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kalte knoten
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Autor:  Gast [ 27. Feb 2004 22:31 ]
Betreff des Beitrags:  kalte knoten

hallo an alle
ich habe eine frage an euch.
bei mir wurde vor drei jahren eine zyste (4mm) an der sd entdeckt, ein jahr später bei der szinti wurde ein kalter knoten entdeckt, blutwerte sind in ordnung.
meine internistin sagt dass es sicher kein sd-krebs ist........ich bin ziemlich beunruhigt, ich war sogar beim chirurgen (spezialist für sd) und er sagte mir das gleiche.
das einzige was ich jetzt mache sind us-kontrollen einmal im jahr und schlucke brav euthyrox 75
wer weiss rat denn ich fühle mich so als ob ich eine zeitbombe im hals hätte.
liebe grüße
dani

Autor:  Gast [ 01. Mär 2004 8:44 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Dani!
Wichtig ist die Frage, ob Dein kalter Knoten mit einer Feinnadel punktiert wurde. Wenn ja und der Befund war o.k. brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Wenn nicht, würde ich das an Deinern Steller schnell nachholen. Nur vom "Anschauen" kann Dein Arzt nicht feststellen, ob es sich um Krebs handelt, oder nicht.
Aber mach dir nicht zu große Sorgen, ich hatte selber SD Krebs und mir geht es heute sehr gut!
LG, Lilli

Autor:  regi [ 11. Mär 2004 17:53 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Danni,
deine Angst kann ich sehr gut verstehen, denn vor 3 Wochen hatte ich wie bei Dir die gleiche Aussage bekommen und nehme jeden Morgen brav meine Arznei ein. Wie es weiter gehen soll, weiß ich noch nicht , aber es ist schon ein Scheiß Gefühl, so in der Luft zu hängen.Ich wünsch Dir alles Gute
LG-Regi

Autor:  Gast [ 22. Mär 2004 19:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Dani!!

ich kann dich auch sehr gut verstehen!ich habe vor ungefähr 4 tagen ein ergebnis erhalten, dass ich zwei knoten auf meiner schilddrüse habe. Ich kann dich deshalb total verstehn!zu mir haben sie auch gesagt das ich mir keine sorgen machen brauch, aber ich mache sie mir trotzdem!
dieses gefühl ist einfach scheiße weil man nicht weiß was man machen soll!
trotzdem
lg
sandra

Autor:  Gast [ 22. Mär 2004 20:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Sandra,
darüber zu Reden half mir ein wenig, versuche es auch mal. Ein Rezept, wie man damit klar kommt, gibt es leider nicht. Bei mir hatten sie zwei warme und ein kalter Knoten festgestellt und mit dem Vertrösten, daß es vielleicht nichts Schlimmes dahinter sei nach Hause geschickt. In 6 Wochen muß ich wieder zur Kontrolle wegen der Einstellung der Tabletten und ob sich was verändert hat.Na ja, ich hoffe mal, daß nichts Schlimmeres dabei heraus kommt.....
Kopf hoch, hab Selbstvertrauen.....
LG-Regi

Autor:  Gast [ 30. Mär 2004 20:21 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo!
Bei mir wurde vor vier Jahren eine ÜF der SD festgesellt. Wurde anschliessend zwei Jahre behandelt, aber die ÜF war nicht richtig in Griff zu bekommen. Der Arzt meinte, ich soll mich operieren lassen. Vor zwei Jahren hatte ich die OP und nach einer Woche wurde ich verständigt, dass ich ein SD-CA hätte. Die erste Zeit war sehr schwer damit fertig zu werden, hatte eine RJT und mir geht es jetzt wirklich sehr gut. Wie gesagt, es war eine Zufallsbefund und ich bin heute froh, dass ich mich obwohl nicht vor vier Jahren, aber sodann vor zwei Jahren operieren lassen habe. Alles Gute und Kopf hoch!

Autor:  Gast [ 31. Mär 2004 1:50 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo Lilli,

mit einer Feinnadelpunktion kannst du n i c h t feststellen, ob es sich um Schilddrüsenkrebs handelt oder nicht. Es wird nämlich nur in eine Stelle gestochen, und es ist leicht möglich, dass das Karzinom sich etwas abseits von der Einstichstelle befindet.
Ich kenne mehrere Fälle, bei denen die Feinnadelpunktion nichts ergab, es sich aber um Krebs handelte, und in vielen Fällen bekommt man auch die Punktion selber kein eindeutiges Resultat, sondern wieder nur ein "verdächtiges" Ergebnis.
5% der kalten Knoten sind bzw. werden bösartig. Entweder man kann mit dieser kleinen Ungewissheit leben oder man zieht es vor, sich die Schilddrüse wegoperieren zu lassen (und muss dann künftig täglich künstliche Hormone nehmen). Und erst bei der Operation bzw. genauer gesagt, durch die Laboruntersuchung danach (selbst der Schnellschnitt ist nicht immer aussagekräftig bzw. zuverlässig) kann man zweifelsfrei feststellen, ob es sich um Krebs handelt oder nicht.
Wenn nun jemand es ablehnt, eine Op zu machen, und bei der Punktion hat er das "Glück", dass eindeutig Schilddrüsenkrebs festgestellt wird, dann bringt ihm/ihr die Schilddrüsenpunktion etwas, weil er/sie vermutlich einer Operation dann zustimmen wird.
Wenn jemand ohnehin zur Op entschlossen ist, ist die Punktion meiner Meinung nach überflüssig. Und wenn jemand sich aufgrund des Ergebnisses einer Punktion in Sicherheit wiegt, und die Ärzte ihn/sie darin bestärken, ist das fahrlässig! Die Sicherheit ist auch bei gutartigem Ergebnis der Punktion nicht größer als die erwähnten 95%. 5% Restrisiko bleiben, ob mit oder ohne Punktion.

Autor:  Gast [ 31. Mär 2004 1:52 ]
Betreff des Beitrags: 

Ergänzung:

Einstich"stelle" ist vielleicht missverständlich - es entsteht ein zylinderförmiger Ausschnitt, der "ausgesaugt" wird. Auch ein solcher Ausschnitt ist vergleichsweise winzig.

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