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| Vorsorge bei Kindern ? https://www.schilddruesenforum.at/viewtopic.php?f=10&t=3293 |
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| Autor: | Hermine [ 03. Apr 2008 18:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | Vorsorge bei Kindern ? |
Ich habe gehört, dass SD - Erkrankungen oftmals eine "Familiengeschichte" haben. In meinem Fall weiß ich, dass meine Omi in den letzten Jahrzehnten ihres Lebens einen deutlich erkennbaren "Kropf" hatte, der soviel ich mich heute erinnern kann, mit Tabletten behandelt wurde. Vielleicht lag es auch an den Umständen, an der damaligen Zeit, - ich weiß es nicht. Es wurde sicherlich auch nie ein US gemacht ... sie starb mit 89 Jahren ohne jemals näher an der SD untersucht oder operiert worden zu sein ....... Ich hatte mehrere Knoten und bin mittlerweile operiert und ohne SD unterwegs ......... Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob ich bei meiner Tochter ( sie ist fast 13 ) auch einmal die SD kontrollieren lassen sollte. ( Ich habe hier im Forum auch schon mehrmals von Kindern gelesen, die Probleme mit der SD haben. ) Wie steht ihr zu diesem Thema ? Gibt es bei euch auch eine "SD - Familiengeschichte" oder seid ihr jeweils ein Einzelfall in eurer Familie ? Wie haltet ihr das mit euren Kindern ? Vielleicht könntet ihr mir antworten ? Mit freundlichen Grüßen Hermine |
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| Autor: | Joschkoline1 [ 17. Apr 2008 15:04 ] |
| Betreff des Beitrags: | Vererbung... |
Soviel ich gehört habe, hatte meine Großmutter einen"Kropf", aber damals konnte man anscheinend nichts machen. Meine Mutter hatte 40 Jahre lang Knoten und nahm sehr lange SD-Hormone ein. Sie stand auch vor Jahren vor der OP, hat dann einen anderen Arzt gefragt, der meinte, dass eine OP nicht nötig sei. Und jetzt ist sie 78 und braucht gar nichts einnehmen. Ich bin voriges Jahr operiert worden und der ander Lappen ist auch knotig. Momentan kämpfe ich gegen eine Unterfunktion. Meinen Sohn - 26 Jahre alt - versuche ich zu überzeugen, dass er eine Untersuchung machen lassen soll. Ich glaube, dass er eine vergrößerte SD hat. Kann mich aber auch täuschen. Aber vielleicht habe ich Recht, weil er kann manchmal sehr überreagieren. Jedenfalls zieht sich das SD-Problem durch die ganze Familie. Liebe Grüße Susanne - Joschkoline1 |
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| Autor: | Hermine [ 17. Apr 2008 18:11 ] |
| Betreff des Beitrags: | @ Joschkoline |
Danke Susanne - dass du mir geantwortet hast ... Ich war schon etwas irritiert, weil ich vor 2 Wochen diese Frage stellte, und keine Reaktion kam ..... Hab mir schon Gedanken gemacht, ob ich mir vielleicht ZU VIELE GEDANKEN mache Ich habe meinen Mann vor 1,5 Jahren erstmals ( !!! ) mit ins AKH "geschleppt" , damit er sich auch mal einen US und ein Blutbild machen lässt .... bei ihm sind sowohl die Größe als auch die Blutwerte ok und es gibt auch keine Knoten - insofern hoffe ich dies auch für unsere Tochter ( bzgl. Vererbung ). Aber ich beobachte die Tatsache der familiären Vererbung schon seit einigen Jahren und es verunsichert mich schon ein wenig . Seltsam, dass wir zwei scheinbar die Einzigen hier im Forum sind, die davon betroffen sind. Liebe Grüße Hermine |
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| Autor: | Edith [ 18. Apr 2008 8:38 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Ich glaube, daß auch noch heute, viele Ärzte das Problem Schilddrüse einfach als Unsinn abtun. Da brauch ich nur an die Reaktion meines damaligen Hausarztes denken, wie ich ihm den Befund mit der Erstdiagnose und dem Vermerk "sofort/dringend Operation" vorgelegt habe. BZw seine Reaktion, wie ich, bestimmt 15 Jahre vorher, ihm die auftretenden Beschwerden schilderte. Wenn ich meine Symptome mit denen meiner mittlerweile verstorbenen oder noch lebenden Angehörigen vergleiche, kann man von Übereinstimmung sprechen (teilweise oder fast ident). Es wurde bisher bei keinem Angehörigen eine Fehlsteuerung der Schilddrüse diagnostiziert. Meine Vermutung ist auch, dass ich bestimmt schon in jungen Jahren Entgleisungen der Schilddrüse hatte. Möchte aber niemand ängstlich machen. Ein Gespräch mit einem guten Nuklearmediziner, vor allem wenn man selbst Kontrolltermine hat, würde ich einfädeln. edith |
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| Autor: | reginald [ 24. Apr 2008 9:27 ] |
| Betreff des Beitrags: | vorsorge... |
hallo ihr lieben, vorsorge ist PRINZIPELL immer gut, nicht nur was die SD betrifft. ebenso würde ich hier (als mann) die prostata vorsorgeuntersuchungen, oder (bei frauen) momographie untersuchungen, oder oder... (regelmässige gesundheitschecks) ich bin selbst vater (3 kinder) aber ich kann euch leider keine auskunft geben wie man die richtige mischung aus gut zureden und panik-verbreiten findet, es gelingt mir selbst nicht. ich glaube ein guter weg ist, selbst ein gutes beispiel abzugeben... so, das war jetzt mein senf, den ich dazu abgeben wollte... ich hoffe ich seid nicht zu enttäuscht. lG reginald |
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| Autor: | reginald [ 24. Apr 2008 9:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: vorsorge... |
reginald hat geschrieben: ... momographie ...
sorry hätte mAmographie heissen sollen. reginald |
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| Autor: | Bully [ 15. Mai 2008 21:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo! Mir ist gesagt worden, dass es bei Buben nicht so leicht vererbt wirsd,bei Mädchen soll man schon mal eine Kontrolle machen. Mfg |
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| Autor: | peter2906 [ 16. Mai 2008 10:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: vorsorge... |
reginald hat geschrieben: vorsorge ist PRINZIPELL immer gut, nicht nur was die SD betrifft.
Dieses "prinzipiell" möchte ich arg in Zweifel ziehen, gerade was die Schilddrüse betrifft. Denn die Jodierung von Salz und Futtermitteln für die Tiere wird auch als Vorsorge-Maßnahme bezeichnet, und gerade sie hat bei vielen von uns die Krankheit der Schilddrüse ausgelöst. Diesen Skandal versuchen einige Leute schon aufzuklären, sie werden aber von den Geschäftemachern der Pharmakonzerne und Ärzte-Vertretern nicht nur negiert sondern arg bekämpft. Und das ist für mich schon der zweite Skandal. Peter |
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| Autor: | Hermine [ 16. Mai 2008 15:41 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Wo und wann beginnt die Vorsorge und was sollte man also darunter verstehen ? Sind wir alle, die wir hier in diesem Forum lesen und schreiben wirklich Einzelfälle ? Habt ihr in eurer Familie, in eurer Vewandtschaft niemanden, der eine SD - Erkrankung hat ? Sicherlich, es gibt auch Menschen, die ganz unverhofft, völlig unvorbereitet und sehr oft durch reinen Zufall z.B. bei einer Blutuntersuchung mit einer Fehlfunktion bzw. beim US mit einem Knoten konfrontiert wurden. Leider kenn ich auch ein paar Menschen, bei denen die Knoten bösartig waren .... und die ebenfals durch Zufall davon erfuhren. ( " Denn wer denkt denn an sooooo was, wenn er schon über 60 ist und nie die SD untersuchen hat lassen ... " ) Ich kenne auch bereits operierte Personen, die Jahre nach der OP nicht wirklich Bescheid wissen, warum sie operiert wurden ... |
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| Autor: | Bully [ 16. Mai 2008 19:37 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Bei mir in der Verwandschaft hatten meine Tante einen Kropf und meine Oma hat eine SD Unterfunktion. Bei meiner Mutter ist jetzt auch ein Knoten in der SD diagnostiziert worden. Ich bin gespannt was heraus kommt. Der Tumormarker ist auch erhäht. Hat erst nächste Woche wieder einen Termin. |
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