf mich ein und die OP rückt schon in greifbare Nähe. Danach werde ich eine Entscheidung treffen.
LG
Andrea

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